Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Boff, Leonardo

20. März 2014

Leonardo Boff: Feng Shui: Die chinesische Weisheit der Achtsamkeit

Ein Vorteil der Globalisierung, der einmal nicht wirtschaftlich-finanzieller, sondern kultureller Natur ist, besteht darin, dass sie uns den Zugang zu Werten ermöglicht, die in unserer abendländischen Kultur nicht so weit entwickelt sind. An dieser Stelle soll es uns um das chinesische Feng Shui gehen. Seine wörtliche Bedeutung setzt sich zusammen aus Wind (Feng) und Wasser (Shui). Der Wind ist Träger des Qi, der universellen Energie, die vom Wasser zurückgehalten wird. Auf der Ebene der Person spricht man vom "Meister der Empfehlungen": Der Weise, der ausgehend von der Beobachtung der dem Qi und der Natur nahe stehenden Harmonie auf den Weg des Windes und des Wasserflusses hinweist und ebenso aufzeigt, wie man sinnvoll sein Zuhause einrichtet. Von Leonardo Boff. (mehr...)


09. März 2014

Leonardo Boff: Die essentielle Liebkosung bringt uns die verlorene Menschlichkeit zurück

Die Liebkosung ist eine der höchsten Ausdrucksformen der Zärtlichkeit, mit welcher wir uns im vorigen Artikel befassten. Wieso nennen wir sie die essentielle Liebkosung? Darum, weil wir sie unterscheiden wollen von der Zärtlichkeit als einem rein psychologischen Akt vor dem Hintergrund eines vorübergehenden Verlangens ohne Konsequenzen. Die Liebkosung als Akt spricht die Person nicht ganzheitlich an. Eine Liebkosung ist dann als essentiell zu bezeichnen, wenn sie sich verwandelt zu einer Haltung, eine Seinsweise, die den Menschen als ein Ganzes definiert, in seiner Psyche, seinem Denken, Wollen, seinem Inneren und seinen Beziehungen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


03. März 2014

Leonardo Boff: Zärtlichkeit - das Lebenselixier der Liebe

Die Wege, die das Herz eines Mannes mit dem Herzen einer Frau verbinden, sind rätselhaft. Ebenso rätselhaft sind die Wege zwischen den Herzen zweier Männer und genauso zwischen den Herzen zweier Frauen, die einander finden und sich gegenseitig ihre Liebe bekennen. Aus solchen Verbindungen entsteht Verliebtsein, Liebe und schließlich Ehe oder eine dauerhafte Beziehung. Da dies in Freiheit geschieht, sind die Paare unwägbaren Ereignissen ausgesetzt. Von Leonardo Boff. (mehr...)


27. Februar 2014

Leonardo Boff: Der eigentliche Grund für die Umweltkrise: der Bruch in der universellen Beziehung

Es gibt viele Gründe, die zur aktuellen Umweltkrise führten. Wir kommen hier jedoch auf die eigentliche Ursache zu sprechen: die beständige Abkehr des Menschen von seiner grundlegenden Verbindung mit dem übrigen Universum und dessen Schöpfer. Diesen Bruch hat der Mensch verursacht und für dessen Dauer und Fortbestand gesorgt. Von Leonardo Boff. (mehr...)


23. Februar 2014

Leonardo Boff: Die Psalmen: eine Anatomie der menschlichen Seele

Die Psalmen stellen eine der am weitesten entwickelten Gebetsformen dar, die die Menschheit je hervorbrachte. Millionen von Menschen, Juden, Christen und religiöse Menschen aller Traditionen rezitieren und singen täglich Psalmen, vor allem Nonnen, Mönche und Priester beim täglichen Stundengebet. Von Leonardo Boff. (mehr...)


18. Februar 2014

Leonardo Boff: Der Platz des Religiösen in der Welt

So verweltlicht die Gesellschaft auch geworden ist und so materialistisch sie sich in mancher Hinsicht zeigt, lässt sich doch nicht leugnen, dass eine starken Rückkehr in Richtung Religiosität, Mystizismus und Esoterik zu verzeichnen ist. Die Menschen scheinen der exzessiven Rationalisierung und Funktionalisierung unserer komplexen Gesellschaft müde zu werden. Die Rückkehr zur Religiosität zeigt, dass der Mensch auf der Suche nach etwas Größerem ist. Wir würden gern die unsichtbare Seite dieser sichtbaren Welt aufdecken. Darin liegt möglicherweise ein geheimer Sinn, der unser unermüdliches Streben nach dem, was wir nicht benennen können, erfüllt. Vor diesem nicht-konfessionellen Hintergrund kann es sinnvoll sein, vom Religiösen oder dem Spirituellen zu sprechen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


05. Februar 2014

Leonardo Boff: Die Zeit der Großen Transformation und der Allgemeinen Korruption

In der Regel stützt sich die Gesellschaft auf folgende drei Pfeiler: die Ökonomie, die die materielle Grundlage sichert, damit die Menschen ein gutes und angemessenes Leben führen können; die Politik, welche die Macht aufteilt und die Institutionen, die soziales Zusammenleben ermöglichen, organisiert; die Ethik, die die Werte und Normen aufstellt, die menschliches Verhalten bestimmen, damit Frieden und Gerechtigkeit, Konfliktlösung und Gewaltvermeidung möglich werden. Die Ethik hat im Allgemeinen einen spirituellen Anstrich, der den Sinn des Lebens und des Universums reflektiert, die ständigen Fragen auf der menschlichen Agenda. Von Leonardo Boff. (mehr...)


27. Januar 2014

Leonardo Boff: Wir befinden uns im Blindflug: aber wohin?

Wer meine vorigen Artikel "Das finstere Reich der Großkonzerne" und "Eine Herrschaft von der schlimmsten Sorte: die der Geschäftsleute" gelesen hat, schlussfolgerte sicher, dass die Passagiere im Raumschiff Erde unter völlig unterschiedlichen Bedingungen reisen. Eine kleine Gruppe der Superreichen sitzt in der Ersten Klasse und genießt dort skandalösen Luxus; andere Glückliche reisen in der Economy Class und bekommen vernünftige Speisen und Getränke serviert. Der Rest der Menschheit, und das sind noch Millionen, ist in den Gepäckraum gepfercht, wo die Temperatur nur wenig über null Grad liegt, und stirbt fast vor Hunger, Durst und Verzweiflung. Von Leonardo Boff. (mehr...)


24. Januar 2014

Leonardo Boff: Revolution heißt heutzutage, die Notbremse zu ziehen

Folgende treffende Aussage wird Karl Marx zugeschrieben: "Nur die Revolutionen, die gemacht werden, werden gemacht." Das heißt, die Revolution stellt keine subjektive und freiwillige Aktion dar, sonst würde sie sofort durch Unreife und mangelnde Konsistenz vereitelt. Eine Revolution findet dann statt, wenn die Zeit reif ist, d.h. die Lebensbedingungen und der objektive Wunsch in der Bevölkerung danach verlangen. Dann bricht sie aus und trägt in sich die Möglichkeit - nicht die Sicherheit - zu siegen und konsolidiert zu werden. Zurzeit wären alle objektiven Bedingungen für eine Revolution erfüllt. Von Leonardo Boff. (mehr...)


17. Januar 2014

Leonardo Boff: Eine Herrschaft von der schlimmsten Sorte: die der Geschäftsleute

Das Reich der multinationalen Konzerne steuert den ökonomischen Fluss und dadurch andere Aspekte der globalen Gesellschaft. Dieses perverse Reich konnte errichtet werden, weil es keine globale Regierung gibt, derer wir von Tag zu Tag dringender bedürfen. Es gibt Probleme, die den Frieden betreffen, die Welternährung, das Wasser, den Klimawandel, die Migration von Völkern etc. Da diese Probleme global sind, bedürfen sie globaler Lösungen. Doch der Egoismus und der Individualismus der Großmächte verhindern eine solche Weltregierung. Von Leonardo Boff. (mehr...)