Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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“Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik”

Einladung zur Kundgebung:

"Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik"

Freitag, 18. März 2022, 17.00 Uhr

Stadtbrunnen, Sigmaringer Straße in Gammertingen

Aufgrund des Krieges in der Ukraine laden wir für Freitag, den 18. März 2022, zu einer Kundgebung in Gammertingen ein. Unser Motto lautet:  "Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik".

In Europa herrscht nach dem Krieg auf dem Balkan mit dem völkerrechtswidrigen Kampfeinsatz der NATO 1999 erneut Krieg. Auf Befehl der russischen Führung wurde ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen, der wie jeder Krieg eine Katastrophe ist. Schon jetzt gibt es viele Tote und Verwundete, Millionen Menschen sind geflüchtet. Es drohen ebenfalls enorme Risiken für Europa und für die Welt. Nicht auszudenken, wenn eines der 15 kriegsbedrohten AKWs der Ukraine beschädigt wird. Zudem ist eine weitere Eskalation bis hin zu einem alles vernichtenden Atomkrieg eine wahrlich beängstigende Perspektive. Kriegslogik beherrscht das Geschehen. Sie dominiert derzeit auch hierzulande in Politik, Medien und Öffentlichkeit.

Mit Bertha von Suttner fordern wir: "Die Waffen nieder!" Wir setzen uns ein für eine Friedenslogik, die Deeskalation, Diplomatie, sofortige Einstellung der Kriegshandlungen, Rückzug der Waffen, Verhandlung und Vermittlung zwischen den Konfliktparteien anstrebt. Und die zudem auf zivilen Widerstand und soziale, gewaltfreie Verteidigung setzt.

Sei dabei! Und sag es weiter!

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. und Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gammertingen


Hinweise:


Erklärung

Die russische Regierung hat die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen. Als "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." verurteilen wir diesen Angriff. Er ist ebenso scharf abzulehnen, wie die anderen Angriffskriege, die in den letzten Jahrzehnten auch von den USA und europäischen NATO-Staaten geführt wurden, z.B. gegen Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien. Krieg in jeglicher Form ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Er eignet sich in keiner Weise, um Konflikte nachhaltig zu lösen.

Im Krieg in der Ukraine gibt es bereits jetzt Tausende Tote und Verwundete auf beiden Seiten. Die Welt steht vor einer politischen Katastrophe, ja sogar dem Beginn eines neuen Weltkrieges, für den nicht Russland allein verantwortlich gemacht werden kann. Um ein folgenreiches Desaster und nach der Alarmbereitschaft russischer Atomwaffen vielleicht auch einen Atomkrieg zu verhindern, muss im Ukrainekrieg ein sofortiger Waffenstillstand erreicht werden.

Die westlichen Staaten und die NATO haben vorab keine ernsthaften Versuche unternommen, die sich seit Jahren drehende Eskalationsspirale zu stoppen, da sie die berechtigten Sicherheitsinteressen Russlands nicht hinreichend berücksichtigt haben. Vor allem die gegen feste Zusagen vorgenommene Osterweiterung der NATO war ein wesentlicher Faktor zur Konflikteskalation. Alle Forderungen aus der Friedensbewegung, eine gesamteuropäische gemeinsame Sicherheitsarchitektur unter Einschluss Russlands aufzubauen, sind von der NATO missachtet worden.

Allerdings rechtfertigt das alles nicht den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg!

Wir fordern die sofortige Einstellung aller kriegerischer Handlungen und die Rückkehr zu Diplomatie und Verhandlungen zur Lösung der Konflikte. Jedes kleinste Fenster für neue Verhandlungen muss unbedingt genutzt werden.

Wir fordern von der russischen Regierung, sofort alle Angriffe einzustellen und alle Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen. Immer mehr Menschen in Russland machen deutlich, dass sie diesen Krieg nicht wollen. Diesen Menschen gilt unsere Solidarität. Deutschland muss russischen Kriegsdienstverweigerern Asyl anbieten.

Eine Beendigung des militärischen Widerstands seitens der Ukraine, verbunden mit der Ankündigung zivilen Widerstandes gemäß des Konzeptes Sozialer Verteidigung, könnte weitere unzählige Tote, Verletzte und Verwüstungen in einem andauernden Krieg vermeiden helfen. Wer sich diesem Krieg entziehen will, muss aus der Ukraine ausreisen dürfen. Deutschland sollte Kriegsdienstverweigerern der ukrainischen Armee Asyl anbieten und diese auf Wunsch evakuieren.

Die internationale Gemeinschaft muss alles dafür tun, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Eine große Konferenz der OSZE muss alle vorliegenden Konflikte neu verhandeln und Lösungen finden. "Verhandeln statt schießen! Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur" muss wieder zur Devise werden.

Die Ukraine darf sich völkerrechtlich gesehen militärisch verteidigen. Wir fordern jedoch Deutschland auf, keine Waffen an die Ukraine zu liefern, weil der Krieg selbst die größte Bedrohung für alle ist und Waffenlieferungen den Krieg anheizen. Das Verwüstungspotenzial eines modernen Kriegs ist beispielsweise im Irak, in Afghanistan und Syrien zu sehen.

Dieser Krieg darf auch nicht für neue milliardenschwere Aufrüstungsschübe der Bundeswehr missbraucht werden – wie jetzt von der Bundesregierung angekündigt.

Solidarität mit der Ukraine heißt für uns, die Menschen in dem Land weiterhin beim Ausbau von Demokratie und der Verwirklichung von Menschenrechten zu unterstützen, Flüchtlinge aufzunehmen und humanitäre Hilfe zu leisten.

Frieden für die Ukraine und ganz Europa! Sei dabei! 


Spendenbitte

Für sein Engagement für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie bittet der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. um Spenden und/oder Mitgliedschaften. Der Verein ist durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (aktueller Bescheid vom 22.07.2021). Ab 25 € werden automatisch Spendenbescheinigungen zugestellt, für niedrigere Beträge auf Anforderung (bitte bei Erstspenden Anschrift wegen Spendenbescheinigung angeben). Danke!!!

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Veröffentlicht am

16. März 2022

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