Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Osteuropa - Russland

11. Juni 2019

Krach zwischen Nato-Staaten: Warum die Türkei der US-Drohung bis jetzt widersteht

Frist verlängert: Die USA drohen der Türkei weiter mit dem Boykott von militärischen Ersatzteilen und dem Ausschluss aus der Nato. Von Amalia van Gent. (mehr...)


27. Mai 2019

Neues aus Tschernobyl

Die Kernschmelze von Tschernobyl jährte sich dieses Jahr zum 33. Mal. Man würde meinen, dass alles, was zu der größten Atomkatastrophe aller Zeiten zu sagen gewesen wäre, bereits längst gesagt wurde; dass alles, was zu schreiben gewesen wäre, bereits längst geschrieben wurde. Und dann kommt, 33 Jahre nach den Schicksalstagen im April und Mai 1986, ein neues Buch auf den Markt, von einer Historikerin am angesehenen Massachusetts Institute of Technology, die fließend Russisch und Ukrainisch spricht und sowjetische Quellen im Original lesen kann. Und plötzlich scheint es, als gäbe es noch vieles, was bislang nicht gesagt, nicht geschrieben, nicht gedacht wurde. Von Alex Rosen. (mehr...)


06. Mai 2019

So sehen US-Strategen die NATO - und verdrehen die Geschichte

US-Strategen plädieren für eine Auflösung der NATO: Ihre Forderung ist sinnvoll, ihre Argumentation dazu ist allerdings falsch. Von Christian Müller. (mehr...)


26. April 2019

33 Jahre nach Tschernobyl drohen in der Ukraine neue atomare Sicherheitsrisiken

Vor einem aktuellen Atomprojekt in der Ukraine warnt der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy anlässlich des 33. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. So hat die ukrainische Regierung beschlossen, die Rohbauten zweier Reaktoren aus den Achtzigerjahren am Standort Chmelnizkij zu vollenden und bis 2026 in Betrieb zu nehmen. "Trotz der bitteren Erfahrung durch den Tschernobyl-Gau schafft das Land mit der Weiternutzung veralteter AKW-Bauruinen immense Sicherheitsrisiken für sich und seine Nachbarstaaten", sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. (mehr...)


26. Februar 2019

Warum die USA noch mehr Geld in die NATO-Kriegskasse fordern

Die USA geben zehnmal mehr Geld für die Verteidigung - sprich: fürs Militär - aus als Russland: 643 Milliarden US-Dollar gegenüber 63 Milliarden, in US-Dollar gerechnet, auf Seite Russlands. Die Gesamtausgaben aller 28 NATO-Länder fürs Militär beliefen sich 2018 nach Schätzung von IISS auf 1.013 Milliarden Dollar - oder also auf 16 mal mehr, als Russland für sein Militär ausgegeben hat. Das hindert die USA nicht, von den anderen NATO-Mitgliedern zu verlangen, dass sie höhere Beiträge an die NATO freigeben. Von Christian Müller. (mehr...)


18. Februar 2019

1974: Entsetztes Erinnern

Die deutsche Belagerung Leningrads hat eine Million Menschen das Leben gekostet. In Daniil Granins "Blockadebuch" sprechen Überlebende von der Zeit des Grauens. Von Lutz Herden. (mehr...)


17. Februar 2019

Diskussion auf der Sicherheitskonferenz: Kaum Chancen für Rüstungskontrolle

US-Vizepräsident Pence und Russlands Außenminister Lawrow machen sich Vorwürfe. Der INF-Vertrag ist kaum noch zu retten. Von Andreas Zumach und Pascal Beucker. (mehr...)


12. Februar 2019

Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf

Nachdem Anfang Februar zunächst die Trump-Administration in Washington und dann auch die Regierung Putin in Moskau den Austritt aus dem INF-Mittelstreckenabkommen von 1987 angekündigt haben, droht ein atomarer Aufrüstungswettlauf in Europa. Er könnte noch weit  gefährlicher werden, als die Aufrüstung mit sowjetischen SS-20 sowie US-amerikanischen Pershing 2 und Cruise Missiles in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Entsprechende Ankündigungen, Drohungen und Forderungen sind bereits zu hören aus Washington, Moskau sowie in der innenpolitischen Debatte in Deutschland und anderen europäischen NATO-Staaten. Von Andreas Zumach. (mehr...)


05. Februar 2019

INF-Abrüstungsvertrag: Was ist eigentlich mit China?

Politiker streiten darüber, ob sie eher Russland oder die USA unterstützen sollen. Die wirklichen Abrüstungsfragen lassen sie dabei außer Acht. Von Andreas Zumach. (mehr...)


04. Februar 2019

INF-Vertrag: Stunde der Hardliner?

Am 2. Februar 2019 suspendierten die USA den INF-Vertrag zum Verbot landgestützter substrategischer atomarer Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 km, kurz darauf folgte Russland, weshalb viel drauf hindeutet, dass das Abkommen in sechs Monaten endgültig Geschichte sein dürfte. Und auch das dürfte erst der Prolog für den nächsten Schritt darstellen, nämlich die Aufkündigung bzw. Nicht-Verlängerung der zweiten tragenden Säule der atomaren Rüstungskontrolle, des nur noch bis Ende nächsten Jahres geltenden "New-Start-Vertrags" zur Begrenzung strategischer Nuklearwaffen mit einer Reichweite über 5.500 km. Von Jürgen Wagner. (mehr...)