Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Neoliberale Globalisierung

07. Mai 2017

Globale Anomie oder Menschlichkeit

Ein Computerspiel? Die Welt gleicht einer Megacity, in der skrupellose Geschäftemacher und Oligarchen aus Wirtschaft und Politik herrschen und ein brutaler Kampf ums Überleben tobt; mit einigen reichen gated communities, die von Mauern und derben Security-Kräften vor den Habenichtsen geschützt werden; mit unüberschaubaren Slums der Elenden und einem gnadenlosen Krieg von Gangs, die um Ausdehnung illegaler Märkte und Symbole von Stärke und Identität kämpfen. Nein, das ist kein Spiel. In der Welt, wie wir sie kennen, dominieren Korruption und Gewalt, Ansprüche auf Weltherrschaft und Wirtschaftshegemonie, Ausbeutung, gestützt auf Gewalt und Kontrolle sowie Putsche gegen die Demokratie. Von Georg Rammer. (mehr...)


03. Mai 2017

Leonardo Boff: Globalisierung oder Planetisierung?

Es gibt aktuell einen starken Widerstand gegenüber dem Prozess der Globalisierung, der durch Donald Trump verstärkt wird, der mit Macht die Idee des "Die Vereinigten Staaten zuerst" oder besser "Nur die Vereinigten Staaten" vorantrieb. Trump unterstützt den Krieg gegen globale Unternehmen zugunsten derer, die nur innerhalb der USA arbeiten. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hierbei um einen Kampf gegen die gigantischen finanzökonomischen Konglomerate handelt, die einen großen Teil des weltweiten Reichtums in den Händen einer sehr kleinen Anzahl von Personen kontrollieren. Von Leonardo Boff. (mehr...)


02. Mai 2017

Verlogene Empörung. Anmerkungen von Götz Eisenberg

Als von Seiten der Ermittler verlautete, dass hinter dem Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund mutmaßlich ein Aktienspekulant steckt, war die Empörung groß. Politiker aller Parteien beeilten sich, ihre Betroffenheit über die Tat und ihre Abscheu vor dem Motiv des Täters zu äußern: Habgier. Die zur Schau gestellte und lautstark vorgetragene Empörung über die Tat von Dortmund ist insofern verlogen, als sie von einem Schweigen über den Handel mit Derivaten und die Spekulation mit Nahrungsmitteln begleitet wird, die rund um den Globus täglich massenhaft Tote produzieren. Habgier nennt man auf dieser Ebene Profit, und an diesem Motiv wagt kaum noch jemand Kritik zu üben. Von Götz Eisenberg. (mehr...)


30. April 2017

Wetter-Extreme und Handelspolitik waren die wichtigsten Treiber der Weizenpreise

Preisspitzen beim Weizen-Welthandel werden hauptsächlich von Ernte-Schocks wie beispielsweise durch Dürren verursacht, haben Forscher herausgefunden. Diese Schocks werden noch verstärkt, wenn die Lagerbestände des Getreides gering sind oder eine Handelspolitik der Abschottung betrieben wird. Das zeigt die Analyse auf der Grundlage globaler Daten des US Landwirtschafts-Ministeriums. Weder Spekulation auf den Rohstoffmärkten noch die Nutzung von Land für die Biosprit-Produktion war in den vergangenen vier Jahrzehnten entscheidend für die jährlichen Weizenpreise. Diese Erkenntnis erlaubt eine bessere Abschätzung von Risiken. Explodierende Getreidepreise können in manchen Jahren zu regionalen Ernährungskrisen beitragen, und mit dem menschgemachten Klimawandel nehmen Wetterschwankungen sowie entprechende Risiken für die Getreideproduktion zu. (mehr...)


19. April 2017

Krise der Kohärenz

Ein Marshall-Plan für Afrika? Wie die herrschende Entwicklungspolitik die Not noch verschärft. Kommentar von Thomas Gebauer. (mehr...)


05. April 2017

Der große Diktator reloaded

"Die Gier hat die Seelen der Menschen vergiftet", sagte der Redner. Und: "In dieser Welt gibt es Raum für alle, und die gute Erde ist reich und vermag einem jeden von uns das Notwendige zu geben." Diese Worte könnten sich gut und gern auf die heutige Situation beziehen. Sie stammen aber aus einem Spielfilm von 1940: "Der große Diktator" von Charlie Chaplin. Ein einfacher Friseur, der zufällig dem "Führer" ähnelt, schlüpft durch eine Reihe von Zufällen in dessen Rolle und nutzt die Gelegenheit, um eine flammende Rede für mehr Menschlichkeit zu halten - ein ergreifender Höhepunkt der Filmgeschichte. Würden doch auch unsere Politiker einmal "ausgewechselt" durch derart kluge und mitfühlende Doppelgänger! Unser Autor Georg Rammer bringt die Rede Chaplins geschickt mit Fakten aus der aktuellen Politik in Verbindung. (mehr...)


29. März 2017

Leonardo Boff: Die Bedrohung der Menschheit durch zerstörerische Kriege

In Brasilien haben wir es mit einer großen sozialen Gewalt zu tun und einer der höchsten Ermordungsraten der Welt. Wir haben keinen Frieden, da es so viel Wut, Hass, Diskriminierung und eine perverse soziale Ungleichheit gibt. Dennoch befinden wir uns damit am Rand der großen kriegerischen Konflikte, die in 40 Teilen der Welt vor sich gehen. Einige von ihnen sind eine wahre Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Von Leonardo Boff. (mehr...)


16. Februar 2017

EU-Parlament winkt Globalisierung im Konzerninteresse durch

Das Europaparlament hat dem geplanten EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA am 15.02.2017 mehrheitlich zugestimmt. Damit haben die Abgeordneten indirekt auch den Startschuss gegeben dafür, dass Teile des Abkommens bereits vor der Ratifizierung durch die nationalen Parlamente vorläufig angewendet werden. Attac kündigt an: Widerstand gegen CETA geht weiter im Ratifizierungsprozess. (mehr...)


16. Februar 2017

Reichtum: Globale Gefährder

Die Ungleichheit hat ein geradezu absurdes Ausmaß erreicht. Wenn wir nicht endlich umsteuern, ist die Demokratie in Gefahr. Von Michael Krätke. (mehr...)


07. Februar 2017

Weit entfernt von fair: Bekleidungsindustrie von Myanmar

Nach Jahren der Sanktionen floriert der Handel mit Myanmar (ehemals Burma) wieder. Niedrige Löhne und günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen ziehen die Bekleidungsproduktion nach Myanmar. Zahlreiche europäische Marken, darunter bekannte Größen wie H&M, C&A und Primark, machen mit bei diesem "race to the bottom". Das niederländische "Centre for Research on Multinational Corporations" (SOMO) legt in einem neuen Bericht detailliert die miserablen Arbeitsbedingungen dar: Niedrige Gehälter, massive Überstunden und Kinderarbeit sind demnach keine Ausnahme. Bei der Ausbreitung der Industrie wurden zudem Landrechte missachtet.  (mehr...)