Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Internationale Wirtschaftsbeziehungen

20. Oktober 2005

An den Grenzen des Wachstums

Das ökonomische Konzept der ungebremsten Produktivität kann nur mit militärischen Mitteln aufrechterhalten werden. Der Krieg um die knapper werdenden Ressourcen erweist sich dabei immer mehr als ein Krieg gegen die Zukunft der Menschheit. Von Jürgen Schneider. (mehr...)


16. Oktober 2005

Potsdamer Manifest 2005: "We have to learn to think in a new way"

Im Zusammenhang mit der internationalen Konferenz “Einstein weiterdenken” vom 14. bis 16.10.2005 in Berlin wurde das “Potsdamer Manifest 2005” präsentiert, das von über 50 internationalen Wissenschaftlern unterstützt wird. Das Dokument versteht sich in direkter Nachfolge des “Russell-Einstein-Manifests”, das vor 50 Jahren erschien und angesichts der atomaren Aufrüstung die Abkehr von bewaffneten Konfliktlösungen anmahnte. Das “Potsdamer Manifest 2005” knüpft an der Forderung: “We have to learn to think in a new way” des “Russell-Einstein-Manifestes” an. Hauptanliegen dabei ist, sich nicht mit einer Auseinandersetzung der vielfältigen Krisensymptome zu begnügen, sondern sie nach ihren tieferen Ursachen zu hinterfragen und zu deren Bewältigung Neuorientierungen aufzuzeigen. (mehr...)


18. September 2005

"Wer stoppt den sicherheitsextremistischen Wahnsinn?"

Im Wahlkampf scheinen Bürgerrechte kaum der Rede wert - stattdessen gibt es einen wahren Wettbewerb um Vorschläge für deren Aushöhlung. Insbesondere Günter Beckstein, der Möchte-gern-Bundesinnenminister der CDU/CSU, und der noch Amtierende Sozialdemokrat Otto Schily schaukeln sich immer wieder gegenseitig hoch mit ihren extremistischen Forderungen. Aber nur eine andere, eine gerechtere Welt kann sowohl dem internationalen Terror als auch dem staatlichen Gegenterror den Nährboden entziehen. Eine ungehaltene Wahlkampfrede. Von Rolf Gössner. (mehr...)


31. August 2005

Hochseilakte können nur wenige wagen

Die kapitalistische Produktion hat jetzt die nationale Ebene verlassen und planetarische Ausmaße angenommen. Die neue Unübersichtlichkeit ist Folge dieses Vorgangs. Die bisherigen Regelsysteme waren alle auf den Nationalstaat zugeschnitten und sind nicht geeignet, auf die planetarische Ebene ausgedehnt zu werden. Möglicherweise wird es erneut 150 Jahre dauern und noch größerer Anstrengungen bedürfen, um auf dieser höheren Ebene neue Institutionen politischer Kontrolle über das entstandene planetarische Niemandsland zu erfinden. Wie viele Fehler begehen wir, bis es soweit ist? Welche Folgeschäden entstehen? Wie viele Menschen verlieren in dieser Zeit ihre Existenzgrundlage, ihre soziale Stellung, ihr Leben, bevor es gelingen kann? Im Gespräch: Der britische Soziologe Zygmunt Bauman über einen Sicherheitsstaat, der als Ersatz für den Sozialstaat angeboten wird. (mehr...)


02. August 2005

Blaue Briefe für rotes Tuch

Welttextilhandel: Auch wenn die USA lautstark gegen die chinesischen Exporte protestieren - die wahren Leidtragenden leben in Bangladesch und Sri Lanka. Von Correll Wex. (mehr...)


21. Mai 2005

Wie kann man die Armut besiegen? Die Geschichte der Armut, und wie man erreichen kann, dass Armut Geschichte wird.

Wenn es uns wirklich ernst ist, die Armut zu bekämpfen, müssen wir uns ernsthaft daran machen, jene ungerechten und brutalen Systeme der Reichtumserzeugung zu beenden. Denn sie erzeugen Armut, indem sie die Armen ihrer Ressourcen, ihrer Existenz, ihres Einkommens berauben. Will man die Armut beenden, geht es darum, dass weniger genommen wird - und nicht sosehr darum, ein wenig mehr zu geben. Wer will, dass Armut Geschichte wird, muss die Geschichte der Armut richtig verstehen. Von Vandana Shiva. (mehr...)


28. Februar 2005

Oilfinger Bush und das Ölimperium

Wenn die Amerikaner wählen, dann nicht nur den US-Präsidenten, sondern das Oberhaupt des Planeten Erde. Die Erde ist also eine Geisel des US-amerikanischen Wählervolkes, des Machtkomplexes von Wallstreet, Medien, neokonservativen think tanks, der kalifornisch-texanischen Ölindustrie und eines fundamentalistischen Präsidenten, der in multilateraler, vielfältiger Welt eine Politik des Unilateralismus verfolgt. Kaum jemand lacht, wenn Bush in seiner Antrittsrede im Januar 2005 ankündigt, die Freiheit in alle Welt zu tragen und Terror und Schurkenstaaten auszulöschen. Von Elmar Altvater. (mehr...)


27. Februar 2005

Krieg bringt mehr Profit

Einigkeit im Zwist”, so könnte man die Stimmungslage auf der 41. Münchner Sicherheitskonferenz zusammenfassen. Denn zwei Ziele standen ganz oben auf der Tagesordnung: Erstens die verzweifelten Versuche, das stark beschädigte transatlantische Verhältnis zu kitten. Zweitens die Formulierung eines neues Paradigmas, das die militärische Absicherung neoliberaler Ausbeutungsverhältnisse zu einem sicherheitspolitischen Imperativ umdefiniert. Daneben wurden weitere “Highlights” durch die Großmachtambitionen der deutschen Vertreter gesetzt. Von Jürgen Wagner. (mehr...)


14. Januar 2005

Tsunami, Mangroven und Marktwirtschaft

Die Tsunami-Katastrophe war auch Resultat einer fehlgesteuerten Wirtschaft. Was die Katastrophe verstärkte, war jene neoliberale Wirtschaftspolitik, die auf Kosten von Menschenleben das Wirtschaftswachstum pusht. Die Katastrophe ist Folge eines verrückten Wirtschaftssystems - unter Führung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank - dessen Credo lautet: Eigne dir die Umwelt, die Natur und das Leben der Menschen gewaltsam an - für ein unnachhaltiges Wirtschaftswachstum, das nur Wenigen nützt. Wo Marktwirtschaft herrscht sitzen Bürokraten und Industrielle bzw. Big Business und dessen Interessen im selben Boot. Damit trifft die Regierungen und die Verfechter der freien Marktwirtschaft eine große Mitschuld an der ernormen Zahl von Toten. Von Devinder Sharma. (mehr...)


14. Januar 2005

Die Wurzeln der Kontinente

Viele der von der Flutkatastrophe betroffenen Küstengebiete am Indischen Ozean wurden bis vor wenigen Jahren von uralten Mangrovenwäldern geschützt. Hätten am 26. Dezember 2004 in vielen Regionen diese natürlichen Schutzwälle zwischen Meer und Land noch existiert, wären viele Menschenleben gerettet worden. Wieder einmal waren es nicht die Konsumenten in den reichen Ländern oder die transnationalen Aquakultur-Unternehmen, die den höchsten Preis für ökonomischen Raubbau an der Natur zahlen mussten - es waren die Bewohner kleiner, verarmter Fischergemeinden. Erst wurde ihre Umwelt zerstört, dann starben sie in den Fluten. Von Andreas Boueke. (mehr...)