Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

22. November 2020

Leonardo Boff: Die politische Dimension von Glauben heute

Vor den bevorstehenden Kommunalwahlen wäre es eine gute Idee, die Relevanz des christlichen Glaubens gegenüber der Politik sowohl in parteilicher als auch sozialer Hinsicht zu analysieren. Glaube ist kein Akt wie alle anderen. Er ist eine Haltung, die alles umfasst: Handlungen, alle Menschen, zusammen mit ihren Gefühlen, Intelligenz, Willen und Lebensmöglichkeiten. Und es ist eine grundlegende Erfahrung der Begegnung mit dem Geheimnis, das wir den lebendigen Gott nennen, und mit dem auferstandenen Jesus. Von Leonardo Boff. (mehr...)


03. November 2020

EU-Mercosur-Vertrag - nicht nachhaltig trotz Zusatzdokumenten

Das EU-Mercosur-Abkommen droht nicht nur das Klima weiter zu gefährden, sondern wird auch Industriearbeitsplätze und regionale Wertschöpfungsketten in den Mercosur-Ländern vernichten. Das ist das Ergebnis der Faktensammlung "EU-Mercosur - Voran in die (Klima-)Krise", die Powershift gemeinsam mit Attac und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Deutschland und Österreich erstellt hat. (mehr...)


27. Oktober 2020

Bolivien hat gewählt - Ein Wahlsieg über Geld, Medienmacht und Großmachtpolitik

In Bolivien hat die "Bewegung für den Sozialismus" (MAS), die Partei des vor einem Jahr durch einen Putsch aus dem Amt verjagten ehemaligen Präsidenten Evo Morales, einen überwältigenden Sieg errungen. Sie hat die Wahlen vom 18. Oktober gewonnen, obwohl die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), eine Art Kolonial-Ministerium der USA, nichts unversucht ließ, die Wahlen zu beeinflussen. Die MAS hat allen gegen sie gerichteten Mächten getrotzt. Die kleinen Leute von Bolivien hatten mit ihrer Weisheit verstanden, dass die MAS trotz aller Kritik, die man an der Bewegung üben konnte, eine Arbeit zugunsten der am stärksten vernachlässigten Bevölkerungsteile begonnen hatte. Deren Rechte hatte sie verteidigt und die Ressourcen Boliviens denen zugewendet, denen sie bisher verweigert wurden, jenen, die jahrhundertelang gedemütigt und geschmäht wurden. Von Norbert Arntz. (mehr...)


22. Oktober 2020

Chile: Die Proteste gehen weiter

Die Proteste gegen die chilenische Regierung und die Verfassung, die im Frühjahr dieses Jahres von den Sozialen Bewegungen wegen Corona ausgesetzt worden waren, sind wieder aufgenommen: Sechs Tage vor dem Referendum, in dem nicht nur über eine neue Verfassung abgestimmt werden soll, sondern auch darüber, ob sie durch eine verfassungsgebende Versammlung entstehen soll, haben die Menschen die Proteste in den Armenvierteln und auf der Plaza de la Dignidad, dem "Platz der Würde" in Santiago wieder aufgenommen. (mehr...)


11. September 2020

11. September 1973

Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile gegen den gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende und die Regierung der Unidad Popular. Die Zeit dieser Regierung war auch eine Zeit des Aufbruchs in der katholischen Kirche. Die Bewegung der Christen für den Sozialismus gründete sich und stellte sich auf die Seite der Unidad Popular und der Armen und Marginalisierten. (mehr...)


20. Juli 2020

Frei Betto: Brief an Freunde im Ausland

In Brasilien gibt es einen Völkermord! Zum Zeitpunkt des Schreibens 16/7 hat Covid-19, das hier im Februar dieses Jahres aufgetaucht ist, bereits 76.000 Menschen getötet. Es sind bereits fast 2 Millionen infiziert. Bis Sonntag, den 19. Juli, werden wir 80.000 Todesfälle erreichen. Es ist möglich, dass Sie jetzt, wenn Sie diesen dramatischen Appell lesen, bereits 100.000 erreichen. Wenn ich mich erinnere, dass im Vietnamkrieg über 20 Jahre 58.000 Leben von US-Militärpersonal geopfert wurden, habe ich den Umfang der Ernsthaftigkeit dessen, was in meinem Land passiert. Dieser Schrecken verursacht Empörung und Aufruhr. Von Frei Betto. (mehr...)


13. Juni 2020

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" stellt erneut Strafanzeige gegen SIG Sauer wegen illegaler Waffenexporte

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" hat am 30. April 2020 über ihren Tübinger Rechtsanwalt Holger Rothbauer erneut Strafanzeige gegen das Rüstungsunternehmen SIG Sauer gestellt - dieses Mal wegen illegaler Waffenlieferungen nach Mexiko und Nicaragua und sowie erneut nach Kolumbien. Es besteht der Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie des wiederholten gewerbs- und bandenmäßigen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt. (mehr...)


23. Mai 2020

Waldrodungen erhöhen das Risiko für Pandemien

"Gesunde Ökosysteme und gesunde Wälder sind unser bester Schutz gegen Viren." Das sagt Luis Suárez vom World Wildlife Fund (WWF). "Wenn wir ein Ökosystem, einen Dschungel oder einen Wald zerstören, verändern wir die komplexen Beziehungen, die zwischen den verschiedenen Tieren und Lebewesen bestehen, die diese Viren und Krankheitserreger im Gleichgewicht halten." In seinem Appell verweist der Koordinator von WWF Spanien auf die weltweit hohe Abholzungsrate, welche die Ausbreitung von zoonotischen Krankheiten wie Covid-19 begünstigt. Von María José Sarzoza und Romano Paganini. (mehr...)


23. März 2020

Oscar Romeros Bedeutung heute - 40 Jahre nach seinem Todestag

Unfassbar: die salvadorianische Oligarchie von Großgrundbesitzern und Militärs lässt Monseñor Oscar Arnulfo Romero am 24. März 1980 ermorden, während er in einer Krankenhauskappelle eine Messe feiert. Sie töteten damit die Stimme des Gewissens der Nation. Romero hatte Partei für die Unterdrückten ergriffen. Bis heute ist er für die Menschen in El Salvador eine wichtige Stimme gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Während vorherige Päpste es nicht vermochten, Romero als vorbildlich zu würdigen, hat Papst Franziskus Monseñor Romero am 14. Oktober 2018 heiliggesprochen. Von Albrecht Schwarzkopf. (mehr...)


19. März 2020

Oscar Romero, Bote der Gewaltfreiheit

Vor vierzig Jahren wurde am 24. März 1980 Oscar Romero, Erzbischof von San Salvador und Stimme der Armen, von einem Auftragskiller im Dienst der reichen Minderheit im Land ermordet. Romero hatte öffentlich vom US-Präsidenten eine Einstellung aller Waffenlieferungen an das Militärregime verlangt und am Vortag seines Todes die Soldaten aufgefordert, Befehle zum Töten ihrer Mitmenschen zu verweigern. Fortan fehlte der Bote der Gewaltfreiheit. In der Folgezeit mussten 75.000 Salvadorianer ihr Leben lassen. Zum 40. Todestag des Erzbischofs von San Salvador weist Peter Bürger auf zwei Neuerscheinungen im März 2020 hin. (mehr...)