Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Afrika

22. Mai 2015

Ägypten: Notorischer Reflex

Die Todesstrafe gegen Ex-Präsident Mohammed Mursi ist nicht nur inhuman, sie ist auch politisch unklug. Von Sabine Kebir. (mehr...)


19. Mai 2015

Die "neue" Afrika-Politik der BRD

Verstärkte mediale Aufmerksamkeit erlangte die Bezeichnung "Chancenkontinent Afrika" für den einst vernachlässigten Erdteil mit der Veröffentlichung des neuen Afrika-Konzepts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im März 2014 und den Afrikapolitischen Leitlinien der Regierungskoalition von Union und SPD im Mai 2014. Afrika, heißt es in den Papieren, soll nicht mehr bloß als Kontinent der Armut, Krisen und Kriege, sondern auch der Chancen wahrgenommen werden. Frei nach dem Motto "Wenn`s der BRD gut geht, geht's allen gut!" wird die angekündigte Ausweitung des deutschen Imperialismus zu einer Politik kongenialer Möglichkeiten für Akteure dies- und jenseits des Mittelmeeres verklärt. Von Christin Bernhold. (mehr...)


30. März 2015

50.000 Menschen aus 121 Ländern bei Weltsozialforum in Tunis

Mit einer bunten Demonstration durch die Innenstadt von Tunis ist am Samstag das 12. Weltsozialforum beendet worden. Vier Tage lang hatten nahezu 50.000 Menschen aus 121 Ländern in mehr als tausend Seminaren, Workshops und Konferenzen Erfahrungen in ihrem Widerstand gegen die neoliberale Weltordnung ausgetauscht und Alternativen diskutiert. (mehr...)


30. März 2015

Säkularer Prophet

Beji Caid Essebsi hat sich als Präsident Tunesiens dem Laizismus verschrieben, um den islamistischem Terror abzuwehren. Von Sabine Kebir. (mehr...)


23. März 2015

Griechenland und Afrika: Lehren aus den strukturellen Anpassungsprogrammen

Für fast zwei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung des Weltbankberichts von Eliot Berg 1981 litt Afrika an den Folgen der strukturellen Anpassungsprogramme - oder nett gesagt Wirtschaftsreformen -, die von den internationalen Finanzinstitutionen auferlegt wurden. Diese Programme hatten katastrophale Folgen für Beschäftigung, Existenzgrundlagen und staatliche Dienstleistungen. Doch die neoliberale Medizin wirkte nicht. Von Ian Scoones. (mehr...)


21. März 2015

Bittere Ernte: Die Landnahme im Yala Swamp Feuchtgebiet zerstört die Lebensgrundlage kenianischer Bauern

Dominion Farms kam 2004 in das Yala Swamp Feuchtgebiet in Kenia mit großen Versprechungen. Die Firma behauptete, sie würde eine ehemalige staatliche Modellfarm in eine moderne Reisplantage verwandeln, gute Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schaffen und Krankenhäuser und Schulen bauen. Der US-amerikanische Firmeneigentümer Calvin Burgess gerierte sich als ein "Mann Gottes", dessen Mission es ist, Fortschritt nach US-amerikanischem Muster nach Afrika zu bringen. Die Einheimischen ließen sich von dieser großen Vision überzeugen und entschieden sich - mit einigen kritischen und ablehnenden Stimmen -, Dominion 3.700 Hektar ihres Landes zum Anbau zu überlassen. (mehr...)


03. März 2015

Algerien: Führt die Spur nach Libyen?

Der gewalttätige Machtkampf zwischen Mozabiten und Chaamba erschüttert die südliche Sahara. Von Sabine Kebir. (mehr...)


20. Februar 2015

Eskalation: Hegemoniale Fehde

IS-Filialen gibt es inzwischen auch in Nordafrika. Besonders Libyen mit seinen anarchischen Verhältnissen nach dem Gaddafi-Sturz ist davon betroffen. Von Sabine Kebir. (mehr...)


12. Februar 2015

Nachruf: Die Stimme der Frauen aus Algerien

Assia Djebar wurde für den Literaturnobelpreis gehandelt und wäre die erste indigene Preisträgerin aus Afrika gewesen. Vergangene Woche ist sie in Paris gestorben. Von Ulrike Baureithel. (mehr...)


30. Dezember 2014

"Während der Folterungen, haben sie unsere Eltern angerufen"

Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel werden Flüchtlinge von kriminellen Banden entführt und gefoltert, um Lösegeld von ihren Verwandten zu erpressen. Im September 2013 wurde PRO ASYL von seiner ägyptischen Partnerorganisation Amera um Hilfe gebeten. Sie kümmerte sich um zwei eritreischen Mädchen, Elisabeth und Mariam, die monatelange Folter überlebten und freigekauft werden konnten und sich in Kairo befanden. (mehr...)