Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Pazifismus

31. Juli 2014

Unbequemer, aber notwendiger Mahner: 100 Jahre Internationaler Versöhnungsbund

Aus Anlass seines 100-jährigen Bestehens hat der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, den gewaltfreien Einsatz des Internationalen Versöhnungsbundes gegen Unrecht und Krieg in der Welt gewürdigt. Seit der Gründung der Friedensorganisation am Beginn des 1. Weltkriegs würden sich die Mitglieder des Versöhnungsbundes in ihren Ländern vorbildlich und unermüdlich gegen Hass, Feindschaft und Militarisierung einsetzen, unterstrich Brahms, der auch Leitender Theologe der Bremischen Evangelischen Kirche ist. (mehr...)


26. Juli 2014

Krieg abschaffen - Frieden entwickeln

Ullrich Hahn hielt bei der Jahrestagung 2014 des Internationalen Versöhnungsbundes - deutscher Zweig in Arendsee einen Vortrag zum Thema der Tagung: "Krieg abschaffen - Frieden entwickeln". Anlass für dieses Thema ist die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und die zeitgleiche - zunächst geistige - Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes. (mehr...)


17. Juli 2014

Der Erste Weltkrieg war vermeidbar

Um die Zukunft zu gestalten, hilft es aus der Vergangenheit zu lernen. Der Erste Weltkrieg wurde vor 100 Jahren begonnen. Nur wenige stellten sich damals der Kriegspropaganda in den Weg. Rainer Thiel erinnert an Karl Liebknecht, der einer der vehementesten Kriegsgegner war, und schlägt in seinem kenntnisreichen Beitrag immer auch die Brücke zu heutigen Ereignissen. Nicht zuletzt würdigt er den heutigen christlichen Pazifismus. (mehr...)


21. Juni 2014

Wir trauern um Ulli Thiel - Sein Vermächtnis: "Frieden schaffen ohne Waffen"

Michael Schmid erinnert an Ulli Thiel, der im April verstorben ist, und stellt fest: "In seiner mitmenschlichen Art und mit seinem fast sein ganzes Leben andauernden unermüdlichen Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt ohne Waffen und Gewalt, mit seiner Sanftmut und seiner Kreativität war Ulli ein unentbehrlicher Weggefährte. Und dennoch müssen wir ihn nun entbehren." Er beschreibt, was Ulli Thiel für seinen persönlichen Weg in die und in der Friedensbewegung bedeutet hat. "Frieden schaffen ohne Waffen" - an dieser Ausrichtung habe Ulli Thiel bis zuletzt festgehalten und es sei ihm wichtig gewesen, dass wir uns weiter dafür engagierten. Dieses Vermächtnis könne Ansporn für weiteres Engagement sein und Ulli Thiel über seinen Tod hinaus Vorbild und Ermutiger bleiben. (mehr...)


18. Juni 2014

"Gauck ist die Worthülse im Patronengürtel unserer Kanzlerin"

Die Priester segnen die Waffen - wieder mal. Joachim Gauck fordert bekanntlich schon lange, dass Deutschland in der Welt wieder mehr Verantwortung für das Töten und Sterben übernehmen müsse. Drittes Reich hin oder her - ist doch alles Schnee von gestern. Wir blicken fröhlich in eine Zukunft voll neuer Kriege. Konstantin Wecker ahnt nun, warum nach dem rausgemobbten Wulff schnell ein Präsident installiert wurde, "der dem Amt seine Würde zurückgeben soll." (mehr...)


10. Juni 2014

Ein Nachruf auf Ulli Thiel

Es war eine in mehrfacher Hinsicht besondere Verbindung, die ich mit Ulli Thiel hatte. Der langjährige Friedensaktivist ist am 10. April 2014 im Alter von 70 Jahren nach langer Krankheit in seinem Haus in Karlsruhe friedlich eingeschlafen. Von Roland Blach. (mehr...)


27. Mai 2014

Wozu sind Kriege da? (2/2)

Manchmal sind die vermeintlich naiven Fragen die besten - wie jene nach dem Sinn von Kriegen, die Udo Lindenberg in einem Lied stellte. Wir wissen heute alles über die Schrecken des Krieges, können auf umfassendes Film- und Dokumaterial zugreifen, können aus der Geschichte analysieren, wie es zu Kriegen kam und wie sie hätten verhindert werden können. Trotzdem brennt es bis heute an allen Ecken und Enden der Welt, stehen die Räder einer wahnwitzigen, mörderischen Rüstungsindustrie niemals still. In einer Zeit, in der das Schreckgespinst des "bösen Russen" wiederersteht und ein Präsident pastoral die deutsche Verantwortung für Tötungsvorgänge in aller Welt beschwört, stellt sich die Frage doppelt dringlich. Roland Rottenfußer beleuchtet die psychologischen und ökonomischen Wurzeln der organisierten Gewalt (Teil 2). (mehr...)


26. Mai 2014

Wozu sind Kriege da? (1/2)

Manchmal sind die vermeintlich naiven Fragen die besten - wie jene nach dem Sinn von Kriegen, die Udo Lindenberg in einem Lied stellte. Wir wissen heute alles über die Schrecken des Krieges, können auf umfassendes Film- und Dokumaterial zugreifen, können aus der Geschichte analysieren, wie es zu Kriegen kam und wie sie hätten verhindert werden können. Trotzdem brennt es bis heute an allen Ecken und Enden der Welt, stehen die Räder einer wahnwitzigen, mörderischen Rüstungsindustrie niemals still. In einer Zeit, in der das Schreckgespinst des "bösen Russen" wiederersteht und ein Präsident pastoral die deutsche Verantwortung für Tötungsvorgänge in aller Welt beschwört, stellt sich die Frage doppelt dringlich. Roland Rottenfußer beleuchtet die psychologischen und ökonomischen Wurzeln der organisierten Gewalt (Teil 1). (mehr...)


07. Mai 2014

8. Mai - Der Gewalt widerstehen und im Gebet aushalten. Aufruf zum öffentlichen 3-tägigen Fasten für Frieden und Versöhnung in der Ukraine

Dr. Matthias-W. Engelke, Vorsitzender des deutschen Zweiges des Internationalen
Versöhnungsbundes
, ruft zu einem öffentlichen 3-tägigen Fasten anlässlich des Gedenktages 8. Mai auf. Dazu erklärt er: "Der Internationale Versöhnungsbund schaut auf eine 100jährige Geschichte zurück. Zu Beginn des 1. Weltkrieges, am 1. August 1914 wurde der Grundstein für diesen grenzüberschreitenden Bund gelegt, im Vertrauen auf die Kraft der Liebe und der Wahrheit weltweit und vor Ort dem Frieden und der Versöhnung zu dienen. Im Vertrauen auf diese Kraft rufe ich vom 8. Mai 2014 bis zum 10. Mai 2014 zu einem öffentlichen weltweiten Fasten auf. Am 8. Mai 1945 fand der Zweite Weltkrieg in Europa ein Ende. Alle, die mit dafür eintreten, dass Kriege abzuschaffen sind, sind aufgerufen, sich diesem Fasten anzuschließen, wenn möglich auch im öffentlichen Raum mit Mahnwachen u.ä." (mehr...)


24. April 2014

Verhandlung am Amtsgericht Koblenz, 30. April: "Freispruch für Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel!"

Das Amtsgericht Koblenz verhandelt am 30.04.2014 über die Strafbarkeit eines Aufrufs zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel. Angeklagt ist der Heidelberger Friedensaktivist und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen, der den Blockadeaufruf im April und Mai 2013 vor dem Atomwaffenlager Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz verteilt hatte. Damit wollte er für eine im August 2013 geplante 24-stündige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ die Flugblätter beschlagnahmen und klagte Theisen wegen Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (§111, § 240 StGB) an, da mit den Flugblättern zu Nötigungshandlungen aufgefordert worden sei. (mehr...)