Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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19. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
“Die Haitianer halten viel aus…”, sagt die Schriftstellerin Edwidge Danticat

Am ersten Jahrestag des Erdbebens auf Haiti - tè tremble (wörtlich: ‘die Erde bebt’) spricht Amy Goodmann von Democracy Now! mit Edwidge Danticat - einer amerikanisch-haitianischen Autorin. Frau Danticat ist aus Carrefour/Haiti zugeschaltet. Ihr aktueller Artikel in The New Yorker trägt den Titel ‘A Year and a Day’ (Ein Jahr und ein Tag). Ihr neues Buch heißt: ‘Create Dangerously: The Immigrant Artist at Work’. Eines ihrer Bücher trägt den Titel: ‘Krik? Krak!”

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27. Juli 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Haiti: 6 Monate nach dem Erdbeben

Vor sechs Monate starben bei einem verheerenden Erbeben auf Haiti mehr als 230.000 Haitinaner/innen. Rund 100.000 Häuser wurden völlig zerstört sowie Hunderte Schulen und viele andere Gebäude. Die Szenerie der Zerstörung füllte die Bildschirme der ganzen Welt. Nach einem halben Jahr hat sich erstaunlich wenig an dem Anblick geändert. Über die politischen Hindernisse beim Wiederaufbau. Von Yves Engler.

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16. Juli 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Haitianer auf der Flucht vor den Folgen des Erdbebens - Sechs Monate danach

Wir waren zu Besuch in Camp Corail. Es ist eines von mehreren hundert Lagern für die Obdachlosen von Haiti. Wir sprachen mit zwei obdachlos gewordenen Haitianern - Romain Arius und Fenel Domercant. Sie sagten uns, dass die Hilfe sehr spärlich tröpfle - für die 1300 Familien im Lager. Man hatte ihnen gesagt, sie würden nur drei Monate in dem Lager verbringen. Die Zeit ist abgelaufen, und noch immer warten sie auf dauerhafte Unterkunft. Von Amy Goodman.

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16. März 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Chomsky zu Haiti

Seit Jahrzehnten setzt sich der Analyst und Aktivist Noam Chomsky für das haitianische Volk ein. Neben einer Karriere als Linguist am MIT (Massachusetts Institute of Technology in Boston), die revolutionär verlief, setzte er sich in den vergangenen 40 Jahren - schreibend, durch Vorträge und Proteste - gegen die Ungerechtigkeit ein. In einem Interview von Keane Bhatt betont Noam Chomsky, dass der Hilfe für Haiti an Organisationen des Volkes gehen sollte - und nicht an Kontraktoren oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

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22. Februar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Dollars für den Tod, Pennies für das Leben

Mitte Januar versprach Präsident Obama $100 Millionen Regierungshilfe für das vom Erdbeben verwüstete Haiti. Vergleichen Sie die Summe mit den $100 Milliarden, die Amerika ausgibt, um 100.000 US-Soldaten ein Jahr lang in Afghanistan zu halten. Von Norman Solomon.

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03. Februar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Haiti: Nur mit Gewalt beherrschbar

Im Westen wird ein Bild des Karibikstaates gezeichnet, bei dem das Chaos wie der Horror von Anarchie nicht fehlen dürfen und die Historie vielfach ausgeblendet wird. Von Marina Achenbach.

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28. Januar 2010 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Katastrophenhilfe auf Kredit: IWF schickt Haiti zurück in die Abhängigkeit

In der vergangenen Nacht hat der Vorstand des Internationalen Währungsfonds 102 Mio US-$ Katastrophenhilfe für Haiti bewilligt. Es handelt sich dabei um einen zinsfreien Kredit mit 5,5 Freijahren. Der Vorstand hat mit seiner Kreditvergabe demonstrativ das Versprechen des IWF-Direktors Strauss-Kahn ignoriert. Dieser hatte am 20. Januar erklärt, der IWF werde sowohl diesen neuen Kredit als auch seine bestehenden Forderungen von 165 Mio US-$ in einen Zuschuss umwandeln, um Haiti nicht mit neuen Schulden zu belasten.

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28. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Tè Tremblé - auf Haiti bebte die Erde

Port-au-Prince, Haiti. Tè Tremblé ist Kreolisch und heißt ‘Erdbeben’. Wörtlich übersetzt heißt es: "Die Erde bebte". Nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti verwüstete, ist der Geruch des Todes überall. Auf dem Gelände des General Hospital liegen die Leichen meterhoch gestapelt neben der Leichenhalle. Im Gemeindehaus ‘Matthew 25’ breiten Ärzte ein Plastiktuch über einen Küchentisch, um, im Schein der Helmlampen, eine Amputation durchzuführen. Von Amy Goodman.

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26. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Eindimensionales Sicherheitsdenken in Haiti oder: Die bejubelte Invasion

Die USA nutzen das Erdbeben im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre für eine erneute Invasion. Doch auch die sonstigen Reaktionen der internationalen Gemeinschaft offenbaren mehr koloniale Kontinuitäten, als dass sie der Bevölkerung helfen würden. Von Christoph Marischka.

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25. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Haiti: Geschichten über Mut und Verzweiflung

Die Rettungsmaßnahmen in Haiti dauern an. Die Zahl der Toten steigt. An einem einzigen Tag werden mehr als 10.000 Leichen in Massengräbern beigesetzt. Die Menschen kämpfen weiter um ihr Überleben. Hier ist die Story einer jungen Frau namens Patricia Cherie, die aus den Trümmern der Krankenschwesternschule, in der sie ihre Ausbildung machte, gerettet wurde und die nun um ihr Leben ringt. Von Amy Goodman/Juan Gonzalez.

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23. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Myriam Merlet (1953-2010): Zum Tod der Feministin auf Haiti

Eine traurige Nachricht: Die haitianische Politaktivistin Myriam Merlet ist tot. Sie starb in den Trümmern ihres Hauses, das vor einer Woche zusammenstürzte. Myriam Merlet war die Stabschefin des haitianischen Frauenministeriums. Sie war eine Feministin, die kein Blatt vor den Mund nahm und die internationale Aufmerksamkeit darauf lenkte, dass Folter als politisches Instrument eingesetzt wird. Democracy Now! spricht mit der Bühnenautorin und Aktivistin Eve Ensler, die mit Merlet befreundet war.

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21. Januar 2010 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
erlassjahr.de begrüßt Schuldenerlass des IWF für Haiti

IWF Generaldirektor Dominique Strauss-Kahn hat am Mittwoch erklärt, der IWF werde alle Schulden Haitis, einschließlich seines in der letzten Woche gewährten Nothilfe-Kredits von 100 Mio US-$ in einen verlorenen Zuschuss umwandeln. Zudem werde er auch die anderen Gläubiger Haitis zum Schuldenerlass auffordern. erlassjahr.de begrüßt das Einlenken des IWF gegenüber der Kritik an der IWF-Kreditvergabe von Seiten der globalen Zivilgesellschaft.

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19. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Bündnis Entwicklung Hilft: Hilfslieferungen kommen in Haiti an / Sicherheitslage erstaunlich ruhig, Verteilstrukturen stabilisieren sich

Nach dem Erdbeben in Haiti erreichen Hilfsgüter der Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft Port-au-Prince und andere betroffene Städte. "Es kommt nach und nach mehr Struktur in das Chaos. Die so dringend benötigte Hilfe der internationalen Gemeinschaft kommt nun endlich zu den Menschen durch", erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft.

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18. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Unsere Rolle bei der Katastrophe auf Haiti

Ein Erdbeben des Ausmaßes, wie es die haitianische Hauptstadt am Dienstagnachmittag heimgesucht hat, hätte in jeder Großstadt der Welt zu erheblichen Zerstörungen geführt. Dennoch ist es kein Zufall, dass Port-au-Prince heute wie eine Kriegszone aussieht. Die meisten Verheerungen durch die jüngste Katastrophe lassen sich am besten als menschgemacht erklären - als weitere, durch und durch menschgemachte Auswirkungen einer langen, hässlichen Reihe historischer Ereignisse. Von Peter Hallward.

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04. Mai 2008 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Hunger-Proteste auf Haiti

Die Demonstrationen begannen am 3. April in Le Cayes. Sie richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. Von Jeb Sprague.

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15. Juli 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Schwester Simone - Danksagung an eine Heldin “Dank sei Gott und Schwester Simone” - diesen Satz bekam ich immer wieder zu hören, als ich in Martissant Vergewaltigungs-Überlebende interviewte. Es waren Frauen, die mit den schrecklichen emotionalen und häufig auch körperlichen Folgen der Prügel und Vergewaltigungen zu kämpfen hatten, die sie in der Zeit des Staatsstreichs zwischen 1991 und 1994 erlitten. Die Täter waren Soldaten und Paramilitärs. Wenn ich die Frauen fragte: “Woher nehmen Sie die Kraft um weiterzumachen?” fiel häufig ein Name: Marie Simone Alexandre. Von Beverly Bell. (mehr...)
22. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Gewalt in Haiti Bewaffnete Einheiten der haitianischen Polizei drangen in das Slumviertel Bel Air ein als tausende Bewohner auf die Straße gingen und die Rückkehr des Präsidenten Jean-Bertrand Aristide forderten. Damit trotzten die Demonstranten einem von der Geschäftswelt über die Hauptstadt verhängten Ruhetag und den Drohungen der Ex-Militärs. Massives Gewehrfeuer brach aus, als die Polizei die Menge mit Schüssen auseinandertrieb. Die Gewalt geht nun schon in die zweite Woche. In der Leichenhalle des General Hospital schlug man Alarm. Es gebe keinen Platz mehr für weitere Leichen, die Kapazitäten seien erschöpft. (mehr...)
02. April 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Die USA und Haiti Alle, die sich wirklich Sorgen um Haiti machen, werden natürlich verstehen wollen, auf welche Weise es zu der jüngsten Tragödie gekommen ist. Und für diejenigen, die das Privileg hatten, in irgendeiner Weise mit den Menschen dieses gepeinigten Landes in Berührung zu kommen, ist ein solcher Versuch nicht nur natürlich, sondern unvermeidlich. Von Noam Chomsky. (mehr...)
03. März 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Fallen wir nicht auf Washingtons Haiti-Spin herein Die Haiti-Krise ist ein neues Beispiel für die Unverfrorenheit, mit der die USA kleine, verarmte Länder manipulieren, ohne dass Journalisten die Wahrheit hinterfragen. Die Medien haben in der haitianischen Revolte fast einhellig die Linie vertreten, Präsident Jean-Bertrand Aristide als undemokratischen Führer darzustellen. Seine Wahlsiege hätte er sich “geklaut” und sich kompromisslos geweigert, die Belange der Opposition anzuerkennen. Folge: Aristide müsse sein Amt niederlegen. Das hat er jetzt getan - auf Druck der USA und Frankreichs. Jeffrey Sachs meint, diese Sicht sei absolut verzerrt. (mehr...)