Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Atomwaffen

16. August 2005

Was sagt das Völkerrecht zu den Atomwaffen?

Der Blick in das Völkerrecht zerstört zunächst einmal falsche Erwartungen: Die atomare Abrüstung kommt nicht von oben und nicht von allein. Dies war nicht anders bei allen bisherigen völkerrechtlichen Verträgen zur Sicherung von Menschenrechten und Umwelt und zur Eindämmung von Kriegen. Deshalb gilt: Auch bei den Atomwaffen gibt es keinen anderen Weg zu ihrer Beseitigung als unseren beharrlichen Protest gegen ihre Existenz und die Aktivierung der öffentlichen Meinung für dieses Anliegen. Von Ullrich Hahn. (mehr...)


16. August 2005

Die falschen Makler

Im Streit mit Iran ist die EU Hauptakteur auf westlicher Seite, besser gesagt sind es die drei Großen der EU: Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Doch wer gegen Atomwaffen glaubwürdig kämpfen will, muss bei sich selbst anfangen; die “EU-Troika” ist nicht glaubwürdig. Großbritannien und Frankreich haben selber Atomwaffen, Frankreich hat eine starke zivilmilitärische Atomindustrie, hat so viele Atomkraftwerke wie kein anderes EU-Land und plant derzeit neue. Die EU steckt immer größere Summen in die Atomforschung. Von Tobias Pflüger. (mehr...)


13. August 2005

Ground Zero

Worin unterscheidet sich die mentale Struktur eines amerikanischen, russischen, französischen, englischen oder chinesischen Staatsoberhauptes, das die Möglichkeit, eine atomare Totalkatastrophe über einen Teil der Menschheit zu bringen, täglich mit sich herumträgt, von einem Selbstmordattentäter, der heute noch nur mit konventionellem, morgen aber mit nuklearem Sprengstoff sich selbst und möglichst viele Menschen einer ihm verhassten Gesellschaft und Kultur in den kollektiven Tod zu reißen fähig ist? Wer ist da der irregeleitete Fanatiker und wer der Vernünftige? Ceterum censeo - Die Abschaffung der Atomwaffen ist ein Gebot der Überlebensvernunft Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)


12. August 2005

Atomkonflikt mit dem Iran: Befreiungsschlag in letzter Minute?

Auf der EU lastet derzeit im Zusammenhang mit Iran große Verantwortung - auch wenn die Frage erlaubt sein muss, ob eine Eskalation überhaupt noch verhindert werden kann. Die Verhandlungsstrategie der Troika Deutschland, Frankreich und Großbritannien ist in eine Sackgasse geraten, und dem Iran wird die moralische Schuld für dieses Scheitern zugeschoben. Eine Situation, die zwangsläufig eintreten musste, weil sich die EU um den eigentlichen Konfliktkern herumgemogelt und der Iran das eigene Sicherheitsproblem hinter der friedlichen Nutzung der Atomenergie versteckt hat. Ein neuer Golfkrieg kann nur durch eine atomwaffenfreie Zone in der Region gebannt werden. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)


12. August 2005

Das größte Glücksspiel der Geschichte

Harry S. Truman teilt in einer Rundfunkrede von Bord des Schiffes noch am Abend des 6. August 1945 mit: “Wir haben Hiroshima für den Feind bis auf weiteres wertlos gemacht. Die Japaner haben in Pearl Harbor diesen Krieg begonnen, nun wird ihnen das mehrfach zurückgezahlt. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Mit dieser Bombe haben wir ein neues, revolutionäres Mittel der Zerstörung geschaffen… Wir haben über zwei Milliarden Dollar auf das größte wissenschaftliche Glücksspiel der Geschichte gesetzt - und gewonnen.” Die Menschheit gerät an den Rand ihrer Selbstvernichtung. Von Lutz Herden. (mehr...)


10. August 2005

Atomwaffenfreiheit ist möglich

Sechs Jahrzehnte nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ist die Gefahr einer atomaren Apokalypse nicht gebannt. Im Gegenteil - rund 28.000 Kernwaffen bedrohen das Überleben der Menschheit, und eine neue Runde des nuklearen Wettrüstens hat bereits begonnen. Die Freiheit von Atomwaffen ist aber mehr als nur ein Wunschtraum. Rund zwei Milliarden Menschen auf der südlichen Hälfte der Welt haben sie bereits von ihrem Boden verbannt. Im Selbstverständnis der Nichtnuklearstaaten bildet eine kernwaffenfreie Zone nämlich nicht das Endziel, sondern markiert eine wichtige Zwischenetappe zur weltweiten nuklearen Abrüstung. Von Wolfgang Kötter. (mehr...)


09. August 2005

"Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Nie wieder Hibakusha! Frieden schaffen, ohne Waffen!"

Michael Schmid geht in seiner Rede am 8. August 2005 bei einer Mahn- und Gedenkveranstaltung in Gammertingen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er führt weiter ein paar Gedanken dazu aus, warum die atomaren Gefahren in der Gegenwart so groß wie nie zuvor sind. Schließlich plädiert er dafür, den atomaren Schreckensszenarien die eigene Vision entgegenzusetzen: Atomwaffenfrei bis 2020. (mehr...)


08. August 2005

Noch immer nahe dem Untergang

Vor 50 Jahren schrieben Albert Einstein und Bertrand Russell ein Manifest gegen den Atomkrieg - ihr Appell blieb ungehört. Fünfzig Jahre nach dem Russell-Einstein-Manifest bleibt die Botschaft so aktuell wie je. Obwohl zahlenmäßig reduziert, existieren Atomwaffen weiterhin ohne Grund oder Verstand, bedrohen nach wie vor die Menschheit und sämtliche Lebensformen auf unserem Planeten. Von David Krieger. (mehr...)


07. August 2005

Atomwaffen abschaffen - auch die in der Europäischen Union

Eigentlich würde man glauben, dass es einfach ist, politisch klar gegen Atomwaffen Stellung zu beziehen. Nicht so im Europäischen Parlament. Dort gibt es enorme Rücksichtnahme gegenüber den Staaten innerhalb der EU, die Atomwaffen ihr Eigen nennen. Kritik an den Atomwaffen von Großbritannien oder Frankreich wird entweder nicht oder ganz, ganz vorsichtig geäußert. Ähnliches gilt für die Atomwaffen, die die USA in EU-Staaten stationiert haben, Kritik daran ist nahezu ein Tabu. Von Tobias Pflüger. (mehr...)


05. August 2005

Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki fordern Abrüstung von Atomwaffen

Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des “höllischen Endes” der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystems in Loyalität gegenüber der Menschheit. Erinnert wird daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei. (mehr...)