Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Naher und Mittlerer Osten

17. April 2011

Uri Avnery: Der Siedlerstaat

Vor ein paar Wochen schrieb ich, dass nicht die Annexion der Westbank an Israel das Problem sei, sondern die Annexion Israels durch die Westbanksiedler. Einige Leser reagierten mit einem Lächeln. Es schien wie ein Scherz. Das war es nicht. Nun ist es an der Zeit, diesen Prozess ernsthaft zu prüfen: Wird Israel zum Opfer einer feindlichen Übernahme durch die Siedler? Von Uri Avnery. (mehr...)


10. April 2011

Juliano

Irgendjemand fand die Aktivitäten von Juliano Mer-Khanis im Jeniner Flüchtlingslager sehr störend. So beunruhigend, um maskierte Mörder zu schicken, die ihn erschossen. Julianos bemerkenswerte Persönlichkeit und seine besondere Botschaft machten ihm von rechts und links Feinde. Von Adam Keller. (mehr...)


10. April 2011

Gideon Levy erinnert sich an Juliano Mer-Khamis: Ein Araber, ein Jude, ein Mensch

Juliano Mer-Khamis war einer der talentiertesten Schauspieler, den es je hier gab, und  er war auch der Mutigste  unter ihnen. Von Gideon Levy (mehr...)


10. April 2011

Uri Avnery: Das Gold und der Stein

In der Person von Richard Goldstone liegt etwas Tragikomisches. Zuerst gab es einen wahren Sturm der Entrüstung, als der ursprüngliche Goldstone-Bericht herauskam. Was für ein böser Feind! Goldstone - ursprünglich Goldstein - ein Jude, der behauptet, ein Zionist zu sein und Israel zu lieben, der die abscheulichste Verleumdung über unsere tapferen Soldaten veröffentlichte und damit den schlimmsten Antisemiten in aller Welt half und sie unterstützte. Genau der Prototyp eines selbsthassenden Juden. Und nun die 180-Grad-Wendung. (mehr...)


07. April 2011

Attentat auf Schauspieler und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis verurteilt

Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) und die Kooperation für den Frieden verurteilen Attentat auf Schauspieler und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis. (mehr...)


03. April 2011

Napoleons Diktum

Es war Napoleon, der sagte, es sei besser, gegen eine Koalition zu kämpfen, als in ihr zu kämpfen. Koalitionen bedeuten Probleme. Um eine erfolgreiche militärische Operation durchzuführen, ist ein einiges Kommando nötig und ein klares, abgestimmtes Ziel. Beides ist in Koalitionen selten. Eine Koalition setzt sich aus verschiedenen Staaten zusammen, von denen jede ihre eigenen nationalen Interessen und innerpolitischen Druck hat. Um ein Abkommen über irgendetwas zu erreichen, braucht man Zeit, die von einem entschlossenen Feind zum eigenen Vorteil genützt wird. All dies ist in dem Krieg der Koalition gegen Muammar Gaddafi deutlich geworden.Von Uri Avnery. (mehr...)


27. März 2011

Uri Avnery: Wer annektiert wen?

In einer selten späten Nachtsitzung nahmen die Knessetabgeordneten endgültig zwei widerlich rassistische Gesetze an. Beide sind klar gegen Israels arabische Bürger gerichtet, ein Fünftel der Bevölkerung. (mehr...)


14. März 2011

Uri Avnery: Die Zwerge

Jerusalem ist voll brillanter neuer Ideen. Die besten Köpfe unseres politischen Establishments schlagen sich mit dem Problem herum, das die anhaltende arabische Revolution geschaffen hat, die die Landschaft rund um uns neu gestaltet. Hier ist die letzte Ernte unglaublich origineller Ideen. (mehr...)


07. März 2011

Uri Avnery: Die falsche Seite

Barack Obama warnte in seiner historischen Rede, die er in Kairo zu Beginn seiner Amtszeit gehalten hat, die Nationen davor, sich "auf die falsche Seite der Geschichte" zu stellen. Es scheint, dass die arabischen Nationen diesem Ratschlag mehr Beachtung geschenkt haben, als er erwartet hatte. In den letzten Wochen sprangen sie von der falschen auf die richtige Seite der Geschichte. Und was für ein Sprung das war! Die israelische Regierung bewegt sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Sie ist entschlossen, so wie es scheint, sich so weit wie möglich von der richtigen Seite zu entfernen. (mehr...)


06. März 2011

Ägypten bewegt sich

Wie wird es weitergehen? Die Bewegung wurde von der Jugend initiiert. Die radikale Linke machte sofort mit. Dann folgten die bürgerlichen Demokraten. Während der ersten vier Tage (der Proteste) boykottierte die Moslembruderschaft diese Entwicklung, weil sie glaubte, die Polizei würde die Bewegung niederschlagen. Erst als die Moslembruderschaft erkannte, dass die Bewegung nicht zu stoppen war, beschloss ihre Führung, man könne sich nicht heraushalten. Also schlossen sie sich an. Diese Tatsache darf nicht ignoriert werden. Von Samir Amin. (mehr...)