Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Atomenergie

24. Juli 2020

Atomrenaissance? Weltweit keine Chance, trotz aller Propaganda!

Offensichtlich hat die Atomwirtschaft eine neue Kampagne für die nächste Laufzeitverlängerung gestartet. Ausgerechnet Die Zeit hat dieser neuen Propagandarunde einen breiten Raum gegeben und lässt Atomforscher ihre allseits bekannten, aber wissenschaftlich und in der Realität längst widerlegten Argumente für die Atomenergie vortragen. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


19. Juli 2020

1. Halbjahr 2020: Atomkraftwerke werden weltweit weniger

Die Statistiken der International Atomic Energy Agency (IAEA) zeigen für das erste Halbjahr 2020 ein weiteres Schrumpfen der weltweiten AKW-Zahl. Drei große AKW wurden endgültig abgeschaltet. Null wurden in Betrieb genommen und mit dem Bau von null AKW wurde begonnen. Doch worauf steuert Bayern zu? Von Raimund Kamm. (mehr...)


18. Juli 2020

Anti-Atom-Protest zur EnBW-Hauptversammlung

Mit einer Kletter-Aktion am EnBW-Hauptsitz in Karlsruhe protestieren Aktivist*innen der Umweltschutzorganisation Robin Wood aktuell gegen die gestrige Wiederinbetriebnahme des rissigen AKW Neckarwestheim-2. Zeitgleich zur virtuellen Hauptversammlung des Konzerns erklommen sie die haushohen Säulen vor der Fassade und spannten ein großes Transparent: "Schrott-Reaktor Neckarwestheim abschalten! Jeder Riss ist einer zu viel". In dem Reaktor bilden sich seit Jahren immer neue Risse, mehr als 300 wurden bereits entdeckt. Im schlimmsten Fall können sie einen schweren Atomunfall bis hin zum Super-GAU verursachen. (mehr...)


01. Juli 2020

AKW Fessenheim vom Netz

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die endgültige Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors Fessenheim 2 in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2020. Das Atomkraftwerk, das in unmittelbarer Nähe zur deutschen und schweizerischen Grenze steht, wurde 1978 ans Netz angeschlossen und ist somit über 42 Jahre gelaufen. Die umliegenden Städte Freiburg (D), Strasbourg (F) und Basel (CH) hatten sich über viele Jahre für eine frühzeitigere Abschaltung eingesetzt. (mehr...)


24. Juni 2020

Mannheim: Protest bei Hauptversammlung gegen das atomare Geschäftsmodell von Bilfinger

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Mannheimer Industriedienstleisters Bilfinger SE haben Atomkraftgegner*innen vor der Konzernzentrale gegen das atomare Geschäftsmodell von Bilfinger SE protestiert. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragen zudem bei der Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns das Vertrauen zu entziehen. (mehr...)


20. Juni 2020

Risse im AKW Neckarwestheim II

Der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt haben bei einer Pressekonferenz am 19. Juni 2020 den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt. Sie fordern, dass das AKW ohne Austausch der  beschädigten Dampferzeuger nicht wieder ans Netz darf. (mehr...)


14. Juni 2020

40 Jahre Republik Freies Wendland

Besetzung und Räumung des Bohrlochs 1004 in Gorleben, die heute legendäre "Republik Freies Wendland", jähren sich derzeit zum 40. Mal. Noch immer wird in Presse-Rückblicken, aber auch in der Geschichtsschreibung über soziale Bewegungen der große Einfluss negiert oder marginalisiert, den Graswurzel- und gewaltfreie Aktionsgruppen daran hatten. Der folgende Text des US-Historikers Matthew N. Lyons wurde aus seiner 1988 publizierten englischsprachigen Arbeit zur Geschichte der Graswurzelbewegung in der BRD übersetzt. (mehr...)


15. Mai 2020

Kühltürme des AKW Philippsburg gesprengt: Spektakuläres Ende eines Risiko-Meilers - Doch die Probleme mit der Atomenergie bleiben

Mit der Sprengung der beiden Kühltürme des Atomkraftwerks (AKW) Philippsburg hat einer der störanfälligsten Meiler Deutschlands am Donnerstag ein spektakuläres Ende. Erst im vergangenen Dezember war das AKW in Baden-Württemberg vom Netz gegangen. Mehr als dreißig Jahre lief das Kraftwerk, obwohl es gegen geltende Sicherheitsanforderungen verstieß. Der Abgesang auf die Erzeugung von Atomstrom geht damit unaufhörlich weiter, doch ein Ende der Probleme ist nicht in Sicht: Denn die Frage der hoch gefährlichen Atommüll-Lagerung ist weiter ungeklärt und der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt kaum voran. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert einen schnellen Ausstieg aus Atomkraft und Kohleverstromung sowie einen ambitionierten dezentralen Ausbau der Erneuerbaren. (mehr...)


14. Mai 2020

Philippsburg: Kühltürme gesprengt - der Atommüll bleibt

Zur Sprengung der Kühltürme am AKW Philippsburg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Türme sind weg, doch der ewig strahlende Atommüll aus dem Reaktor bleibt. Noch viele Jahrzehnte werden die Castor-Behälter mit den hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen in Philippsburg lagern. Ein tiefengeologisches Atommüll-Lager wird es in Deutschland frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts geben, möglicherweise auch noch später. Und auch dort wird das strahlende Erbe wohl nicht auf Dauer sicher sein." (mehr...)


26. April 2020

34 Jahre nach dem Super-GAU: Tschernobyl brennt

Am 26. April jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 34. Mal. Seit nunmehr drei Wochen, lodern nur wenige Kilometer entfernt von den Reaktorgebäuden schwere Waldbrände. Die IPPNW fordert anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe den baldmöglichsten Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland und eine weltweite Energiewende. Der Kinderarzt und Co-Vorsitzende der IPPNW Deutschland, Dr. Alex Rosen blickt mit Sorge auf die aktuelle Lage: "Wir gedenken in diesen Tagen rund um den Tschernobyl-Jahrestag der vielen Millionen Opfer der größten Atomkatastrophe der Menschheitsgeschichte. Gleichzeitig sind unsere Gedanken bei den Helferinnen und Helfern, die aktuell in der Sperrzone von Tschernobyl versuchen, die Waldbrände unter Kontrolle zu bringen und den Menschen in der Ukraine, die befürchten müssen, dass ihr Land erneut von den radioaktiven Hinterlassenschaften der Atomindustrie überzogen wird." (mehr...)