Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Ihre Spende ermöglicht unser Engagement

Spendenkonto:
Bank: GLS Bank eG
IBAN:
DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS

Suche

 

Osteuropa - Russland

09. Juli 2026

EBCO fordert die Ukraine auf, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen zu achten

Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) verurteilt die Folter und den Tod des ukrainischen Kriegsdienstverweigerers Dmytro Koval in Militärgewahrsam und fordert die Ukraine auf, die Verfolgung, willkürliche Inhaftierung und Misshandlung von Kriegsdienstverweigernden unverzüglich zu beenden, eine gesetzliche Regelung für einen zivilen Ersatzdienst auch im Kriegsrecht zu schaffen und alle während der Mobilisierung begangenen Menschenrechtsverletzungen umfassend aufzuklären. (mehr...)


22. Juni 2026

Russlandfeldzug, Völkermord und fehlende "Kirchenbuße"

Die deutschen katholischen und evangelischen Kirchenleitungen assistierten bei Hitlers Vernichtungsfeldzug gen Osten mit über 20 Millionen Opfern. – Wann werden sie endlich durch Taten ihre Reue unter Beweis stellen? Von Peter Bürger. (mehr...)


22. Juni 2026

Offener Brief an eine Russin: "Niemals werde ich euch als Feinde betrachten"

Am 22. Juni 2026 jährt sich der Einmarsch der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten in der Sowjetunion zum 85. Mal. Auch heute stehen die geopolitischen Zeichen auf Sturm. Der Konfliktforscher Leo Ensel, geboren 1954 in Neuwied, schreibt aus diesem Anlass an eine befreundete Russin, Valentina, die wenige Wochen nach Kriegsbeginn 1941 zur Welt kam. Beide kennen sich seit über einem Vierteljahrhundert. Valentina steht stellvertretend für viele Menschen im gesamten postsowjetischen Raum. 

Ensels Brief erscheint an diesem Tag in der Berliner Zeitung, in der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, im Moskowskiy Komsomolez und in einer Publikation des Deutsch-Russischen Forums. (mehr...)


21. Juni 2026

Schweigemarsch und stilles Gedenken zum 85. Jahrestag des Überfalls der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941

Bei strahlendem Sonnenschein am See versammelten sich am 20. Juni Aktive und Freunde der Friedensregion Bodensee e. V. zum gemeinsamen Gedenken an die 27 Millionen Opfer des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion. Schweigend und dunkel gekleidet zog die Gruppe durch die Überlinger Altstadt. Drei Plakate erklärten das Anliegen des Trauerzugs: "22. Juni 1941- Überfall auf die Sowjetunion. Wir trauern um die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs", "Nie wieder Krieg gegen Russland" und zum Schluss das Plakat von Käthe Kollwitz "Nie wieder Krieg!". Wieder am Landungsplatz angekommen legten die Teilnehmenden bei den Klängen des Lacrimosa aus Mozarts Requiem weiße und rote Rosen an einer Kerze nieder. Die Teilnehmenden fassten sich zum Schluss an den Händen und verneigten sich vor allen Opfern dieses schrecklichen Menschheitsverbrechens. (mehr...)


20. Juni 2026

85 Jahre Überfall auf die Sowjetunion: pax christi fordert neue diplomatische Initiativen für Frieden in Europa

85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion erinnert pax christi an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges und an die besondere historische Verantwortung Deutschlands gegenüber den Völkern Osteuropas. Zugleich fordert die katholische Friedensbewegung verstärkte diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine und für eine neue europäische Friedensordnung. (mehr...)


05. Juni 2026

Erhard Eppler: Die verkannte Demütigung der Russen

Nach dem Untergang der Sowjetunion hat man angefangen, Moskau zu demütigen, trotz der freiwilligen Schließung des Warschau Paktes, trotz Gorbatschows Ja zur Wiedervereinigung Deutschlands, trotz dem Abzug des russischen Militärs aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Man hat die NATO nicht nur aufrechterhalten, sondern sie sogar um mehrere Länder nach Osten erweitert, man hat Russland aus der G8 wieder ausgeschlossen, man hat 2014 einen Putsch auf dem Kiever Maidan gegen den tendenziell Russland-freundlichen Präsidenten Wiktor Janukowytsch inszeniert, und und und. Im Jahr 2016 hat der damals 90-jährige deutsche Politiker Erhard Eppler dazu eine – gerade auch aus heutiger Sicht – äußerst wertvolle Analyse gezogen. Christian Müller, Redaktion Globalbridge. (mehr...)


28. Mai 2026

Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert Ende der diplomatischen Blockade

Die Friedensorganisation IPPNW fordert von der Bundesregierung ein Ende der diplomatischen Blockade und die Ernennung eines Sondergesandten für die Ukraine und Russland. Erst kürzlich hat die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel von Europa mehr diplomatische Anstrengungen zur Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland gefordert. Sie halte es für nicht ausreichend, wenn nur US-Präsident Trump den Kontakt zu Russland halte und bedauere es, dass Europa sein diplomatisches Potential nicht ausreichend einsetze. (mehr...)


16. April 2026

Yurii Sheliazhenko: "Die Welt wird ohne Armeen und Kriege besser sein"

In Kiew traf ich mich mit Yurii Sheliazhenko, der kürzlich nach willkürlicher Inhaftierung freigelassen worden war; wir trafen uns mit einem weiteren Wehrdienstverweigerer, Oleksandr Ivanov, einem Pazifisten und Quäker. Oleksandr wurde in Donezk geboren und lebt seit 2015, als der Krieg im Donbass begann, in Kiew. Vor seiner Einberufung arbeitete er in einer Bank. Von Mauro Carlo Zanella. (mehr...)


04. April 2026

Abrüstungsverträge: Das weltweite Gefüge erodiert gefährlich

Seit Ende der 1950er Jahre wurden weltweit 31 Abkommen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung abgeschlossen. In diesen Abkommen verpflichteten sich die Vertragsstaaten auf Obergrenzen für bestimmte Waffen- und Munitionskategorien oder darüber hinaus auf den Abbau dieser militärischen Arsenale bis hin zu ihrer vollständigen Verschrottung. In einigen Fällen wurde auch das umfassende Verbot vereinbart, bestimmte Waffen und Munitionen künftig einzusetzen, zu entwickeln, zu besitzen, auf dem eigenen Territorium zu stationieren oder sie an andere Staaten weiterzugeben. Doch die internationale Rüstungskontroll- und Abrüstungsarchitektur ist am Zerfallen. Immer mehr wichtige Verträge werden aufgekündigt. Von Andreas Zumach. (mehr...)


19. März 2026

DRINGENDE Stellungnahme zur rechtswidrigen Festnahme und Freiheitsentziehung von Yurii Sheliazhenko ...

Die unterzeichnenden Organisationen sind schockiert über die heutige Festnahme und den Freiheitsentzug des Menschenrechtsverteidigers Yurii Sheliazhenko durch die ukrainischen Behörden in Kyjiw. Dies geschieht nur wenige Wochen nach einem gemeinsamen Appell an die Behörden, die Verfolgung von Kriegsdienstverweiger*innen einzustellen und die laufende Verfolgung von Herrn Sheliazhenko zu beenden. Nach den vorliegenden Informationen wurde Herr Sheliazhenko von Beamten der Polizei des Bezirks Petschersk in Kyjiw ohne ordnungsgemäße Rechtsgrundlage und unter Missachtung der nach ukrainischem Recht erforderlichen Verfahrensgarantien festgenommen. (mehr...)