Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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19. Juni 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Krieg gegen den Krieg

Bertha von Suttner und Pierre Ramus sind in unterschiedlicher Weise zwar, aber dennoch laut und unermüdlich gegen den Krieg aufgetreten, haben ihn unverblümt als Verbrechen und Mord bezeichnet, haben "Du sollst nicht töten" nicht als beschauliche Sonntagsformel, sondern als konkretes Programm aufgefasst. All dies schien zu ihren Lebzeiten nicht zu dem zu passen, was sich als ‘Zeitgeist’ gibt. Mit der systematischen Abwicklung ihrer Programme hat man auch Ramus und Suttner ins Abseits gestellt. Von Beatrix Müller-Kampel.

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17. Dezember 2005 | Spiritualität
Bertha von Suttner: “Die Waffen nieder!” 1905 hat Bertha von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis erhalten. Und sie war es auch, die Alfred Nobel davon überzeugt hatte, einen Teil seines Vermögens für die Friedensarbeit - insbesondere für diesen Preis - zu stiften. Am 13.11.2005 wurde in Wien-Gumpendorf ein Ökumenischer Gottesdienst zur Dekade der Vereinten Nationen für Frieden und Gewaltfreiheit für die Kinder der Welt und zur Dekade des Ökumenischen Rates der Kirchen zur Überwindung der Gewalt gefeiert, bei dem auch an den 100. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner gedacht wurde. Die Predigt von Pfarrer Roland Ritter-Werneck dokumentieren wir hier im Wortlaut. (mehr...)
15. Dezember 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Die Waffen nieder!” - Ein friedenspädagogisches Programm? Erziehung zum Frieden war auch im deutschen Sprachraum von Anfang an ein Bestandteil der organisierten Friedensbewegung, wenn vielleicht auch die, oft naive und illusionäre, Hoffnung in die Allmacht der Erziehung weniger ausgeprägt war als im Westen Europas oder in den USA. Werner Wintersteiner stellt in seinem Beitrag zunächst kurz die friedenspädagogischen Aktivitäten der Friedensbewegung in Österreich und Deutschland vor und geht dann besonders auf die friedenspädagogische Bedeutung der Texte Bertha von Suttners ein. Abschließend stellt er die Frage nach der heutigen Gültigkeit und Relevanz dieser frühen friedenserzieherischen Ansätze. (mehr...)
07. Dezember 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
100. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner 1905 erhielt Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis. Am 5. Dezember 2005 wurde wurde der Friedensaktivistin und Schriftstellerin bei einem Festakt im Parlament in Wien gedacht. Die Ehrenpräsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes, Hildegard Goss-Mayr, auf deren Initiative die Feierstunde im Parlament zurückging, hielt dabei die Festansprache. Darin würdigte sie das mutige Engagement Bertha von Suttners gegen den Krieg und deren Ringen um den Aufbau von Alternativen zum Krieg. Gedenken verpflichte uns nach unserer Friedensverantwortung heute zu fragen. Suttners Leitmotiv würde heute wohl lauten: Gewaltfreiheit aufrüsten für Leben in Gerechtigkeit und Frieden für alle. (mehr...)
31. Oktober 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
50 Jahre sind genug Pazifisten und sonstige Kritiker der Bundeswehr werden sich freuen. Die Deutsche Post AG verausgabt am 3. November 2005 gleichzeitig ein Sonderpostwertzeichen “50 Jahre Bundeswehr” und eines zum 100. Jahrestag der Friedensnobelpreis-Verleihung an Bertha von Suttner mit Titelabbildung ihres pazifistischen Romans “Die Waffen nieder”. Diese wohl unbedachte Konstellation ermöglicht es, auf Briefumschlägen Mischfrankaturen der beiden Sonderbriefmarken anzubringen und witzig-kritische Kommentare dazu wie “50 Jahre sind genug” unter die Bundeswehr-Marke schreiben. Von Georg Meusel. (mehr...)
15. Juni 2005 | Buchrezensionen
“Krieg ist der Mord auf Kommando” Dieser Satz von Pierre Ramus hat der gerade von Beatrix Müller-Kampel herausgegebenen Sammlung historischer Texte zum Thema Friedenskonzepte seinen Titel gegeben. Ramus steht in diesem Buch exemplarisch für die anarchistische Konzeption, die im Staat die entscheidende Kriegsursache erkannte und zur Verweigerung und schließlich Revolution gegen den Krieg aufrief. Die andere Tradition im Kampf gegen den Krieg, die pazifistische, setzte darauf, dass durch zunehmende Rationalität auch die zwischenstaatlichen Beziehungen zivilisiert würden. Diese Strömung wird insbesondere an der Person Bertha von Suttner (1843 - 1914) aufgezeigt. Insgesamt eine interessante Publikation, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen kann. Von Michael Schmid. (mehr...)