Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Texte

25. Dezember 2018

Worauf können wir hoffen an Weihnachten 2018?

Weihnachten 2018: Der junge Mann aus Nazareth steht für einen wirklichen Neuanfang. Neuanfang bleibt immer möglich solange wir Lernende bleiben. Lernen bis zum letzten Atemzug. Das ist die wahre Weihnachtsbotschaft des jungen Flüchtlingskindes. Ein Kommentar von Franz Alt. (mehr...)


24. Dezember 2018

Leonardo Boff: Die Dummheit der Anti-Globalisierung

Eine Welle der Anti-Globalisierung breitet sich weltweit aus. Dies ist vielleicht eine der regressivsten und absurdesten Phänomene heutzutage. Eine gewisse Anti-Globalisierung gab es bereits als Ergebnis des Protektionismus' einiger Länder, doch dies war keine Bedrohung für den allgemeinen und irreversiblen Globalisierungsprozess. Diese Welle wurde als politische Plattform von Donald Trump übernommen, dem, laut Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman, dümmsten Präsidenten der Geschichte Nordamerikas. Dasselbe gilt für unseren kürzlich  designierten Präsidenten, den ehemaligen Kapitän Bolsonaro und seine Minister für Erziehung und das Äußere, allesamt Leugner dieses Phänomens, was nur desinformierten und mit Vorurteilen behafteten Personen nicht auffällt. Von Leonardo Boff. (mehr...)


22. Dezember 2018

Renke Brahms zur Jahreslosung 2019: "Der Frieden beginnt im Kleinen, in mir, bei uns!"

Jeder kann nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, einen Beitrag zum Frieden leisten. "Der Frieden beginnt bei uns, in unserem Umgang miteinander, bei jedem Eintreten gegen alle Formen der Gewalt in unserem Umfeld, in der Familie, in der Stadt, in unserem Land, im Kleinen, bei mir, bei uns", so Brahms. Und er fügt hinzu: "Und so kann er weite Kreise ziehen in diese oft so unfriedliche Welt." (mehr...)


21. Dezember 2018

Die Entzauberung des Weihnachtsmannes

"Würde uns heute ein neuer Messias geboren, würde er sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, gegen die Abholzung des Hambacher Forstes kämpfen, an der Börse die Computer zertrümmern und das ganze Finanzgesindel verjagen...". Götz Eisenberg ist zornig. Der mittlerweile schamlose, kaum mehr durch Gütesimulation überzuckerte Kommerzrummel entlockt ihm nur noch Abscheu - und rhetorisch brillanten, beißenden Spott. Weihnachten ist in den Zeiten des Turbo-Kapitalismus zur schrillen, zur scheinheiligen Nacht geworden. Die Megamaschine verleibt sich unsere Träume, unsere Sehnsucht nach Harmonie, die Erinnerungsspuren von Heimeligkeit und Kindheitsromantik gnadenlos ein. (mehr...)


18. Dezember 2018

Konstantin Wecker: "Das Wasser hat mich gesucht, bevor ich ein Dürstender war"

Konstantin Wecker berichtet, wie aus ihm ein Musiker wurde. Als "Vollblutmusiker" würden die meisten den Liedermacher beschreiben. War er das schon immer? Jedenfalls schon sehr früh, als er durch den Einfluss seiner Eltern die Welt der Oper kennenlernen durfte. In seiner Biografie "Das ganze schrecklich schöne Leben" gibt Konstantin einen seltenen Einblick in den Vorgang des Komponierens, den er auch als spirituell erlebt. Vielleicht ist Komponieren weniger ein Wollen und Tun als ein Sich-Öffnen - gleich einer nach Schale, die bereit ist das Wasser des Lebens aufzunehmen. (mehr...)


16. Dezember 2018

Leonardo Boff: Schreie aus Gefangenschaft und nach Befreiung am Black Awareness Day (Tag des Schwarzen Bewusstseins)

Die Passion Christi setzt sich seit Jahrhunderten unaufhörlich in den Körpern der Gekreuzigten fort. Jesus wird bis ans Ende der Welt in Qualen liegen, solange auch nur ein einziger Seiner Brüder oder Schwestern zum Kreuzesopfer wird, wie die buddhistischen Bodhisattvas (die Erleuchteten), die an der Schwelle zum Nirwana verharren, nicht eintreten, sondern in die Welt des Leidens - Samsara - zurück kehren in Solidarität mit allen Leidenden: Menschen, Tieren und Pflanzen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


29. November 2018

Theologische Grundlegung des Kirchenasyls

Die Kirchenasylpraxis bedarf unserer Erfahrung nach einer fundierten theologischen Begründung, um einerseits für Gemeinden und Ordensgemeinschaften eine Vergewisserung der eigenen Praxis liefern zu können und zum anderen eine Begründung darstellt, die sich nicht in erster Linie auf eine moralische Perspektive stützt. Es lassen sich fünf zentrale Aspekte nennen, die hier als Thesen dargestellt werden. Von Benedikt Kern. (mehr...)


03. November 2018

Die Eine Menschheit

"Internationalismus" ist für die Linke kein beliebiges, sondern ein zwingend notwendiges Erkennungsmerkmal. Wo er fehlt, ist keine Linke anzutreffen, ganz gleich was auf den Bannern stehen mag. Mehr denn je kann als "Linke" heute nur jener Bewegungsstrom gelten, der im gleichen Atemzug Partei ergreift mit und für den verachteten Menschen in der Nähe und an allen Orten des Erdkreises. Im nachfolgenden Beitrag geht es jedoch nicht nur darum, an die internationalistische Identität und Praxis zu erinnern. Zur Sprache kommen soll nichts weniger als der Weg einer visionären Linken, die den im politischen Kasperletheater verdrängten zivilisatorischen Ernstfall wirksam zu vermitteln versucht und radikal Partei ergreift für die Gattung Mensch. Die von mir im Schlussteil eingebrachte Losung lautet: Aufstehen für eine glückliche Jugend des homo sapiens. (mehr...)


17. September 2018

Die neue Wirklichkeit - Wir brauchen politische Utopien!

"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen", ist ein häufig zitiertes Bonmot des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer keine Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, denn es fehlt ihm etwas, das wesentlich zum menschlichen Potenzial gehört. Das schlechte Image der Utopien und Visionen in den letzten Jahrzehnten hat bewirkt, dass sich fast niemand mehr welche zu spinnen traute. Die Folge ist nun, dass das Alte in seinen Sterbeprozess eingetreten ist, bevor sich das Neue in etwas konkreterer Form am Horizont abzeichnet. Wir müssten praktisch in den Fluss springen, ohne das gegenüberliegende Ufer zu sehen. Das kostet Mut. Von Roland Rottenfußer. (mehr...)


18. Juli 2018

Die andere Revolution

Seit dem Amtsantritt von Franziskus ist die christliche Kirche in Bewegung gekommen. Unter dem anhaltenden Widerstand der Kurie und von Teilen der Kirche wendet sich der Papst gegen jegliches Machtstreben und Karrieredenken. Zugleich wirbt er für tiefgreifende Reformen innerhalb der Kirche. So spricht er von einer "Kirche im Aufbruch", von der Notwendigkeit einer Revolution und von einer Rückkehr zu den humanistischen Werten des Evangeliums, zum Ursprungsgedanken des Christentums. Von Wolfram Rost. (mehr...)