Atomwaffen
05. Dezember 2014
Atomgespräche: Kompromiss statt KotauDie Nuklearverhandlungen mit dem Iran werden bis zum März 2015 verlängert. Das zeigt, wie sehr sich ein Weg strecken kann, an dessen Ziel alle ankommen sollen. Von Lutz Herden. (mehr...) 03. Dezember 2014 Öffentlicher Aufruf für ein atomwaffenfreies DeutschlandAnlässlich der morgigen Bundestagsdebatte zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Neue Dynamik für nukleare Abrüstung" starten deutsche Friedensorganisationen eine neue Initiative für die atomare Abrüstung. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern in einem Appell an die Bundesregierung, sich auch weiterhin für ein atomwaffenfreies Deutschland einzusetzen. Aufgrund der Ukraine-Krise haben Atomwaffen in den vergangenen Monaten wieder eine gefährliche Bedeutung erlangt. (mehr...) 25. November 2014 Atomgespräche mit Iran: Stillstand und KriegsgefahrDie Wiener Gespräche über das iranische Atomprogramm sind an Hardlinern in Washington und Teheran gescheitert. Das könnte gefährliche Folgen haben. Kommentar von Andreas Zumach. (mehr...) 21. November 2014 Verhandlungen um Irans Atomprogramm: Letzte Chance WienAm Dienstag kommen die Außenminister Irans und der 5+1-Staaten zur entscheidenden Verhandlungsrunde zusammen. Die wichtigsten Fragen. Von Andreas Zumach. (mehr...) 04. November 2014 "Atomexplosion" am Toten MeerEin Feldexperiment, bei dem vor Ort das globale Verifikationssystem des nuklearen Teststoppvertrages getestet wird, hat am 3. November 2014 im Süden Jordaniens an den Ufern des Toten Meeres begonnen. Dieser abflusslose und rund 900 km² große Salzsee, der rund 420 m unter dem Meeresspiegel liegt, bietet durch seine geographischen und geologischen Gegebenheiten optimale Bedingungen für die Erprobung der technischen Elemente des Kontrollsystems. Eine fiktive Nuklearexplosion bietet den Anlass, bestehende Geräte, Abläufe und die Fachkenntnisse des Personals realitätsnah zu überprüfen. Von Wolfgang Kötter. (mehr...) 05. Oktober 2014 Friedenserklärung der Stadt HiroshimaSommer 2014, 69 Jahre später. Die brennend heiße Sonne nimmt uns mit zurück in "jenen Tag", den 6. August 1945. Eine einzige Atombombe verwandelt Hiroshima in eine verbrannte Fläche. Zehntausende unschuldiger Zivilisten, von den Kleinkindern bis zu den Alten, verlieren an einem einzigen Tag das Leben. Am Jahresende sind 140.000 gestorben. Bitte hören Sie die Stimmen der Überlebenden, damit Sie dieses heilige Opfer nicht vergessen und damit Sie eine Wiederholung dieser Tragödie verhindern! Von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima. (mehr...) 27. September 2014 Schottland will keine britischen AtomwaffenDie Initiatoren der Abspaltung Schottlands haben beim Referendum verloren. Wäre es nur um eine ihrer zentralen Forderungen gegangen, den Abzug der Atomwaffen, hätten sie wohl gesiegt. Umfragen zufolge lehnen dort 78 Prozent der Bevölkerung Kernwaffen generell ab und selbst führende Vertreter der Katholischen Bischöfe und der Kirche Schottlands beteiligen sich an Aktionen gegen eine weitere nukleare Aufrüstung. Von Wolfgang Kötter. (mehr...) 18. August 2014 Die Kriegsverbrechen mit Atomwaffen"Über das Pro und Contra von Hiroshima lässt sich streiten", sagte einmal Telford Taylor, der Chefankläger von Nürnberg, "aber ich habe nie eine plausible Rechtfertigung für Nagasaki gehört" - das er als ein Kriegsverbrechen einstufte. Der Romanautor Kurt Vonnegut - der den Feuersturm von Dresden selbst erlebt und in Slaughterhouse Five (Schlachthof Fünf) beschrieben hat - sagte: "Die rassistischste, niederträchtigste Tat nach der Versklavung von Menschen, die dieses Land begangen hat, war die Bombardierung von Nagasaki." Von John LaForge. (mehr...) 09. August 2014 Ein Arzt aus Tokio, der in den Westen Japans umgezogen ist, drängt seine Kollegen, sich um Strahlenschutz zu kümmernDer japanische Arzt Dr. Shigeru Mita, der kürzlich in die Stadt Okayama (östlich von Hiroshima) in der Präfektur Okayama umgezogen ist, um dort eine neue Klinik zu eröffnen, hat in einem Rundbrief, der von der Vereinigung der Ärzte in Kodaira, einer Stadt in der Präfektur Tokio, verbreitet wird, einen kurzen Aufsatz veröffentlicht. Darin warnt Dr. Shigeru Mita vor zunehmenden Strahlenschäden in Tokio und rät zur Räumung der japanischen Hauptstadt. (mehr...) 07. August 2014 Hiroshima, Nagasaki und Fukushima: Der Mahnruf des missachteten GewissensVor 69 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000. Bis zum Jahr 2014 sind jedoch noch einmal mehr als doppelt soviele Menschen an den Spätfolgen nuklearer Verstrahlung gestorben - insgesamt über 400.000. Und das Sterben geht bis heute weiter - noch 69 Jahre nach den Atombomben. Hiroshima und Nagasaki bleiben 69 Jahre nach den ersten Atombomben-Abwürfen in der Geschichte der Menschheit ein Mahnruf des missachteten Gewissens. Von Franz Alt. (mehr...) |
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