Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Atomenergie

26. April 2020

Jahrestag der Reaktorexplosion in Tschernobyl: Katastrophe ohne Verfallsdatum

Bis zum 26. April 1986 war Tschernobyl lediglich der Name einer kleinen Stadt im Norden der Ukraine und nur wenigen ein Begriff: In den Siebzigern ging nahe des Ortes der erste Kernreaktor des Landes ans Netz. Seit diesem Tag im Frühjahr vor 34 Jahren ist das anders: Eine Explosion im Block vier des damals sowjetischen Atomkraftwerks führte zum Super-GAU, den bislang beispiellosen "größten anzunehmenden Unfall". Bis heute ist Tschernobyl synonym mit der schwersten Katastrophe in der zivilen Nutzung der Atomkraft. Wie Hiroshima, Nagasaki oder Fukushima ist der Name für immer verbunden mit nuklearem Schrecken. Von Michael Weiland. (mehr...)


25. April 2020

34 Jahre Tschernobyl: Jeder weitere Tag Atomkraft ist einer zu viel - Große Sorge wegen Waldbränden in Sperrzone

Vor 34 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich das katastrophale Reaktorunglück im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. Angesichts der seit Wochen rund um die Ruine wütenden Waldbrände warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erneut vor den Gefahren der Atomenergie. Die Feuer in der Sperrzone wühlen die radioaktiven Rückstände auf und tragen weiter zu deren Verbreitung bei. Zwar werden die Grenzwerte laut ukrainischen Behörden eingehaltenen, doch ionisierende Strahlung ist nie harmlos. Der BUND fordert daher einmal mehr den kompletten Atomausstieg - auch in Deutschland. (mehr...)


22. April 2020

Radioaktive Wolken über der Ukraine: Ärzteorganisation warnt vor Verharmlosung

Die IPPNW warnt davor, die Waldbrände in der Ukraine zu verharmlosen. Mittlerweile haben die stark verdünnten Rauchschwaden auch andere Teile Europas erreicht. Die Ärzteorganisation erinnert daran, dass es keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen Radioaktivität ungefährlich wäre. Seit dem 3. April brennen mehr als 46.000 Hektar Wald- und Grasland in der massiv radioaktiv verseuchten Sperrzone südwestlich der Reaktorruine von Tschernobyl. Am 13. April kamen die Flammen bis zu 500 Meter an den Sarkophag heran, der den gefährlichsten Atommüll in der Region abschirmen soll. (mehr...)


18. April 2020

Neue Waldbrände rund um Tschernobyl: Ärzteorganisation sorgt sich um gesundheitliche Folgen

Seit dem 3. April brennt der Wald in unmittelbarer Nähe des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Ärzteorganisation IPPNW sorgt sich um die Gesundheit der Menschen in der Region. Laut Greenpeace Russland sollen zwischenzeitlich mehr als 40.000 Hektar von den Bränden betroffen gewesen sein und das Feuer auf bis zu einem Kilometer an den Sarkophag herangekommen sein, der den Großteil der hoch-radioaktiven Überreste des Super-GAUs vom April 1986 umschließt. Die IPPNW ruft die Bundesregierung dazu auf, auf EU-Ebene unbürokratische Unterstützung für die Ukraine zu organisieren, damit die Brände rasch unter Kontrolle gebracht und künftig Vorkehrungen getroffen werden können, um die Gefahr von Waldbränden zu minimieren. (mehr...)


05. April 2020

50 % mehr Windstrom - 50 % weniger Kohlestrom

Unsere Energiewende war erfolgreich. In nur zwei Jahren haben wir dank günstigen Wetters und dank des früher guten Anlagenzubaus unsere Windstromproduktion um herausragende 50 Prozent gesteigert. Auch die Solarstromerzeugung stieg um ein Viertel. Deswegen mussten die Braunkohle- und Steinkohlekraftwerke ihre Stromerzeugung stark reduzieren. Ihre Produktion sank um ebenfalls rekordverdächtige und auf jeden Fall klimaschonende 50 Prozent. Und auch bei den Atomkraftwerken ist durch Stilllegung von Philippsburg II zum 31.12.2019 wieder ein Siebtel der Atomstromproduktion weggefallen. Von Raimund Kamm. (mehr...)


11. März 2020

Bundesregierung verspielt Energiewende und Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz - BUND fordert eine verbindliche Bund-Länder-Strategie für Erneuerbare

Angesichts des Klimawandels ist es höchste Zeit für eine ehrgeizige und naturverträgliche Energiewende. Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag über die Zukunft der erneuerbaren Energien in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert entschlossenes Handeln im Zuge einer verbindlichen Bund-Länder-Strategie. (mehr...)


11. März 2020

Zum Jahrestag Fukushima 2020

Olympia 2020 wird in Japan stattfinden. In einem Land, das noch immer unter den Folgen der Fukushima-Katastrophe vom 11. März 2011 leidet. Geld für das Sportfest, das für viele Privatfirmen Big Business bedeutet, ist offenbar zur Genüge da; für die Betreuung der Menschen, die durch die Katastrophe heimatlos geworden sind oder in soziale und gesundheitliche Schwierigkeiten gerieten, fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Kazuhiko Kobayashi, der lange in Deutschland lebte und beide Kulturen kennt, setzt sich als Aktivist schon lange für die Opfer des Reaktor-Unfalls ein und wirft der Regierung Verschleierung der radioaktiven Gefahren vor. Hier sein Aufruf zum 9. Fukushima-Jahrestag. (mehr...)


10. März 2020

Fukushima darf nicht vergessen werden

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der Olympischen Spiele in Japan, die Folgen des mehrfachen Super-GAUs von Fukushima für die Menschen und Umwelt nicht zu verdrängen. Die japanische Regierung versucht der Weltgemeinschaft zu suggerieren, die Atomkatastrophe von Fukushima sei überwunden. Tatsächlich ist die Situation rund um die havarierten Atomreaktoren keineswegs "unter Kontrolle", wie der japanische Premierminister gerne suggeriert. (mehr...)


10. März 2020

9 Jahre nach Fukushima: Der Atomausstieg lässt auf sich warten

Zum morgigen 9. Jahrestag der Katastrophe im japanischen AKW Fukushima erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Japans Regierung versucht in diesem Jahr durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele, teilweise in der Region Fukushima, Normalität zu demonstrieren. Doch die Folgen der Katastrophe sind weiterhin dramatisch und bedürfen mindestens so großer Aufmerksamkeit wie das Sportereignis. In Deutschland hat Fukushima 2011 nur zu einem halben Atomausstieg geführt. Heute, neun Jahre später, sind noch immer sechs große Reaktoren in Betrieb, die immer älter und störanfälliger werden. Deutschland ist weiterhin nach Frankreich zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU. Der Ausstieg lässt auf sich warten. (mehr...)


08. März 2020

Zentrales Atommüll-Lager für ganz Deutschland in Würgassen geplant

Die "Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)" will auf dem Gelände des abgeschalteten AKW Würgassen am Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Hessen ein zentrales Lager für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aus allen deutschen Atomkraftwerken bauen. Von Würgassen aus sollen die strahlenden Behälter dann nach und nach in reinen Atommüll-Zügen quer durch das südöstliche Niedersachsen zum Schacht Konrad in Salzgitter gebracht werden. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Dieses sogenannte Bereitstellungslager wird nur aus einem einzigen Grund nicht direkt am Schacht Konrad gebaut: So wird verhindert, dass damit das Genehmigungsverfahren für dieses tiefengeologische Atommüll-Lager neu aufgerollt werden muss." (mehr...)