Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Atomenergie

01. März 2021

Anti-Atomkraft-Bewegung erinnert an Fukushima

Zehn Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima erinnern Atomkraftgegner*innen mit vielfältigen Aktivitäten an die Gefahren der Atomenergie-Nutzung. Angepasst an die Pandemie-Situation finden Demonstrationen und Mahnwachen nur unter besonderen Hygiene-Bedingungen statt. In Berlin veranstalten lokale Initiativen eine Demonstration am 6. März, am AKW Neckarwestheim bei Stuttgart am 7. März. In etwa 20 Städten werden Aktive zu Mahnwachen zusammenkommen. Zahlreiche örtliche Bürgerinitiativen verzichten aufgrund der Pandemie ganz auf Versammlungen und beteiligen sich stattdessen an einer Großplakat-Aktion, organisiert von der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt und dem Umweltinstitut München. In 53 Städten hängen riesige Plakatwände mit der Botschaft "Nie wieder! 10 Jahre Fukushima: Alle Atomkraftwerke abschalten!" (mehr...)


25. Februar 2021

Das Absurdistan der Kernfusionsforschung verschlingt weitere Milliarden

Die EU-Staaten haben weitere 5,6 Milliarden für das Kernforschungsexperiment ITER im französischen Cadarache beschlossen. Damit sind nur 15 Jahre nach der 2006 gefallenen Entscheidung für ITER die ursprünglich geplanten Kosten um das Dreifache auf inzwischen 20 Milliarden Euro angestiegen. Selbst die immer sehr optimistischen Kernfusionsforscher*innen rechnen nun frühestens 2060 mit einem ersten einsatzbereiten Kernfusionsreaktor. Dabei ist ITER schon wieder 5 Jahre im Verzug der geplanten Baufortschritte. Damit setzt sich der größte Forschungsflop, den die Weltgemeinschaft je gesehen hat, unbeirrt weiter fort, trotz aller Rückschläge und nutzlosen riesigen Milliarden-Ausgaben. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


02. Februar 2021

Atommüll-Behörde zieht Konferenz trotz Pandemie durch

Die für das Wochenende geplante Online-Konferenz zur Standortsuche für ein Atommüll-Endlager steht unter keinem guten Stern. Betroffene Kommunen, das Nationale Begleitgremium und Umweltorganisationen hatten gefordert, dass dieser erste offizielle Beteiligungs-Schritt nicht mitten in der Corona-Pandemie Dies wurde vom zuständigen Atommüll-Bundesamt abgewiesen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "In einer Zeit, in der die Menschen durch die Pandemie existentielle Sorgen haben, hat kaum jemand die Muße, sich in die komplexe Atommüll-Problematik einzuarbeiten. Die Zivilgesellschaft in den betroffenen Regionen hatte nur extrem eingeschränkte Möglichkeiten, sich zu informieren, sich zu organisieren oder sich gar auf die Konferenz vorzubereiten. Gleiches gilt für die allermeisten Kommunen, deren Verwaltungen derzeit durch die Corona-Maßnahmen überlastet sind. Das Thema Endlagerung hat aktuell einfach keinen Platz in den Köpfen." (mehr...)


01. Februar 2021

Weltweit keine Wiederbelebung der Atomkraft

Weltweit blieb auch im Jahr 2020 die seit Jahrzehnten angekündigte Wiederbelebung der Atomkraft aus. Laut IAEA (Internationale Atomenergie Agentur) wurden fünf AKW in Betrieb genommen und sechs abgeschaltet. Nur vier neue AKW-Baustellen wurden eingerichtet. Von Raimund Kamm. (mehr...)


12. November 2020

Verfassungsgericht: Unfähigkeit der AKW-Betreiber wird noch belohnt

Zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts über die Entschädigung von AKW-Betreibern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Es ist schon bestürzend, dass durch handwerkliche Fehler bei der Formulierung von Gesetzen Steuergelder an AKW-Betreiber ausgeschüttet werden müssen. Dass es für die Unfähigkeit von Vattenfall, seine Kraftwerke ordnungsgemäß und sicher zu betreiben, nun auch noch Schadenersatz gibt, mag zwar juristisch korrekt sein, ist aber ein politisches Desaster. Schließlich lag es zwischen 2007 und 2011 nicht am Gesetzgeber, dass das Unternehmen die im rot-grünen Atomkonsens von 2002 zugesagten Reststrommengen nicht produzieren konnte." (mehr...)


20. Oktober 2020

Auftaktveranstaltung für Endlager-Suche wird Anspruch nicht gerecht

Zur Auftaktveranstaltung der "Fachkonferenz Teilgebiete" im Rahmen des Suchverfahrens für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Müll erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Konferenz wurde dem Anspruch von Bürger*innen-Beteiligung und Selbstorganisation nicht gerecht. Das veranstaltende Atommüll-Bundesamt hatte diese Erwartung im Vorfeld geschürt, konnte sie aber nicht einlösen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung als reines Online-Format statt, ohne dass technische Möglichkeiten für einen tatsächlichen Dialog bereitgestellt wurden." (mehr...)


16. Oktober 2020

Endlager-Suche: Partizipation Fehlanzeige

Verschiedene Umweltorganisationen kritisieren die im Rahmen der Standortsuche für ein Atommüll-Endlager für das Wochenende angesetzte Auftaktveranstaltung der "Fachkonferenz Teilgebiete". In einem reinen Online-Format will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihren vor knapp drei Wochen veröffentlichten "Zwischenbericht Teilgebiete" erläutern. Am zweiten Tag der Veranstaltung soll es dann laut Atommüll-Bundesamt um die "Selbstorganisation" der Konferenz gehen. Ludwig Wasmus, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, kritisiert: "Große Teile der Datengrundlage des Zwischenberichts sind geheim und können von den Betroffenen in den Teilgebieten nicht überprüft werden. Damit ist die versprochene Transparenz, die Grundlage für jede Partizipation ist, nicht gegeben." (mehr...)


01. Oktober 2020

Franz Alt: Gorleben kann endlich leben

Endlich ist die größte Fehlentscheidung der deutschen Atommüll-Politik korrigiert worden: Das über Jahrzehnte geplante Atommüll-Endlager in Gorleben wird es nicht geben. Ein Kommentar von Franz Alt. (mehr...)


30. September 2020

Atommüll-Karte: Die Fehler der BGE

Gestern hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Rahmen der Standortsuche für ein Atommüll-Lager den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Nach einer allerersten Analyse kommt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, zu folgender Einschätzung: "54 Prozent des Bundesgebietes sind gestern von der 'Bundesgesellschaft für Endlagerung' (BGE) als 'Teilgebiet' für die Standortsuche vorgestellt worden. 289 der bundesweit 401 Landkreise und kreisfreien Städte sind betroffen. Die BGE konnte relativ frei entscheiden, ob sie eher wenige oder eher viele Teilgebiete veröffentlicht und wie sie diese kategorisiert. Sie hat sich für die maximale Anzahl entschieden. Das schmälert die Aussagekraft der Karte immens." (mehr...)


28. September 2020

Atommüllkonferenz fordert Mitbestimmung statt inszenierter Beteiligung bei der Endlagersuche

Die Suche nach einem sogenannten Endlager für Atommüll in Deutschland muss unter wirksamer Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Nach der heutigen Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), der 90 Regionen als mögliche Standorte für ein Atommülllager ausweist, hat die Atommüllkonferenz ihre Forderung nach völliger Transparenz und echter Mitwirkung erneuert: "Die atompolitische Vergangenheit zeigt: Ohne Transparenz, ohne ‚Augenhöhe' und ohne Sicherstellung eines wissenschaftsbasierten Prozesses ist dieses Verfahren zum Scheitern verurteilt", erklären die 50 unterzeichnenden Organisationen in einer Stellungnahme. (mehr...)