Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

04. Februar 2020

Ernesto Cardenal: Herzlichen Glückwunsch!

Am 25. Januar feierte der nicaraguanische Theologe, Dichter und Revolutionär Ernesto Cardenal seinen fünfundneunzigsten Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch. Ernesto Cardenal gehört zu den Christen, die sich radikal auf die Bibel eingelassen und ihr Leben danach ausgerichtet haben. Unvergessen bleibt das "Evangelium der Bauern von Solentiname", das 1975 entstand. Aber da hatte er bereits zwanzig Jahre Kampf gegen die Diktaturen in Nicaragua hinter sich. (mehr...)


02. Februar 2020

Leonardo Boff: Das Weihnachtsfest der heutigen Herodesse

Weihnachten besitzt immer eine gewisse Idylle. Es kann keine Traurigkeit geben, wenn das Leben geboren wird, besonders wenn Jesus, der Puer aeternus, das göttliche Kind, in die Welt kommt. Es singen Engel, der Stern von Bethlehem leuchtet, die Hirten beobachten ihre Herde über Nacht. Aber hauptsächlich sind da Maria, der gute Josef und das Kind, das in der Krippe liegt, "weil im Gasthaus kein Platz für sie war". Und siehe, es erschienen auch, aus dem Orient kommend, die Weisen, die Magi genannt wurden, die ihre Kassen öffneten und ihm Gold, Räucherwerk und Myrrhe, geheimnisvolle Symbole darboten. Aber es gab auch einen schlechten König namens Herodes, sehr grausam, so grausam, dass er sogar seine ganze Familie hinrichtete. Von Leonardo Boff. (mehr...)


19. Dezember 2019

Antimilitarismen in Bewegung

"Antimilitarismos en Movimiento" (Antimilitarismen in Bewegung) war der Titel der Konferenz der War Resisters' International 2019 in Bogotá, gestaltet in Zusammenarbeit mit kolumbianischen antimilitaristischen Gruppen. Ein Bericht aus Kolumbien. Von Gernot Lennert. (mehr...)


09. Dezember 2019

Leonardo Boff: Lula und Bolsonaro: Das Aufeinandertreffen zweier Visionen für Brasilien

Die Freilassung des ehemaligen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva aus dem Gefängnis unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro hat zu einer dramatischen Konfrontation zweier Visionen für Brasilien geführt. Diese beiden Sichtweisen sind nicht nur gegensätzlich, sondern antagonistisch. Ohne die Begriffe erzwingen zu wollen, sieht es aus wie die Umsetzung der Weltsicht der Gnostiker, die Geschichte als Kampf zwischen Gut und Böse liest, oder nach St. Agustinus' "Die Stadt Gottes" ein Kampf zwischen Liebe und Hass. Von Leonardo Boff. (mehr...)


01. Dezember 2019

Schutz der indigenen Völker gefordert

"Das Europarlament und die Parlamente aller Mitgliedstaaten der EU müssen die ILO Norm 169 zeitnah ratifizieren." Dazu hat Kardinal Pedro Ricardo Barreto Jimeno von Huancayo/Peru, der von Papst Franziskus zu einem der Vorsitzenden der Amazonas-Synode berufen worden war und Vizepräsident des Amazonas-Netzwerks Repam ist, die Abgeordneten des Europaparlaments in Straßburg am Mittwoch, 27. November 2019, aufgefordert. (mehr...)


27. November 2019

Leonardo Boff: Kurzer Bericht über die "Zerstörung der Indianer" in Brasilien

Wenn ich über die Amazonas-Synode im Oktober 2019 nachdenke, erinnert mich das daran, was Bartolomé de las Casas als "Die Zerstörung der Indianer" bezeichnete, als er über Mittelamerika berichtete. Von Leonardo Boff. (mehr...)


25. November 2019

Kolumbien: Friedensprozess darf kein leeres Versprechen bleiben

Kolumbiens Regierung torpediert zunehmend die Umsetzung des Friedensvertrags mit der Guerilla-Gruppe FARC. Die Bundesregierung sollte konkrete Fortschritte einfordern. (mehr...)


16. November 2019

Leonardo Boff: Das neoliberale Projekt in der Welt und in Brasilien ist gegen das Leben gerichtet und ist Feind der Natur

Ich werde mich mit den Überlegungen eines unserer besten Philosophen, Manfredo de Oliveira, von der Föderalen Universität Ceara, dem Spezialisten für die Beziehung zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Ethik, befassen. Seine Arbeit zu diesem Thema ist sehr umfassend. Wir werden hier eine lange Studie über das Projekt zusammenfassen, das anderswo entwickelt wurde und jetzt in Brasilien: der ultraradikale Neoliberalismus. Von Leonardo Boff. (mehr...)


03. November 2019

Katakombenpakt von Bischöfen erneuert Amazonassynode in Rom geht mit einem Bekenntnis zur Ökologie und sozialer Gerechtigkeit zu Ende

Am 27. Oktober 2019 ist die Amazonassynode der katholischen Bischöfe in Rom zu Ende gegangen. Dort ging es um ökologische und soziale Fragen in Amazonien und die Reformen, die die Kirche dort angehen muss, um ihrer Aufgaben, sich an der Seite der Menschen dort in ihrem Kampf für die Rechte der Indigenen und der Umwelt einzusetzen, besser gerecht zu werden. "Wir müssen uns dringend mit der grenzenlosen Ausbeutung des "gemeinsamen Hauses" und seiner Bewohner auseinandersetzen", heißt es dazu im Abschlussdokument der Synode. "Dessen Plünderung geht einher mit einem Blutvergießen Unschuldiger und einer Kriminalisierung jener, die das Gebiet verteidigen", stellt die Amazonassynode fest und wendet sich somit gegen die Kriminalisierung Sozialer Bewegungen, insbesondere der Klimaschutzbewegung, zu der es in Lateinamerika wie in Europa immer wieder kommt. (mehr...)


01. November 2019

Deutschlands Rolle bei der Niederschlagung der Proteste in Chile

In den letzten Tagen versuchen die staatlichen Sicherheitskräfte in Chile die Proteste in den Griff zu bekommen - die Wut, die in der Bevölkerung herrscht, lässt sich jedoch nicht so schnell bremsen, da sich die Menschen in Chile für ihre fundamentalen Rechte und ein Ende des Neoliberalismus einsetzen. Bilder von Panzern in den Straßen Chiles gingen um die Welt und mehr als insgesamt 10.000 Soldat_innen wurden in der Hauptstadt Santiago de Chile, in Valparaíso und Concepción eingesetzt. Mittlerweile wurden mehr als 2.410 Menschen festgenommen - 200 von ihnen sind minderjährig. Mehr als 1.000 Menschen wurden verletzt - 546 von diesen durch Schusswaffen. Es wird von 19 Personen berichtet, die bei den Protesten gestorben sind - fünf von ihnen wurden durch Polizei oder Militär umgebracht. Von Jacqueline Andres. (mehr...)