Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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17. Juli 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Papst Franziskus: “Sagen wir es unerschrocken: Wir wollen eine wirkliche Veränderung.”

Papst Franziskus sprach während seiner Südamerikareise auf dem Welttreffen der sozialen Bewegungen in Bolivien. Die Rede lässt sich unmissverständlich als radikale Fortführung seiner vorigen Schreiben wie Evangelii Gaudium oder Laudato Si verstehen. In klaren Worten solidarisiert sich der Papst mit den sozialen Bewegungen weltweit, verurteilt diese Ökonomie als zerstörerischen Götzendienst und verknüpft die Klimafrage mit den wirtschaftlichen Strukturen. Für Franziskus können diese ganzen Probleme nicht einfach als Einzelfälle relativiert werden, sondern sie führen zur Systemfrage.

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23. April 2010 | Ökologie
Alternativer Klimagipfel in Cochabamba voller Erfolg

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den alternativen Klimagipfel in Cochabamba als vollen Erfolg gewertet. "Die große Teilnehmerzahl von 45.000 zeigt das große Interesse an der Suche nach gerechten Lösungen für die globale Klimakrise. Die Ergebnisse bilden wichtige Impulse für unsere weitere Arbeit", sagte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

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21. Dezember 2009 | Ökologie
Kopenhagen: Interview mit Evo Morales zum Thema Kapitalismus und Klimaschulden

Zwei Tage vor dem Ende des Klimagipfels sprach der bolivianische Präsident Evo Morales in Kopenhagen mit Democracy Now! über die UNO-Klimagespräche sowie über Klimaschulden, Kapitalismus und vieles mehr. Die "Politik der unbegrenzten Industrialisierung - das ist es, was die Umwelt zerstört", so Morales. "(Und) diese irrationale Industrialisierung ist der Kapitalismus".

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03. Februar 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Bolivien: Kein Rückfall ins Inka-Reich

Mit der neuen Verfassung bleibt die Neugründung des Landes nicht länger Utopie. Von Benjamin Beutler.

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23. November 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Blickwinkel Südamerika

Morales ist der erste indigene Präsident Boliviens. Bolivien ist das ärmste Land in Südamerika. Morales ist seit Januar 2006 im Amt. Gegen enorme innenpolitische Widerstände verstaatlichte er die bolivianischen Erdgas-Felder und brachte dem Land wirtschaftliche Stabilität. Interessanterweise profitierte auch jene Elite, die sein Handeln ursprünglich kritisierte und wurde noch reicher. Im September 2007 erreichte der Backlash (gegen Morales) einen Höhepunkt. In einem Interview sagte er diese Woche: "Die Opposition, die rechten Parteien… entschlossen sich zu einem gewalttätigen Staatsstreich… Sie haben es nicht geschafft". Von Amy Goodman.

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21. Februar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Wie Bolivien zum zweitenmal gegründet wird ‘Bolivien’ schien nichts als ein Pseudonym für jene, die das Land beherrschten, die es ausbeuteten - selbst während sie die Nationalhymne sangen. Die Demütigung der Indianer wurde alltäglich, sie schien schicksalhaft. In allerletzter Zeit, in den vergangenen Monaten und Jahren, erlebte das Land jedoch einen permanenten Zustand des Volksaufstands. Die kontinuierliche Rebellion, deren Pfad gepflastert war mit Leichen, kulminierte in einen Gaskrieg. Eigentlich hat dieser Prozess schon vor langem begonnen, lange vor den jüngsten Aufständen, und er ging danach weiter - bis, gegen alle Widrigkeiten, Evo gewählt wurde. Von Eduardo Galeano. (mehr...)
15. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Bolivien knapp am Bürgerkrieg vorbei Die Demonstranten in Bolivien beschuldigen ihre nationalen Führer des Ausverkaufs der nationalen Öl- und Gasreserven. Der Reichtum gehe an internationale Konzerne. Und die Demonstranten zeigen auch mit dem Finger auf den Internationalen Währungsfonds - der Bolivien seit 1985 drängt, Wirtschaftsreformen zu Lasten der Armen im Land durchzuführen. Jetzt konnte der drohende Bürgerkrieg mit knapper Not abgewendet werden. Aber der Kampf um die Rechte der indigenen Bevölkerung und um die Naturressourcen geht weiter. Von Jason Tockman. (mehr...)
15. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Bolivien: Der Versuch, die Flut zurückzudrängen In den 90gern wurde Bolivien als Musterschüler des Internationalen Währungsfonds gepriesen. Die bolivianische Regierung hatte die neoliberalen Reformen voll und ganz unterstützt. Womit man nicht gerechnet hatte, war der Backlash - der verarmten, überwiegend indigenen Bevölkerungsmehrheit. Seit 2003 gehen die Menschen Boliviens immer häufiger auf die Straße, stürzen Regierungen und treiben die Multis aus dem Land. Von Nick Buxton. (mehr...)
05. November 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Antiterrorkrieg im Hinterhof Offizielle Dokumente deuten darauf hin, dass die US-Militärstrategen der Bush-Regierung im “weltweiten Kampf gegen den Terror” einen Paradigmenwechsel für die Durchsetzung ihrer Interessen in Lateinamerika eingeleitet haben. Doch die aktuelle Entwicklung liegt durchaus im Trend der 1990er Jahre. Sie erhielt durch den Antiterrorkampf lediglich eine neue Legitimationsgrundlage. Von Johannes Plotzki. (mehr...)
13. April 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Bolivien: In den Händen eines “Unschuldigen” Antonio Araníbar, einer der Minister der den Vertrag unterzeichnete, welcher der Enron in Bolivien Tür und Tor öffnete, ist wieder in die Politik zurückgekehrt, und zwar in keiner geringeren Funktion als der des Ministers für Bergbau und Kohlenwasserstoffe im Kabinett Mesa. Araníbar, der früher für die Petroindustrie arbeitete, hatte als bolivianischer Minister einen Vertrag unterzeichnet, der Enron in den Besitz von 130 Million Dollar brachte, ohne dafür auch nur einen Dollar einzusetzen. (mehr...)
31. Oktober 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Bolivien: Das Land, das existieren möchte Eduardo Galeano meint, der Volksaufstand, der ganz Bolivien erschütterte und in dem Rücktritt von Präsident Sanchez de Lozada gipfelte, sei wie eine gigantische Gasexplosion gewesen. Das Erdgas sollte zu einem minimalen Preis nach Kalifornien verfrachtet werden. Die Menschen erhoben sich, weil sie sich weigerten mit dem Gas geschehen zu lassen, was zuvor schon mit dem Silber, Salpeter, Zinn und allem anderen geschehen war. Seit fünf Jahrhunderten sind die sagenhaften Reichtümer Boliviens ein Fluch für die Bevölkerung gewesen, die zu den Ärmsten der Ärmsten Südamerikas zählt. (mehr...)
06. Juli 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wofür Kriege gut sind - Bechtel und Blut für Wasser. Die Ausweitung der Herrschaft der Konzerne Einen Monat nach Beginn des Krieges gegen den Irak taucht der wirkliche Sieger auf. Der US-Baukonzern Bechtel hat einen 680-Millionen-Dollar-Vertrag für den Wiederaufbau des Irak erhalten. In einer Periode sinkenden Wirtschaftswachstums und einer Verlangsamung des Molochs Globalisierung wird Krieg zur Ausrede für die Ausweitung der Herrschaft der Konzerne. Vandana Shiva sieht im Irak-Krieg einen Beleg dafür, dass Krieg als Fortsetzung der Globalisierung mit anderen Mitteln geführt wird. Die Menschen auf der ganzen Welt sind nun herausgefordert, die Kräfte der globalisierungskritischen Bewegung, der Friedensbewegung und der Bewegung für eine wahre Demokratie zusammenzubringen. (mehr...)