Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.




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Religion/Glaube/Kirche

26. September 2008

Fair teilen statt sozial spalten

Die neoliberale Globalisierung steht vor einem Scherbenhaufen aus globalen Krisen. Christinnen und Christen antworten auf die ökologische Zerstörung und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Mit einem Aufruf bringen sie zum Ausdruck, dass sie eine Ökonomie wollen, die sich an den ethischen Leitbildern der Bibel ausrichtet: Gerechtigkeit, Teilen, Bewahrung der Schöpfung - denn es ist genug für alle da. Das was gefordert wird, bedeutet nichts weniger als eine soziale und ökologische Revolution; einen Neubeginn, der uns ein gerechtes und nachhaltiges Leben erst ermöglicht. Unterzeichnende des Aufrufs wollen gemeinsam auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 soziale Bewegung für ihre Forderungen entfachen. (mehr...)


19. August 2008

Seid anständig, vermehrt das Kapital!

Ethische Perspektive: Kritische Anmerkungen zu einer Denkschrift der Evangelischen Kirche über Marktwirtschaft und unternehmerisches Handeln. Von Franz Segbers. (mehr...)


01. Juli 2008

"Liebe statt Selbstsucht und Gier"

In Paraguay haben die Menschen in diesem Jahr Fernando Lugo, den ehemaligen Bischof der Diözese San Pedro, zum Präsidenten gewählt. Lugo ist Vertreter einer Kirche der Armen, die - seit Jahrhunderten - einer Kirche der Eroberer und der Oberschicht gegenübersteht. Sein Wahlsieg und das breite Bündnis seiner Unterstützer zeigen: Die Theologie der Befreiung lebt. Sie ist eine wichtige Stimme beim Aufbruch in Lateinamerika. Von Peter Bürger. (mehr...)


13. Juni 2007

"Kirche Gib 8!"

Jubel über das nahende Ende der Bush-Ära vor dem Kölner Dom: Kritik an der Globalisierung bestimmte auch den Evangelischen Kirchentag in Köln. In einem Interview beantwortet der Theologe Ulrich Duchrow Fragen von Peter Bürger nach dem christlichen Beitrag zur Globalisierungskritik. Dabei treten deutliche Unterschiede zutage zum Reformdialog mit der Politprominenz, wie er im offiziellen Kirchentagsprogramm vorherrschte. (mehr...)


13. Juni 2007

Ruf an den G8-Gipfel in Heiligendamm

Der Theologe Ulrich Duchrow hat in einer Rede bei der Kirchentagsdemo "Kirche Gib 8" am 7. Juni 2007 in Köln die G8 hauptverantwortlich für die bedrohlichen Probleme auf diesem Planeten gemacht. Von den Kirchen erwarte er, dass diese klar an die Seite der Verlierer und vor allem Verliererinnen der G8-Globalisierung gehören, an die Seite der Erwerbslosen, der prekär lebenden Lohnabhängigen, der solidarischen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften. Nur durch Bündnisse von unten und einen gemeinsamen hartnäckigen Kampf der Betroffenen würden wir die zerstörerische kapitalistische Globalisierung von oben überwinden, würden wir solidarisches Wirtschaften für das Leben lernen, würden wir die Kriege für Wirtschaftsinteressen durch Verweigerung aushungern. (mehr...)