Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Asylpolitik in Deutschland und Europa

20. März 2020

Ruferin in der Wüste

Eine Christin appelliert an unsere Menschlichkeit in der Flüchtlingsfrage und geißelt den Verrat der EU an ihren vermeintlichen Idealen. Im "Wort zum Sonntag" äußert sich die Pastorin Annette Behnken auf ungewohnt offene und direkte Art zur aktuellen Situation der Geflüchteten in der Türkei und Griechenland. Die Politik der Bundesregierung greift sie direkt an, die 700 Millionen Euro "Soforthilfe" der EU bringen sie zum Erbrechen. Ein Hoch auf eine mutige Frau, die das Offensichtliche klar benennt. Von Nirit Sommerfeld. (mehr...)


17. März 2020

Appell zu 4 Jahren EU-Türkei-Deal und Covid-19: "Ultimative Aufforderung zum Handeln"

Anlässlich des vierjährigen Bestehens des EU-Türkei-Deals vom 18. März 2016 haben sich zahlreiche Vereine, Initiativen und NGOs in einem Appell an die europäische Öffentlichkeit gewandt. Sie kritisieren die derzeitige Eskalation auf den griechischen Inseln und an der griechisch-türkischen Grenze als das "absehbare Ergebnis einer jahrelangen desaströsen Politik". Außerdem sei die drohende humanitäre Katastrophe durch einen möglichen Ausbruch des Covid-19-Virus in den Flüchtlingslagern eine "ultimative Aufforderung zu sofortigem Handeln". (mehr...)


16. März 2020

Wo Flüchtlingselend und Covid-19 aufeinandertreffen

Asylsuchende im griechisch-türkischen Grenzgebiet werden wie menschlicher Abschaum behandelt, den niemand will. Von Amalia van Gent. (mehr...)


14. März 2020

Lebenslieder

Katrin Warnatzsch gibt u.a. Einblick in ihre Begegnungen mit geflüchteten Frauen und die alltägliche Begleitung von Geflüchteten auf deren Weg beim Erlangen einer Perspektive in Deutschland. Außerdem macht sie sich Gedanken anlässlich eines Besuchs von KZ-Gedenkstätten am Rande der Schwäbischen Alb und zu den Folgen der Katastrophe von Fukushima. (mehr...)


13. März 2020

Der Krieg gegen Flüchtlinge

Geflüchtete brauchen Schutz vor Repression, aber auch ein konsequentes Vorgehen gegen Fluchtursachen wie den Waffenhandel. Von Bernhard Trautvetter. (mehr...)


11. März 2020

Afghanistan: Land im Chaos, Kämpfe gehen weiter - abgeschoben wird trotzdem

Für den heutigen Mittwoch ist der mittlerweile 33. Sammelabschiebeflieger in die afghanische Hauptstadt Kabul geplant, vermutlich vom Flughafen in Leipzig aus. Das Land droht in einem völligen Chaos aus Gewalt und Machtkämpfen zerrissen zu werden. PRO ASYL fordert erneut einen Abschiebestopp nach Afghanistan. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung immer noch nicht davon ablässt, Menschenleben aufs Spiel zu setzen. (mehr...)


09. März 2020

Bündnis Bleiberecht startet überregionalen Aufruf für "Bleiberecht statt Abschiebung"

Rund 30 Organisationen aus dem Raum Tübingen sind Erstunterzeichner eines Aufrufs, mit dem bessere Regelungen für ein Bleiberecht von gut integrierten Geflüchteten gefordert werden. Das breite Bündnis aus Organisationen der Flüchtlingshilfe, Antirassismus, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden fordert vor allem Verbesserungen bei der im Januar 2020 eingeführten Beschäftigungsduldung. Diese soll die Landesregierung in eine Bundesratsinitiative einbringen. Für den von Tübingen ausgehenden Aufruf werden über die Online-Plattform Open Petition in ganz Baden-Württemberg Unterschriften gesammelt. (mehr...)


07. März 2020

Jean Ziegler: "Europa begeht Selbstmord"

Ramona Lenz von medico international im Gespräch mit Jean Ziegler. Was bedeutet die Eskalation an der Grenze für Europa? (mehr...)


06. März 2020

Der Schießbefehl an den Grenzen ist europäische Realität geworden

Noch vor vier Jahren war die Empörung groß, als Frauke Petry und Beatrix von Storch forderten, "notfalls" Waffengewalt gegen Geflüchtete an den Grenzen einzusetzen. Heute nicht mehr. Im Jahr 2020 gibt es für eine solche Grenzabschottung mit allen Mitteln sogar Beifall von der EU-Kommissionspräsidentin. (mehr...)


05. März 2020

#mehr2015: Warum sich 2015 wiederholen muss

Es war absehbar: Die Situation von Millionen Vertriebenen der Kriege im Nahen Osten und der Horror auf den griechischen Inseln lassen sich nicht ignorieren. Europas Versuche, sie sich mit politischen Deals vom Hals zu halten, sind gescheitert. Die Abschreckungspolitik gegen Geflüchtete, die an die Stelle einer konsistenten politischen Idee getreten ist, implodiert.  Und trotzdem scheint erneut politischer Konsens zu sein: "2015 darf sich nicht wiederholen." Warum eigentlich nicht? Wovor haben Politiker*innen aller Lager eigentlich Angst? Von medico international. (mehr...)