Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Bürger, Peter

27. März 2016

Peter Bürger: "Es ist zu spät in der Welt für Imperien und völkischen Stammeswahn"

In seiner Begrüßung zum Ostermarsch für den Frieden in Düsseldorf am 26. März 2016 fordert Peter Bürger, die irrationale Kriegsreligion, die den Terror verewigt, zu verabschieden. Er setzt sich mit Krieg und Faschismus auseinander und stellt fest: Kein Friede ohne ein Geschichtsgedächtnis im Dienste der Zukunft. Weiter meint er, in der Welt sei es zu spät für Imperien - ganz gleich, welche Flagge sie als Kultobjekt anbeten. Er fordert, Fluchtursachen zu bekämpfen und stellt fest: Kein Friede mit einer militarisierten Außenpolitik. Schließlich hält er es für zu spät in der Welt für jeglichen Stammeswahn: Kein Friede ohne universelles Menschenrecht und ein neues Weltbürgerrecht. (mehr...)


23. März 2016

Oscar Romero - presente!

Vor zweitausend Jahren wurde Jesus von Nazareth an ein Kreuz der römischen Besatzungsmacht geschlagen. Seine Kunde von einem Reich des rein geschenkten Lebens stürzt die unheilige Dreieinigkeit "Mammon - Macht - Krieg" noch immer vom Thron. Die Herrschenden haben keineswegs Angst vor bloßen Empörern, sondern nur vor jenen, die gegenüber den Versprechen von Geldvermehrung, Machtausübung und Gewalt immun sind. Sie haben Angst vor den Geliebten, vor dem Mann aus Galiläa und auch vor dem salvadorianischen Bischof Oscar Romero (1917-1980), einem seiner entschiedenen Jünger. Wer sich nicht verstricken lässt in die Strukturen des Ungeliebtseins und sich nicht einkaufen lässt von den Agenten des Todes, wird ermordet. Von Peter Bürger. (mehr...)


14. Dezember 2015

Der "alkoholisierte Bettler" als Ebenbild Gottes?

Köln, neben oder nach Paderborn das reichste oder zweitreichste Bistum der Welt, bekommt mit dem ehemaligen Düsseldorfer Stadtdechanten Rolf Steinhäuser einen neuen Weihbischof. Das ist eine gute Nachricht, denn die am 11. Dezember veröffentlichte Ernennung trifft einen Pastor, der nicht erst in der neuen Franziskus-Zeit das Ideal einer Kirche an der Seite der Armen entdeckt hat. Dazu sei hier ein 15 Jahre zurückliegender Ausschnitt berichtet. Von Peter Bürger. (mehr...)


27. September 2015

"Unterbrechung der Gewalt"

Lektüreempfehlung: Friedensethische Perspektiven in einer Arbeit des Theologen Michael Schober. Von Peter Bürger. (mehr...)


06. September 2015

"Ein guter Mensch, der alle Menschen achtete"

Der Regionalforscher Hartmut Hosenfeld hat 2013 ein Buch über Gabriel Gerhard Stern (1913-1983) aus Attendorn vorgelegt, erschienen als Band V der Reihe "Jüdisches Leben im Kreis Olpe". Diese Biographie ist jedoch keineswegs nur ein Beitrag zur heimatlichen Erinnerungskultur im südlichen Westfalen. Gabriel (Gerhard) Stern gehörte nämlich noch vor Gründung des Staates Israel zu einem Kreis von Einwanderern in Palästina, der sich entschieden für eine friedliche Verständigung zwischen Arabern und Juden einsetzte. Der große Philosoph Martin Buber war für ihn Lehrer und Vorbild. Von Peter Bürger. (mehr...)


15. Juli 2015

"Friedenslandschaft Sauerland"

Im Hintergrund sich wandelnder Einstellungen zum Krieg und entsprechender Mentalitäten steht immer auch die Geschichte der jeweiligen Lebensräume. Eine regionale "Geschichtsschreibung im Dienst des Friedens" kann verschüttete Traditionen wieder sichtbar machen, die dem Militärapparat nicht gelegen kommen. Der Blick fällt sodann auf jene Menschen, die aus dem großen Mitläufer-Heer der Feiglinge ausgeschert sind und sich dem Diktat des Kriegsdenkens verweigert haben. Unbequeme Erinnerungen werden wieder wach und beflügeln uns, den Spuren einer "anderen Heimat" nachzugehen. Es geht also nicht nur um ein zweckfreies historisches Interesse an längst vergangenen Vergangenheiten. Lebenshaus Schwäbische Alb dokumentiert das Vorwort des Herausgebers Peter Bürger zur neuen Sammlung "Friedenslandschaft Sauerland": (mehr...)


29. April 2015

Die katholischen Bischöfe und Hitlers Krieg

Rechtzeitig zum 8. Mai 2015 wirbt Heinrich Missalla mit seinem neuen Buch für ein "Erinnern um der Zukunft willen". Rezension von Peter Bürger. (mehr...)


21. März 2015

"70 Jahre danach: Massenmorde an Zwangsarbeitern im Sauerland"

Insgesamt 208 unschuldige Menschen aus der Sowjetunion und Polen wurden zwischen dem 20. und 22 März im Raum Meschede/Warstein von deutschen Soldaten ermordet. Die willkürlich ausgewählten Opfer waren weibliche und männliche Zwangsarbeiter sowie zwei Kleinkinder. Zu diesem Kriegsendphase-Verbrechen im Sauerland ist jetzt in der Internetreihe des Christine-Koch-Archivs am Museum Eslohe eine 216 Seiten starke Publikation erschienen. Diese Gemeinschaftsarbeit kann jeder kostenlos im Netz abrufen. (mehr...)


16. März 2015

"In deinen Toren kann ich atmen ..."

Ein dankbares Wort über und an Hans-Georg Wiedemann (1936-2015), den zärtlichen Wegbereiter für Lesben und Schwule in der Kirche - zugleich Erinnerung an einen Friedensarbeiter. Von Peter Bürger. (mehr...)


06. März 2015

"Politik: Das Leben zum Guten wenden"

Im neoliberalistischen Kriegszeitalter hat man der jungen Generation eingeimpft, Pazifisten wären passive "Weicheier" und sentimentale Träumer. Seit geraumer Zeit versucht Peter Bürger, über heimatgeschichtliche Beiträge für den nahen Raum wieder andere Zugänge zu den Friedensarbeiterinnen und Friedensarbeitern freizulegen (global-lokal). Hier zeigt sich, dass pazifistische Nonkonformisten schon zu Beginn der Weimarer Republik als einsam dastehende Realisten vor der braunen Gefahr, dem Rassenhass und einem neuen Krieg gewarnt haben. Während sich dann eine große Mehrheit 1933 feige den Mitläufern (und Tätern) zugesellte, bewiesen insbesondere viele Pazifisten Standvermögen und Mut. Gar nicht untypisch ist auch die nachfolgend von Peter Bürger vorgestellte Biographie der streitbaren katholischen Pazifistin Irmgard Rode (1911-1989), die jetzt im Internet erschienen ist. (mehr...)