Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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25. Dezember 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
150 Jahre nach Gandhis Geburt muss Widerstand gegen das autoritäre Regierungssystem geleistet werden

Wenn wir Gandhis Vermächtnis feiern, müssen wir uns solidarisch gegen die fortschreitende Unterdrückung in Kaschmir und Manipur wenden. Von Matt Meyer und Binalakshmi Nepram.

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02. Dezember 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Südafrika stellt keine Rüstungsexportgenehmigungen für Saudi-Arabien und die VAE mehr aus

Vertreter der Rüstungsindustrie in Südafrika haben sich öffentlich beschwert, dass die südafrikanische Regierung ihnen seit Monaten keine Genehmigungen mehr für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in die Jemenkriegsländer Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate ausstellt. Beide Länder gehören für die südafrikanische Rüstungsindustrie zu den wichtigsten Kunden und haben große Aufträge bei den Betrieben am Kap plaziert. Südafrika liefert unter anderem gepanzerte Fahrzeuge sowie viele Produkte der südafrikanischen Munitionsindustrie. Von Otfried Nassauer.

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18. Juni 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Südafrika: Willkommen und Abschied

Die ANC-Regierung hat als Gastgeber eines Afrika-Gipfels den Weltgerichtshof düpiert, denn auch der Sudan war mit seinem Präsidenten gebeten - keine durchdachte Aktion. Von Lutz Herden.

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28. Dezember 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Mandela: Der Film

Eben habe ich den neuen Film Mandela gesehen und er hat mich so sehr beeindruckt, dass ich nicht anders kann, als meine Eindrücke niederzuschreiben. Es ist ein sehr guter Film mit sehr guten Schauspielern. Aber das ist nicht die Hauptsache. Es ist ein sehr genauer Film, der darstellt, was tatsächlich in Südafrika geschehen ist, und man kann nicht umhin, immer wieder über ihn nachzudenken. Was denke ich also? Von Uri Avnery.

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16. Dezember 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leonardo Boff: Die Bedeutung Mandelas für die bedrohte Zukunft der Menschheit

Mit seinem Tod wurde Nelson Mandela im kollektiven Unterbewussten der Menschheit eingebunden, sodass er niemals daraus verschwinden wird, denn er wurde zu einem universellen Archetypen, jener einer zu Unrecht verurteilten Person, die nicht nachtragend war und zu vergeben und gegensätzliche Standpunkte miteinander zu versöhnen wusste und der uns eine unsterbliche Hoffnung gab, dass es immer noch einen Ausweg für die Conditio Humanae gibt. Von Leonardo Boff.

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27. Oktober 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Apartheid untersuchen

Ist Israel ein Apartheidsstaat? Diese Frage weicht nicht. Sie erhebt alle paar Monate ihr Haupt. Der Ausdruck "Apartheid" wird oft bloß zu Propagandazwecken verwendet. Apartheid ist ebenso wie Rassismus und Faschismus ein rhethorischer Ausdruck, den man oft benutzt, um Gegner zu verunglimpfen. Der Ausdruck Apartheid hat jedoch auch einen genau definierten Inhalt. Er bezieht sich auf ein besonderes Regime. Von Uri Avnery.

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23. August 2013 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Schwerer Rückschlag für die Einklagbarkeit von Menschenrechtsverletzungen

Südafrikanische Apartheidopfer haben im Kampf um Entschädigung einen schweren Rückschlag erlitten. Der oberste Gerichtshof der USA hat mit seiner Entscheidung vom 21. August 2013 festgelegt, dass es auf der Grundlage des Alien Tort Statute (ATS) künftig kaum mehr möglich sein wird, Firmen und Konzerne, die Menschenrechtsverletzungen außerhalb der USA begangen haben, in den USA anzuklagen. Nach dem Shell / Kiobel Fall aus Nigeria ist nun auch die Klage südafrikanischer Apartheidopfer abgewiesen worden.

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25. Dezember 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Südafrika fand Frieden - warum nicht auch der Nahe Osten?

Es war auf dem Höhepunkt des Kampfes, es war, als die Apartheid in Südafrika am schlimmsten wütete und es so aussah, als säßen die Apartheid-Herrscher fest im Sattel ihrer Macht. Damals gedachten wir unserer hebräische Tradition und unserer Vorbilder (in der Bibel). Als ich an einem (israelischen) Sicherheits-Checkpoint sah, wie Palästinenser über fast alle Dinge ihres Lebens verhandeln müssen, war es für mich ein Déjà-vu-Erlebnis. Ich könnte viel Zeit damit verbringen, diese Erfahrung wiederzugeben, sie erinnerte mich so schmerzhaft an die gleichen Checkpoints, die es während der Apartheid in Südafrika gab. Von Desmond Tutu.

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07. Juni 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Die Täter waschen die Füße ihrer Opfer

Südafrika: Für die schwarze Bevölkerung ist die Apartheid längst nicht der Schnee von gestern. Von Lena Donat.

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30. Mai 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Schrei geliebtes Land

Pretoria, Südafrika - Es war wie in einem Film. Nur dass da auf einmal ein stummes Bild plötzlich lebendig wurde. Wir standen im Gedenkmuseum in Soweto neben einem Foto eines toten Jungen und anderen Kindern um ihn herum. Das Foto ist am Eingang des Museums, das zum Gedächtnis des Kampfes der Schwarzen gegen die Apartheid hier gebaut wurde, wo der Kampf begonnen hatte. Das Bild kam uns so bekannt vor. Wir hatten alle dieselben Assoziationen: Hector ist Mohammed al-Dura; die weißen Soldaten, die auf Kinder schießen, sind wir. Von Gideon Levy.

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15. Mai 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Staat - Lösung oder Utopie

Es ist wahr, 120 Jahre Konflikt haben in unserem Volk gewaltige Ausmaße an Hass, Vorurteilen, unterdrückten Schuldgefühlen, Stereotypen, Angst (hauptsächlich Angst!) und absolutem Misstrauen den Arabern gegenüber geschaffen. Dagegen müssen wir kämpfen, die Öffentlichkeit überzeugen, dass sich der Friede lohnt für die Zukunft Israels. Zusammen mit einer Änderung der internationalen Situation und einer Partnerschaft mit dem palästinensischen Volk haben wir so gute Chancen auf einen Frieden. Ich habe jedenfalls beschlossen, am Leben zu bleiben, bis das geschieht. Von Uri Avnery.

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30. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Ausschau nach Alternativen zum Misserfolg: Antwort auf Uri Avnery

Uri Avnery hat in dem Artikel: “Das Bett von Sodom” diejenigen kritisiert, die beim israelisch-palästinensischen Konflikt für eine “Ein-Staat-Lösung” eintreten. Ilan Pappe, der namentlich kritisiert wurde, geht von einem Misserfolg der “Zwei-Staaten-Lösung” aus. Er meint, als Sharon und Bush ihre loyale Unterstützung dafür erklärten, sei diese Formel zu einem zynischen Mittel geworden, durch das Israel seine diskriminierende Herrschaft innerhalb der 1967er Grenzen und seine Besatzung der Westbank und der Ghettoisierung des Gazastreifens aufrecht erhalten könne. Jeder, der eine Debatte über alternative politische Modelle blockiere, erlaube den Diskurs über zwei Staaten und decke damit die kriminelle israelische Politik in den palästinensischen Gebieten.

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23. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Das Bett von Sodom

Alle die mit ganzem Herzen dem besetzten palästinensischen Volk helfen wollen, wären gut beraten, einen weiten Bogen um die Idee eines allgemeinen Boykotts gegen Israel zu schlagen. Es würde alle Israelis in die Arme der extremen Rechten werfen, da es den Glaubenssatz des rechten Flügels, dass “die ganze Welt gegen uns ist”, verstärken würde. Ein enger fokussierter Boykott solcher Organisationen und Firmen, die aktiv zur Besatzung beitragen, könnte tatsächlich dazu beitragen, die israelische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass sich die Besatzung nicht lohnt. Von Uri Avnery.

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22. Januar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Eine Freiheitsfahrt

Gestern hätte eine Verordnung des Generals Yair Naveh rechtsgültig werden sollen, die es israelischen Fahrern verbietet, in den besetzten Gebieten einen palästinensischen Passagier mitzunehmen. Friedensaktivisten entschieden sich, gegen diese widerliche Verordnung zu protestieren. Mehrere Organisationen planten für den Tag, an dem die Verordnung gültig werden sollte, eine Protestaktion. Sie organisierten eine “Freiheitsfahrt” israelischer Autobesitzer, die in die Westbank fahren und Palästinenser mitnehmen sollten, die sich freiwillig für diese Aktion gemeldet hatten. Von Uri Avnery.

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03. Januar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Banalitäten und glatte Lügen - Reaktionen auf Jimmy Carters neues Buch über Nahost

Das neue Buch von Jimmy Carter trägt den Titel: ‘Palestine. Peace Not Apartheid’. Es ist ein gutes, starkes Buch. Ex-Präsident Carter listet die empörende Behandlung der Palästinenser auf, die israelische Besatzung, die Enteignung palästinensischen Landes durch Israel - all die Brutalitäten, die dieser entwürdigten, unterjochten Bevölkerung zugemutet werden. Carter spricht von “einem System der Apartheid; zwei Völker sitzen auf demselben Land, jedoch komplett separiert voneinander. Die total dominanten Israelis wenden unterdrückerische Gewalt an, indem sie die Palästinenser ihrer menschlichen Grundrechte berauben”. Von Robert Fisk.

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07. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Apartheid in Israel

Israels Besetzung der palästinensischen Gebiete hat viele Kennzeichen der Kolonisierung. Gleichzeitig hat es viele der schlimmsten Züge der Apartheid. Die Westbank ist in drei Gebiete geteilt worden: im Norden Jenin mit Nablus, die Mitte mit Ramallah und im Süden Hebron. Diese Gebiete ähneln immer mehr den Bantustans von Südafrika. Ein Bericht von John Dugard, einem aus Südafrika stammenden Rechtsprofessor, der im Augenblick Sonderberichterstatter für Palästina beim UN-Menschenrechtsrat ist.

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23. Juni 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Notfalls das eigene Leben

Jener 16. Juni 1976, schrieb Nelson Mandela später in seinen Erinnerungen, sei ein Wendepunkt in der Geschichte des Kampfes gegen die Apartheid gewesen. Ein Tag des Widerstandes, der einen enorm hohen Preis hatte. Offiziell 560, anderen Zählungen zufolge über 800 Kinder wurden getötet, als weiße Polizeieinheiten in einen Demonstrationszug von Schülern schossen. Die protestierten dagegen, dass Afrikaans, von ihnen als Sprache der Unterdrücker begriffen, Unterrichtssprache an sämtlichen Schulen Südafrikas werden sollte. Vor 30 Jahren - Der Aufstand in Soweto. Von Andrea Strunk.

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10. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Apartheid nach der Apartheid - Eine kritische Bilanz nach zehn Jahren Demokratie in Südafrika Seit den ersten demokratischen Wahlen Südafrikas im April 1994 sind jetzt zehn Jahre vergangen. Zeit für eine kritische Bilanz. Zeit zu fragen, was aus dem Hoffnungsträger Südafrika geworden ist; wohin die Reise geht. Die Euphorie über das “Wunder” der friedlichen Abschaffung der gesetzlichen Apartheid hat sich gelegt. Der Transformationsprozess im demokratischen Südafrika ist bisher nur einer kleinen Elite zugute gekommen. Diese ist nach wie vor weiß und ist nur um eine schwarze Komponente erweitert worden. Von Theo Kneifel. (mehr...)
19. Januar 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Ich spreche von Afrika Die frühen 90er brachten viele bemerkenswerte Ereignisse mit sich, die bis zu einem bestimmten Punkt auch die Gegenwart erklären. Für manche war es der Beginn einer neuen Ära: das Ende des Kalten Kriegs; Nelson Mandela kam aus dem Gefängnis frei - das Signal für den Anfang vom Ende der südafrikanischen Apartheid. Der längste Krieg Afrikas - zwischen Eritrea und Äthopien - ging nach 30 Jahren der Kämpfe zu Ende. Die Ermordung Melchior Ndadayes - des ersten gewählten Präsidenten Burundis - löste einen 10jährigen Bürgerkrieg aus. Und die 90er Jahre schenkten uns den Untergang der Schreckensherrschaft Mobutu Sese Sekos. Mandisi Majavu zu aktuellem Stand und Perspektiven Afrikas. (mehr...)