Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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ZeugInnen der Gewaltfreiheit

19. Dezember 2019

Antimilitarismen in Bewegung

"Antimilitarismos en Movimiento" (Antimilitarismen in Bewegung) war der Titel der Konferenz der War Resisters' International 2019 in Bogotá, gestaltet in Zusammenarbeit mit kolumbianischen antimilitaristischen Gruppen. Ein Bericht aus Kolumbien. Von Gernot Lennert. (mehr...)


15. Dezember 2019

Diese mutigen Frauen hätten im 2019 Schlagzeilen verdient

Medien informieren manchmal über Frauenrechts-Aktivistinnen in China oder Iran, doch selten über ebenso mutige in andern Ländern. Von Barbara Marti. (mehr...)


13. Dezember 2019

Bericht Lebenshaus-Tagung 2019 "We shall overcome!"

Die von von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" am 19./20. Oktober organisierte siebte Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" fand ein sehr gutes Echo. 50 Menschen nahmen daran teil und reisten dafür zum Teil von weit her nach Gammertingen an. Die Veranstaltung fand großes Lob seitens der Teilnehmenden. In deren Mittelpunkt standen die Vorträge von Eva-Maria Willkomm aus Villingen, Andreas Linder aus Tübingen und Nirit Sommerfeld aus Grafing bei München. Alle drei Referierenden schilderten ausführlich ihren jeweils ganz eigenen Weg zu einem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Axel Pfaff-Schneider hat ausführliche Zusammenfassungen davon angefertigt. (mehr...)


03. Dezember 2019

Der Planet Erde ist zu wichtig, als dass er scheitern dürfte

Selbst in Notfällen, wenn wir uns bemühen, den schlimmsten Schaden abzuwenden, müssen wir die zugrunde liegenden Ursachen der Krise angehen und das herrschende Paradigma verändern. Von Michael Nagler. (mehr...)


23. November 2019

Der Friedenseinsatz

Christoph Wonneberger ist der Erfinder der Friedensgebete, aus denen sich die Montagsdemos in der DDR entwickelten. Als Friedensaktivist und Demonstrationsorganisator in Leipzig war der evangelische Pastor einer der Protagonisten des Wendeherbstes 1989. Doch berühmt wurden andere. Kurz vor der Maueröffnung erlitt er einen Schlaganfall und nahm das große Ereignis nicht wahr. Mit viel Energie kämpfte er sich ins normale Leben zurück. Bis heute kritisiert er deutsche Rüstungsexporte und gewalttätige Außenpolitik. Im Interview berichtet Wonneberger über seinen Einsatz für Frieden vor und nach der Wende. "Wir haben 1989 nicht für die Einheit demonstriert, sondern für Demokratie und Abrüstung." (mehr...)


22. November 2019

Eva-Maria Willkomm: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung"

In einem Vortrag bei der 7. Tagung des Lebenshauses Schwäbische Alb "'We shall overcome!'. Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" am 19.10.2019 in Gammertingen stellt sie ihre Biografie in 10 Punkten vor und geht dann auf Fragen  nach Niederlagen und Erfolgen, sowie ihre Visionen und Chancen ein, die sie für eine andere Welt sieht. Dabei zieht sich der Satz "Alles wirkliche Leben ist Begegnung" von Martin Buber als roter Faden durch das, was sie sagt. (mehr...)


13. November 2019

Wer war Badshah Khan?

Khan Abdul Ghaffar Khan - oft auch der "Grenzprovinz-Gandhi" genannt - ist im Westen bisher leider wenig bekannt geworden. Aber eine mutige pakistanische Teenagerin hat letzte Woche in den UN seinen Namen ans Licht gebracht. Von Michael Nagler. (mehr...)


07. November 2019

Gewaltfreiheit von einem Ort, wo ihr Auftreten am unwahrscheinlichsten zu sein schien

Was ist die Voraussetzung dafür, sich vorstellen zu können, dass gewaltfreie Ansätze zur Konfliktbewältigung möglich sind? Jahrtausendealte religiöse Traditionen? Ein Prophet? Gesunder Menschenverstand? Ganz sicher ist der letzte Ort, an dem man Gewaltfreiheit zu finden erwartet, das harte Land einer Volksgruppe harter Krieger, ein Land, in dem die Schusswaffe zur Tracht gehört und Stammesfehden Generationen überdauern. Von Nathan Schneider. (mehr...)


24. Oktober 2019

Wider das Wolkenkuckucksheim

Nachruf: Der Politikwissenschaftler Wolf-Dieter Narr ist gestorben. Er lehrte die subversive Kraft von unten eingeklagter Menschenrechte - ganz konkret. Von Michael Jäger. (mehr...)


16. Oktober 2019

Wolf-Dieter Narr - ein in menschenrechtlicher Absicht radikaler Kritiker bundesdeutscher Verhältnisse ist tot.

Wolf-Dieter Narr, wohl einer der wichtigsten kritischen Intellektuellen des Nachkriegsdeutschlands, geboren am 13. März 1937 in Schwenningen, ist am Samstag, den 12. Oktober 2019, in Berlin nach langer und schwerer Krankheit gestorben. Impulsgebend für sein lebenslanges politisches Engagement war seine auch biographisch begründete radikale Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Seine Sensibilität für gesellschaftliche Verhältnisse, in denen Menschen erniedrigt, am aufrechten Gang gehindert, in ihrer körperlichen Unversehrtheit oder gar in ihrer physischen Existenz bedroht werden, ist auch der ständigen Präsenz der Opfer des Nationalsozialismus in seinem Denken und Fühlen geschuldet. Das "Nie wieder!" nahm er ernst: Verhältnisse mit zu schaffen, die solche Herrschaftsabgründe nicht mehr zulassen. (mehr...)