Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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11. September 2020 | Internationales, Militär und Krieg
11. September 1973

Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile gegen den gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende und die Regierung der Unidad Popular. Die Zeit dieser Regierung war auch eine Zeit des Aufbruchs in der katholischen Kirche. Die Bewegung der Christen für den Sozialismus gründete sich und stellte sich auf die Seite der Unidad Popular und der Armen und Marginalisierten.

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01. November 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Deutschlands Rolle bei der Niederschlagung der Proteste in Chile

In den letzten Tagen versuchen die staatlichen Sicherheitskräfte in Chile die Proteste in den Griff zu bekommen - die Wut, die in der Bevölkerung herrscht, lässt sich jedoch nicht so schnell bremsen, da sich die Menschen in Chile für ihre fundamentalen Rechte und ein Ende des Neoliberalismus einsetzen. Bilder von Panzern in den Straßen Chiles gingen um die Welt und mehr als insgesamt 10.000 Soldat_innen wurden in der Hauptstadt Santiago de Chile, in Valparaíso und Concepción eingesetzt. Mittlerweile wurden mehr als 2.410 Menschen festgenommen - 200 von ihnen sind minderjährig. Mehr als 1.000 Menschen wurden verletzt - 546 von diesen durch Schusswaffen. Es wird von 19 Personen berichtet, die bei den Protesten gestorben sind - fünf von ihnen wurden durch Polizei oder Militär umgebracht. Von Jacqueline Andres.

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29. Oktober 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Die Proteste der Bürger beenden die Ausgangssperre in Chile

Nach der größten Demonstration, die jemals in den Straßen von Santiago de Chile stattgefunden hat, sahen Sebastián Piñera und das Militär sich gezwungen, die Ausgangssperre aufzuheben. In der Zwischenzeit organisiert sich die Basis der Bevölkerung weiter und organisiert weitere Demonstrationen für die kommende Woche. Von Pressenza - Redacción Chile.

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27. Oktober 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Nach dem Putsch 1973: Wieder Militär auf den Straßen Chiles!

Immer noch herrscht in Chile Ausnahmezustand. Der Präsident gibt den reuigen Sünder, will aber nicht zurücktreten. Er setzt darauf, dass die Proteste die Menschen ermüden und sie wieder zurück zur Normalität wollen. Sicher 2000 Menschen sind inzwischen verhaftet, mindestens 18 sind ums Leben gekommen. Die Verwüstung des neoliberalen Kapitalismus  ist unsäglich. Von Michael Ramminger.

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18. September 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Die Gitarre als Werkzeug des Cantautors - Zum 40. Todestag von Victor Jara

Müsste man einen lateinamerikanischen Liedermacher unter Tausenden von Berufskolleginnen und -kollegen auswählen, wäre das Víctor Jara - nicht nur, weil seine Ermordung einen weltweiten Protest auslöste. Wenn Víctor Jara etwa "Te Recuerdo Amanda" anstimmte, war das nicht nur ein sehr einfühlsames Liebeslied, es war auch ein Aufschrei gegen die soziale Ungerechtigkeit in Lateinamerika. Seine Stimme war weich und sanft, aufrichtig und anklagend zugleich. Sie war getränkt mit der Hoffnung für diejenigen, die in der Fabrik und der Mine ihr karges Auskommen fanden. Im September 1973 verstummte diese Stimme - jedoch nicht für immer, entgegen der Hoffnung der Putschisten. Sein Schaffen animierte junge Leute in Lateinamerika und auf der ganzen Erde, Lieder für eine bessere Welt zu schreiben. Seine Stimme wird auch vierzig Jahre nach seiner Ermordung noch gehört. Von Martin Steiner.

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10. September 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Chile: Im Land des depressiven Zusammenbruchs

Am 11. September 1973 beendete Pinochet mit einem Militärputsch gewaltsam ein politisches Experiment, das die Verwirklichung der politischen und sozialen Rechte aller Bürgerinnen und Bürger in Chile zum Ziel hatte. Während seiner Dikatur verfolgte er nicht nur die politischen Feinde auf brutale Weise, sondern er lies drastische neoliberale Reformen folgen, die als "Schock-Politik" weltweit traurigen Ruhm erlangt haben. Dennoch argumentiert der chilenische Intellektuelle Carlos Pérez Soto, dass der Neoliberalismus erst unter den demokratischen Regierungen der 90er Jahre zum umfassenden gesellschaftlichen Projekt werden konnte. In seiner Analyse der 40 Jahre Neoliberalismus in Chile legt Pérez Soto die katastrophalen Folgen unter anderem für Bildung und Gesundheit dar.

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06. Februar 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Colonia Dignidad - Folteropfer fordern Gedenkstätte

In einem offenem Brief an die Bundesregierung beklagen ehemalige in der Deutschensiedlung Colonia Dignidad in Chile inhaftierte Gefangene die Langsamkeit der Justiz und die Straflosigkeit von Hartmut Hopp.

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16. Mai 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Das Feuer und das Wort

Vor 75 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden in Deutschland die Werke von 131 Schriftstellern verbrannt. Vor 35 Jahren brannten auch in Chile Bücher, angezündet von den uniformierten Helfern des Putsch-Generals Pinochet. Isabel Lipthay hat zu dem Thema einen Text in Form eines Offenen Briefes an Bertolt Brecht geschrieben.

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01. Januar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Die Verbrechen des Augusto Pinochet und der Vereinigten Staaten

Als Amerikaner bringt mir der Tod des Generals Augusto Pinochet viele Erinnerungen an den militärischen Umsturz und die Rolle zurück, die meine Regierung in dem gewaltsamen Umsturz in Chile gespielt hat. Vom Moment von Allendes Wahl im September 1970 an begann die Nixon-Regierung eine verdeckte Kampagne gegen ihn. Von Roger Burbach.

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17. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Der feine Kadaver

Augusto Pinochet ist tot - und bei den überlebenden Opfern reißen alte Wunden wieder auf. Von Isabel Lipthay.

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03. Dezember 2006 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Das Auge des Hurrikans: Milton Friedman und der globale Süden

Ökonomen feiern den kürzlich verstorbenen Milton Friedman als “Champion der Freiheit”, “dessen Werk die Wirtschaft und die Welt verändert hat” (wie es in einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times heißt). Die Menschen des globalen Südens hingegen werden Professor Friedman von der Chicagoer Universität als das Auge eines menschgemachten Hurrikans in Erinnerung behalten - eines Hurrikans, der eine Schneise der Verwüstung durch ihre Ökonomien schlug. Von Walden Bello.

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19. Juni 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Die Revolte der chilenischen ‘Pinguine’

Die letzten sechs Wochen in Chile waren gekennzeichnet durch Schulstreiks, an denen sich über 1 Million Schüler beteiligten. Bis zu 1.000 Oberschulen wurden besetzt gehalten und die meisten Universitäten des Landes. Marschiert wurde wöchentlich, manchmal täglich.Die Schüler haben das Fundament der festgefügten Sozialstruktur Chiles erschüttert - einer Struktur, die noch Erbe der blutigen Pinochet-Diktatur ist. Der Massenprotest zwingt die chilenische Regierung, ihre Kürzungspläne bei den Bildungsausgaben fallen zu lassen. Von Frederico Moreno.

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03. Oktober 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Mein Lied ist ein freies Lied - zum Gedenken an Victor Jara “Mein Lied endet in Stille und in Schreien”, klagte der legendäre chilenische Volkssänger Victor Jara in seinem letzten Gedicht. Er schrieb es unter Schmerzen, als Gefangener im Stadion von Santiago de Chile. Nach tagelanger Folter wurde Jara vom chilenischen Militär exekutiert - auf den Tag genau vor 32 Jahren. Am 11. September 1973 hatte ein Staatsstreich die demokratisch gewählte Regierung Präsident Salvador Allendes gestürzt. Die Diktatur des Augusto Pinochet nahm ihren Anfang. Aber was die Pinochet-Diktatur auch unternahm, Jaras Musik und die Erinnerung an ihn überlebten - und leben heute in der demokratischen Gegenwart Chiles fort. Von Gabriel San Roman. (mehr...)
21. September 2003 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Freihandel ist Krieg Die größten Feinde des Terrors sind die, die nicht aus den Augen verlieren, dass Gewalt wirtschaftlichen Interessen dient - und auch nicht, dass Kapitalismus selbst Gewalt ist. Das sollten wir begreifen, meint Naomi Klein. (mehr...)
15. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Im Gespräch: Sein oder nicht sein. Chile 1973 Gespräch von Ingrid Wenzl für die Wochenzeitung FREITAG mit Joan Garcés, ehemaliger Berater Salvador Allendes, über das Risiko, 1973 Chiles Demokratie mit demokratischen Mitteln zu verteidigen. Als Allende am 11. September 1973 mit Waffengewalt gestürzt wurde, gab es in Chile ein vitales parlamentarisches System, keine politischen Gefangenen, völlige Meinungs- und Organisationsfreiheit. 24 Stunden später war das ganze Gegenteil der Fall. (mehr...)
12. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Zusehen, wie ein Land kommunistisch wird? Chile vor 30 Jahren. Der Militärputsch gegen Salvador Allende am 11. September 1973 war kein Staatsstreich wie so viele andere in der Geschichte Lateinamerikas. Von Helma Chrenko. (mehr...)
10. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
11. September: Tag des Terrors und der Gewalt. Putsch vor 30 Jahren in Chile 11. September - dieses Datum ist in den vergangenen beiden Jahren der Inbegriff geworden für “Terroranschläge in den USA”. Ein anderer 11. September, jener des Jahres 1973 mit einem blutigen Militärputsch in Chile, hat die Welt ähnlich brutal verändert wie die Terrorschläge in den USA. Und nun ist dieses Erinnerungsdatum nach dem Terror in den USA endgültig in Gefahr, seine Beerdigung zu bekommen. Damit dies nicht geschieht, ist es umso wichtiger, die Ereignisse vom 11. September 1973 in Chile entschieden vor dem großen Vergessen zu bewahren. Von Michael Schmid (mehr...)