Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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USA - Nordamerika

23. Juni 2020

Realistische Idealistin

Niemand weiß, wie die Präsidentschaftswahl im November ausgehen wird. Aber eines ist jetzt schon sicher: Für den Fall, dass Donald Trump auch künftig im Weißen Haus residiert, werden es neue, gute Ideen in der Politik sehr schwer haben. Doch die Stimmung in den USA ist derzeit eine andere. Immer mehr US-Amerikaner sind auf der Suche nach neuen Antworten, weil sie während der Corona-Pandemie hautnah miterleben mussten, wie Experten und Politiker versagten und das System die Bürger nicht gegen Gefahren schützen konnte. Es ist schwer, sehr schwer, Visionen von einer besseren Welt unter die Menschen zu bringen, wenn die Alltagssorgen alles dominieren. Die Menschen suchen dann nach einem Hoffnungsträger und es gibt immer mehr, die der festen Überzeugung sind, so jemanden gefunden zu haben: Alexandria Ocasio-Cortez, Demokratin, Kongressabgeordnete aus dem 14. New Yorker Wahlbezirk, jung und ebenso schlagfertig wie links. Von Konrad Ege. (mehr...)


22. Juni 2020

1945: Ein Turm verdampft

Heimlich zünden die USA in New Mexico die erste Atombombe der Geschichte. Die Bewohner der Region werden über die Gefahr nicht informiert. Von Konrad Ege. (mehr...)


15. Juni 2020

Massenhafter Ziviler Ungehorsam, die "Antifa" und der Trump-Faschismus

Nachdem US-Präsident Trump "professional anarchists" bei den Black Live Matters Demonstrationen am Werk sah, hier ein Kommentar der Geschehnisse aus anarchistischer Sicht von Lou Marin. (mehr...)


13. Juni 2020

Der Wagemutige

Keith Ellison, 56, hat einen der explosivsten Jobs in den USA. Der links orientierte Ex-Kongressabgeordnete - bereits 2016 war er Anhänger von Bernie Sanders, als die meisten demokratischen Politiker zu Hillary Clinton hielten - ist Generalstaatsanwalt im Bundesstaat Minnesota. Er leitet die Ermittlungen gegen die vier Polizisten aus Minneapolis, die im Video über den grausamen Tod von George Floyd zu sehen sind. Einer namens Derek Chauvin drückt dem mit Handschellen gefesselten afroamerikanischen Mann das Knie in den Nacken. Umstehende schreien, er solle aufhören. Von Konrad Ege. (mehr...)


10. Juni 2020

Der Atlantik wird breiter

Statt souverän zu reagieren, ist in Berlin das große Jammern ausgebrochen, weil eventuell amerikanische Truppen Deutschland verlassen. Von Lutz Herden. (mehr...)


09. Juni 2020

Ami goes home?

Jahrzehntelang drängte die Friedensbewegung zu Recht auf einen Abzug der US-Truppen. Insofern lässt sich aus dieser Perspektive der Ende letzter Woche erfolgten Ankündigung, die US-Armee werde über ein Viertel ihrer SoldatInnen aus Deutschland abziehen, sicher etwas Positives abgewinnen. Unklar ist allerdings, was mit diesen Truppen geschehen wird - sollten sich die Berichte bewahrheiten, dass zumindest ein Teil von ihnen in Polen stationiert werden soll, ist das vor allem mit Blick auf das Verhältnis zu Russland äußerst bedenklich. Von Jürgen Wagner. (mehr...)


08. Juni 2020

Von der Gutgläubigkeit zum Bleichmittel Clorox - wie wir den Totenkult endgültig hinter uns lassen

Wissenschaftler der ganzen Welt sehen die Menschheit jetzt hoffnungsvoller. Wir können diesem Wandel den Rücken stärken und eine neue Revolution aufbauen. Von Michael Nagler. (mehr...)


08. Juni 2020

Tödliche Staatsgewalt

Die systematische Tötung von AfroamerikanerInnen durch die US-Polizei ist in vielerlei Hinsicht der Tötung von PalästinenserInnen durch israelische Streitkräfte ähnlich. Die Waffen, die Einstufung der Opfer von Polizeigewalt als "Sicherheitsbedrohungen" und die Lügen, mit denen die Gewalt gerechtfertigt wird, sind die gleichen. Der Grad, mit dem die staatlichen Kräfte zur Rechenschaft gezogen werden, ist jedoch unterschiedlich. Benutzen die USA eine Besatzungsmentalität, um AfroamerikanerInnen zu unterdrücken, oder steht systematischer Rassismus im Zentrum beider Systeme extremer Gewalt? (mehr...)


04. Juni 2020

USA: Wut schockiert eine erschöpfte Gesellschaft

Die massiven Unruhen erfassen das Land in einer Phase, in denen die Coronakrise die Menschen bereits stark ausgelaugt hat. Von Konrad Ege. (mehr...)


31. Mai 2020

"Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie im Kalten Krieg"

Nachdem er als Whistleblower der "Pentagon Papiere" die Vietnam-Lügen Präsident Lyndon Johnsons aufgedeckt hatte, macht sich Daniel Ellsberg, 89, seit Jahrzehnten für den Frieden stark. Im folgenden Beitrag geht er auf den "Wahnsinn" der nuklearen Aufrüstung ein. (mehr...)