Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Boff, Leonardo

10. Mai 2011

Leondardo Boff: Das war keine Gerechtigkeit, sondern Rache

Man müsste Feind seiner selbst und gegen die minimalsten Werte der Menschlichkeit sein, um das grausame terroristische Verbrechen von Al Qaida vom 11. September 2001 in New York City gutzuheißen. Aber unter keiner Perspektive ist es akzeptabel, dass ein Staat, die weltweit größte Militärmacht, auf Terrorismus antwortet, indem er sich selbst in einen terroristischen Staat verwandelt. Genau das tat Bush, indem er die Demokratie einschränkte und die bedingungslose Anwendbarkeit einiger Gesetze aufhob, die den Stolz des Landes ausmachten. Und noch mehr: Er lenkte zwei Kriege, gegen Afghanistan und gegen den Irak - wo er eine der ältesten Kulturen der Menschheit vernichtete -, in denen mehr als 100.000 Menschen starben und über eine Million Personen vertrieben wurden. Von Leonardo Boff. (mehr...)


02. November 2010

Leonardo Boff: Während das Alte stirbt, ringt das Neue um seine Geburt

Unter den vielen aktuellen Problemen fordern uns die drei folgenden am meisten heraus: die tiefe Weltsozialkrise, der Klimawechsel und die Unhaltbarkeit des Systems Erde. Wir leben in einer drängenden Zeit. Die Dringlichkeit bringt uns zum Nachdenken, und die Gefahren zwingen uns, lebensrettende Archen Noahs zu bauen. Wir sind mit der gegenwärtigen Situation der Erde nicht zufrieden. Doch wir glauben immer noch, dass es in unserer Macht steht, eine Welt des "guten Lebens" zu errichten, in Harmonie mit allen Lebewesen und mit allen Energien der Natur, vor allem in Zusammenarbeit mit allen Menschen und in tiefer Hochachtung vor Mutter Erde. Von Leonardo Boff. (mehr...)


01. November 2010

Leonardo Boff: Es ist Zeit, Schulter an Schulter zu stehen

Meine Artikel zur Lage der Umwelt haben möglicherweise nicht wenig Angst bei meinen Lesern ausgelöst. Und dies ist gut so, denn Angst weckt uns aus der Trägheit, lässt uns nachdenken, lesen, mit anderen reden, diskutieren und versuchen, neue Wege zu finden. In dunklen Zeiten, wie in der unsrigen, wäre Gelassenheit unverantwortlich. Wir müssen uns in Bewegung setzen, um eine neue Art und Weise zu definieren, auf diesem Planeten zu existieren, wenn wir weiterhin auf ihm leben wollen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


15. Oktober 2005

Lob des Wahnsinns von Bischof Luiz

Im Jahre 1975, an einem Gründonnerstag verschwand er aus dem Kloster in São Paulo. Drei Tage später wurde auf einem Seitenaltar der Kirche ein Brief von ihm gefunden, in dem er seine Entscheidung offenbarte, zu den Ärmsten der Armen zu gehen und ihnen im Namen des Evangeliums zu dienen. Er ging in seiner Mönchskutte und nahm nur das Evangelium mit. Er fuhr per Anhalter auf Lastwagen mit und kam zwei Monate später in Barra an, im Bundesstaat Bahia. In seiner Mönchskutte, Franziskanersandalen und mit dem Evangelium in der Hand predigte er in den kleinen Landgemeinden am Fluss. Als er entdeckt wurde, rief mich der Ordensprovinzial an und sagte: “Der Bruder Luiz ist wahnsinnig geworden, wir müssen ihn zurückholen”. Von Leonardo Boff. (mehr...)


15. Januar 2005

Makroökonomie und Makrogesellschaft

Die makroökonomische Politik des Präsidenten Lula führte - innerhalb und außerhalb der brasilianischen Regierung - zu unleugbarer Bestürzung. Zwei Perspektiven prallen aufeinander - jede mit ihrer eigenen Logik und entsprechender Argumentation. Lula muss begreifen, was er stets predigt - dass der Kapitalismus nur gut ist für Kapitalisten aber nie für die Arbeiter. Die Arbeiter brauchen eine andere Wirtschaft - eine Wirtschaft, bei der sie nicht Almosenempfänger sondern Hauptakteure sind. Von Leonardo Boff. (mehr...)