Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Gandhi, Mohandas K.

05. April 2018

Mohandas Karamchand Gandhi: "Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg"

Am 30. Januar 2018 waren es genau 70 Jahre her, seit der große indische Praktiker und Theoretiker der Gewaltfreiheit, Mohandas K. Gandhi, mit drei Revolverschüssen von einem Hindu-Fundamentalisten ermordet worden ist. Damit wurde dem Leben einer der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts ein Ende gesetzt. Unter Gandhis Führung beteiligten sich Millionen von Menschen am Freiheitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft - und der größten Befreiungsbewegung des vergangenen Jahrhunderts gelang es, ohne Gewaltanwendung das koloniale Joch abzuschütteln. Zweifellos hat keiner mehr als Gandhi mit seinen Kampagnen der Nichtzusammenarbeit und des zivilen Ungehorsams zum endgültigen Zusammenbruch des Britischen Weltreiches beigetragen. Von Michael Schmid. (mehr...)


04. April 2018

Martin Luther King: Mein Weg zur Gewaltlosigkeit

Der erfolgreiche Kampf gegen die Rassentrennung in den städtischen Bussen von Montgomery, Alabama, machte Martin Luther King als Führer der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung der USA international bekannt. 1958 veröffentlichte er unter dem Titel "Stride Toward Freedom" (dtsch. Ausgabe: "Freiheit") einen Bericht über den Busstreik. Im 5. Kapitel dieses Buches beschreibt er seinen "Weg zur Gewaltlosigkeit" ("Pilgrimage to Nonviolence"). Anlässlich des heutigen 50. Todestages von Martin Luther King, er wurde am 4. April 1968 ermordet, veröffentlichen wir nachfolgend diesen Artikel, in dem er schildert, wie er zur Gewaltlosigkeit gekommen ist. (mehr...)


01. Februar 2018

Gandhi aus nächster Nähe

Der Sohn von Gandhis persönlichem Sekretär Mahadev Desai (1892-1942) Narayan Desai (1924-2015) erzählt von frohen und bitteren Kindheitserfahrungen in der Nähe Gandhis, von erlebter Freude und erlebtem Leid. Dabei wird deutlich, dass Gandhi nicht nur an sich, sondern auch an die Menschen seiner engen Umgebung höchste Anforderungen stellte. Ebenso zeigt sich jedoch auch Gandhis mitfühlendes und zugewandtes Wesen. Die Art der Darstellung schlägt gleichermaßen wie das Dargestellte den Leser in ihren Bann. (mehr...)


31. Januar 2018

Martin Arnold: Mohandas K. Gandhi

"Vom politischen Wirken Gandhis ist nach seinem Tod kaum etwas geblieben." Dies war 2005 in der ZEIT zu lesen - ein Irrtum: Kurz danach prangte Gandhis Bild auf der Titelseite des SPIEGEL. Im Artikel dazu ging es um jüngste politische Umwälzungen in Europa, bei denen Methoden angewandt worden waren, die er zur Befreiung Indiens vom britischen Kolonialismus benutzte. Und zwei Jahre später proklamierte die UNO seinen Geburtstag, den 2. Oktober, zum ‚International Day of Non-violence'. "Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst." Auch wenn nicht nachgewiesen ist, ob dieser Satz so von ihm geäußert wurde - die Verbindung des Persönlichen mit Gesellschaft und Politik ist ein Kennzeichen seines Selbstverständnisses. So setzte er sich selbst ans Spinnrad und er fastete im Protest, um Indien zu befreien. Von Martin Arnold. (mehr...)


30. Januar 2018

Mohandas K. Gandhi: Satyagraha

Am 30. Januar 1948 wurde der indische Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer und gewaltfreie Revolutionär Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma ("Große Seele"), ermordet. Anlässlich Gandhis 70. Todestag stellen wir zusätzlich zu den bisherigen Veröffentlichungen zeitnah einige Texte neu auf unserer Website ein, um an diesen Pionier der konsequenten Umsetzung, Entwicklung und weltweiten Bekanntmachung eines gewaltfreien Kampfkonzeptes für Gerechtigkeit. Der Artikel "Satyagraha" entstammt einem Bericht der indischen Congress-Partei über die Unruhen im Punjab. Darin führt zunächst Gandhi aus, was er unter Satyagraha versteht, bevor die Berichterstatter diese Ausführungen kurz kommentieren. (mehr...)


30. Januar 2018

Pyarelal: Eine Pilgerreise für den Frieden. Gandhi und Badshah Khan bei den Pathanen in der Nordwestgrenzprovinz

Der Sekretär Gandhis, der sich nur mit seinem Vornamen Pyarelal nennt, berichtet über Gandhis vierwöchige Reise in Gesellschaft Khan Saheb Abdul Ghaffar Khans durch die Nordwestgrenzprovinz Im Herbst 1938. Er stellt das gute Einvernehmen und die aufopfernde Fürsorge des Gastgebers für seinen Gast ausführlich dar. (mehr...)


29. Januar 2018

Gandhis Lehre in 67 Thesen

Am 30. Januar 1948 wurde der indische Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer und gewaltfreie Revolutionär Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma ("Große Seele"), ermordet. Anlässlich des 70. Todestags erinnern wir mit einigen Texten an diesen Pionier der konsequenten Umsetzung, Entwicklung und weltweiten Bekanntmachung eines gewaltfreien Kampfkonzeptes für Gerechtigkeit. "Gandhis Lehre in 67 Thesen" bestehen aus einer von Nair Pyarelal zusammengestellten Sammlung aus Gandhis Schriften. Darin wird die Wissenschaft Satyagraha in Theorie und Praxis in einer vollständigen Skizze zusammenhängend so dargestellt, wie Gandhi sie den kriegerischen Pathanen erklärt hat. (mehr...)


16. Juni 2015

Wolfgang Sternstein: Leiden und politischer Widerstand bei Gandhi

Vortrag von Wolfgang Sternstein bei der Tagung "Bonhoeffer bewegt. Mensch, Widerstand, Glaubwürdigkeit" im Rahmen des Ev. Kirchentags 2015 in der Ev. Dietrich Bonhoeffer-Gemeinde in Stuttgart-Weilimdorf am 5. Juni 2015. (mehr...)


04. Januar 2015

Wolfgang Sternstein: "Arundhati Roys Unterstellung, Gandhi habe Kastensystem unterstützt, ist infam"

Wolfgang Sternstein, profunder Gandhi-Kenner, übt in einem Schreiben an den Moderator der Sendung "Titel, Thesen, Temperamente" scharfe Kritik an dem am 14.12.2014 gesendeten Beitrag "Das andere Gesicht Mahatma Gandhis". Die dort wiedergegebene Kritik Arundhaty Roys an Gandhi habe mit seriösem Journalismus nichts tun, weil einfach ihre Position übernommen würde, ohne zu fragen, ob ihre Kritik an Gandhi berechtigt sei. Es sei traurig, dass eine so kluge Frau wie Arundhati Roy glaube, sie könne Gandhi ohne Kenntnis seines Lebenswegs und seines Werkes durch hanebüchene Unterstellungen und Verzerrungen "demontieren". (mehr...)


17. November 2014

Arundhati Roys Angriff trifft den Falschen!

In ihrem "Stern"-Interview vom 25.9.2014 übte die indische Schriftstellerin Arundhati Roy scharfe Kritik an der charismatischen Person des gewaltfreien Widerstands in Indien, M.K. Gandhi (1869-1948). Die Diskussion ist vor dem Hintergrund der neuen hindu-nationalistischen Regierung in Indien bedeutsam, aber auch angesichts der derzeitigen unausgesetzten Kriegspropaganda weltweit, zu der Gandhi noch immer einen realitätserprobten Gegenpol darstellt. Lou Marin entgegnet Arundhati Roys Kritik an Gandhis Positionen zum Kastensystem im "Stern"-Interview. (mehr...)