Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Erneuerbare Energien

22. März 2007

Klimaschutz ohne Atomkraft ist möglich

Eine deutliche Senkung der Treibhausgase bei gleichzeitig schnellerem Ausstieg aus der Atomkraft ist machbar und allein eine Frage des politischen Willens. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Aachener Institut EUtech im Auftrag von Greenpeace erstellt hat und die heute in Berlin präsentiert wird. Auf über 200 Seiten rechnet Greenpeace in "Klimaschutz: Plan B - Nationales Energiekonzept bis 2020" vor, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik und Haushalte in Deutschland umgestellt werden müssen, um eine Senkung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 zu erreichen. Gleichzeitig geht nach dem Modell 2015 der letzte Atommeiler vom Netz - acht Jahre früher als bisher vorgesehen. (mehr...)


17. März 2007

Der Ruf nach Energiesicherheit - Herausforderung für eine neue Sicherheitspolitik?

Was wäre, wenn die Energiepolitik als wesentlicher Bestandteil einer erweiterten Sicherheitspolitik betrachtet würde? Wenn sie als Gestaltungsmittel der Sicherheitspolitik eingesetzt würde? Wenn Investitionen in Energiespartechnologien und erneuerbare Energien als Investitionen in die Sicherheit und Souveränität eines Staates betrachtet würden? Der Paradigmenwechsel könnte kaum größer sein. Investitionen in die Entwicklung und Einführung energiesparender Technologien und die Nutzung erneuerbarer Energien wären dann sicherheitspolitische Investitionen. Staatliche Förderung könnte mit den gleichen Argumenten begründet werden wie die Entwicklung oder der Erhalt wehrtechnischer Kernfähigkeiten. Innovationen würden beschleunigt. Von Otfried Nassauer. (mehr...)


12. März 2007

Auf 2,1 Prozent Atomstrom kann man verzichten

Anlässlich des EU-Energiegipfels fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer "ideologiefreien Bewertung" der Atomenergie auf. "Die Atomkraftwerke liefern weltweit nur 2,1 Prozent der benötigten Energie und sind somit für die Energieversorgung der Menschheit praktisch bedeutungslos", sagte die IPPNW-Vorsitzende Angelika Claußen. "Auch Frau Merkel und die Atomkonzerne Siemens, RWE, E.On, EnBW und Vattenfall müssen zugeben, dass man selbst mit einer Verdoppelung der Zahl der Atomkraftwerke die Energieprobleme der Menschheit nicht lösen kann." (mehr...)


02. März 2007

Optimal vernetzt: Die Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist möglich

Der Anteil der Erneuerbaren Energien im deutschen Stromnetz steigt stetig. Er wird von aktuell rund 12 Prozent bis zum Jahr 2020 voraussichtlich auf deutlich über 30 Prozent steigen. Auch die Versorgung mit 100 Prozent regenerativ erzeugtem Strom ist im deutschen und europäischen Netz längerfristig möglich. Das zeigt das Beispiel Dänemark, wo die zeitweise Vollversorgung mit Windstrom bereits Realität ist. (mehr...)


02. März 2007

Energiesparen als Konjunkturmotor

Nach dem Weltklimabericht: Kfz-Steuer, Glühbirnen und andere Absichtserklärungen - es trifft immer nur die Kunden. Von Michael Jäger. (mehr...)


26. Januar 2007

Masterplan zur Rettung des Klimas

Noch kann der drohende Klimakollaps mit einem sofortigen und umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung aufgehalten werden. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie Energie (R)evolution - Ein nachhaltiger Weg zu einer sauberen Energie-Zukunft für die Welt des Dachverbands der Europäischen Erneuerbaren Energie Industrie (EREC) und von Greenpeace. Ein Zusammenspiel von Energieeinsparungen und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien kann den weltweiten Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid halbieren. (mehr...)


07. Januar 2007

Erderwärmung - ungebremst heizt sie sich selbst ein

Die Wetterkapriolen der letzten Jahre zeigen: Die Klimaveränderung ist in vollem Gange. Doch wie wird es weiter gehen? Bleibt noch Zeit und die Möglichkeit Schlimmeres zu verhindern? Ein Gespräch mit dem Greenpeace-Klimaexperten Jörg Feddern über die zentrale Forderung der Klimawissenschaftler, ein Temperaturanstieg von mehr als zwei Grad Celsius müsse unbedingt vermieden werden. (mehr...)


05. Januar 2007

Jahresrückblick 2006: Erneuerbare Energien brechen erneut Rekorde

Das Jahr 2006 war ein Rekordjahr für die Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland. Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Erdwärme haben ihren Beitrag zur Energieversorgung stärker erhöht als je zuvor. Ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe ist im vergangenen Jahr auf 7,7 Prozent (2005: 6,8) angewachsen. Die Energiebereitstellung aus den unendlich vorhandenen Energieträgern wuchs auf über 200 Milliarden Kilowattstunden (2005: 175,7). Das entspricht rechnerisch dem Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch von mehr als 10 Millionen Haushalten. (mehr...)


29. Dezember 2006

Alle reden vom Klimaschutz - Erneuerbare Energien machen ihn!

Frühlingshafte Temperaturen in der Weihnachtszeit, schmerzlich vermisster Schnee in den Bergen - Der Klimawandel ist voll im Gange und nur zu bremsen, wenn wir den für die Erderwärmung verantwortlichen Ausstoß an Treibhausgasen so schnell wie möglich reduzieren. In Deutschland geschieht das erfolgreich durch den Ausbau Erneuerbarer Energien: Alleine der Zubau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2012 wird nach Berechnungen des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zu einer zusätzlichen Einsparung von 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr führen. (mehr...)


22. Dezember 2006

Den Wortbruch der Atomkonzerne mit Wechsel zu Ökostrom-Anbietern beantworten

Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber erreicht mit dem Antrag der Energie Baden-Württemberg (EnBW) auf Laufzeitverlängerung für den Altreaktor Neckarwestheim 1 vom 21.12.2006 einen neuen Höhepunkt. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstrieren jetzt auch die EnBW, dass ihnen vertragliche Verpflichtungen, eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig, die Aussicht auf Milliardenprofite aber alles bedeuten. Das Aktionsbündnises "Atomausstieg selber machen" ruft zum Wechsel zu Ökostrom-Anbietern auf.
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