Atomwaffen
12. März 2012
Nuklearwaffen gegen Nahrungsmittel?Nach mehr als dreijähriger Pause könnten die Sechs-Parteien-Gespräche über das Nuklearprogramm der Demokratischen Volksrepublik Korea bald wieder aufgenommen werden. Die Möglichkeit ergibt sich, nachdem der neue Staatschef Kim Jong Un Ende Februar verkünden ließ, man sei zu einem Moratorium für Atomwaffenversuche und Testflüge von Langstreckenraketen bereit. Zudem will Pjöngjang auf die Urananreicherung verzichten und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA eine Überprüfung der Nuklearanlage Yongbyon gestatten. Die USA erklärten im Gegenzug, keinen Regimewechsel anzustreben und boten die Lieferung von 240.000 Tonnen Lebensmitteln an. Von Wolfgang Kötter. (mehr...) 08. März 2012 Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen: Zur Situation um den IranDie Obama-Administration hat seit ihrem Amtsantritt 2009 keinen ernsthaften Versuch gemacht, mit Iran ins Gespräch zu kommen mit dem Ziel eines Verzichts auf Atomwaffen. Die Androhung und Durchführung von Sanktionen standen stets im Vordergrund; ein Finanz- und Handelsembargo wurde beschlossen. Auch die EU hat ein totales Öl- und Finanzembargo verhängt. Untergeordnete Persönlichkeiten des Iran haben mit einer Sperrung der Straße von Hormuz gedroht. Die Eskalation der gegenseitigen Drohungen ist beängstigend. Die Situation erinnert fatal an das Szenario vor dem letzten Irak-Krieg und droht, außer Kontrolle zu geraten. (mehr...) 07. März 2012 Deutsche Banken unterstützen die Herstellung von AtomwaffenDeutsche Finanzinstitute unterstützen Unternehmen bei der Herstellung und Modernisierung von nuklearen Waffen. Nach einem neuen Bericht der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und ethisches Investment Firma Profundo investieren u.a. Deutsche Bank, Allianz, Commerzbank und BayernLB in die Hersteller von Atomwaffen. (mehr...) 02. März 2012 Der Iran und die Gefahr eines neuen KriegesDroht ein neuer Krieg? Die Verschärfung des Embargos gegen den Iran durch die Europäische Union und die enorme Konzentration von Kriegsschiffen der USA und Großbritanniens im Persischen Golf deuten darauf hin, dass ein Militärschlag gegen den Iran vorbereitet wird. Über die Kriegsgefahr, die Situation im Iran und mögliche Perspektiven der Friedensbewegungensprach der emeritierte Osnabrücker Politikwissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat in einem Interview mit der Zeitschrift graswurzelrevolution. (mehr...) 28. Februar 2012 Keine Beweise für Atomwaffen in Iran - Die Propaganda der Republikaner wirktDie Geheimdienste wissen nicht, ob der Iran Atomwaffen baut. Trotzdem wird der Ton der Debatte schriller, der Konflikt beeinflusst die US-Präsidentschaftswahl. Von Andreas Zumach. (mehr...) 23. Februar 2012 Israelisch-iranische Kriegsszenarien: Angriff auf den großen UnbekanntenUS-Experten zeigen sich skeptisch über die Aussichten eines israelischen Militärschlags. Die Verteidigungskapazitäten des Iran sind ein Risiko. Von Andreas Zumach. (mehr...) 18. Februar 2012 "How much is enough?"Der radikalste Vorschlag: 300 bis 400 aktive Waffen. Doch je niedriger die Zahl der erlaubten Atomwaffen, umso bedrohter fühlt sich Russland. Kommentar von Otfried Nassauer. (mehr...) 28. Dezember 2011 Iran: Kriegs- oder Friedenspolitik - das ist die FrageDer potentielle Bau von Atomwaffen im Iran gerät zunehmend in die Schlagzeilen. Die daraus scheinbar resultierende Bedrohung für andere, insbesondere für Israel wird beschworen und eine Vorweg-Legitimation für einen Angriff auf den Iran propagiert. Eine Problemübersicht und zivile Alternativen in Thesen. Von Andreas Buro. (mehr...) 19. Dezember 2011 Weder Krieg noch Nuklearmacht IranJoschka Fischers hat in der Financial Times Deutschland vom 30. November 2011 einen Gastbeitrag zum Iran-Konflikt geschrieben. Dabei konstruiert er in seiner Bedrohungsanalyse eine Sackgasse, die in letzter Konsequenz einen Krieg gegen Iran als die einzig mögliche Alternative zu einer Nuklearmacht Iran erscheinen lässt. In ihrer Replik gehen Mohssen Massarrat und Bahman Nirumand gehen darauf ein. (mehr...) 13. Dezember 2011 Jahrestag der NICHT-Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2010 an den israelischen Kämpfer für atomare Abrüstung Mordechai VanunuDie aktuelle Situation macht deutlich, wie berechtigt Vanunus Warnungen vor der atomaren Aufrüstung Israels waren und sind. Nicht zuletzt in der Konfliktregion Mittel- und Nahost sind Atommächte hinzugekommen und werden auch künftig hinzukommen. Die einzige richtige Antwort darauf ist die Durchsetzung der atomaren Abrüstung und nicht wie von Israel angedroht ein Krieg gegen Iran. Ein solcher muss mit allen politischen Mitteln verhindert werden! Die Internationale Liga für Menschenrechte (ILMR) fordert volle Bewegungsfreiheit für Mordechai Vanunu! (mehr...) |
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