Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Ihre Suche nach "Holocaust" ergab 17 Treffer

30. Januar 2017 | Gesellschaft
Denkmal: Niemand wendet sich ab

Björn Höcke, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, ist nicht der Erste, der das Berliner Holocaust-Denkmal als "Denkmal der Schande" sieht. Der Schriftsteller Martin Walser hat sich 1998 derselben Worte bedient. Dennoch haben sich beide ganz verschieden geäußert. Von Michael Jäger.

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22. Januar 2017 | Gesellschaft
1942: “Wir sind soweit”

Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die "Endlösung der Judenfrage" besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen. Von Lutz Herden.

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31. August 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Jüdische Holocaust-Überlebende aus aller Welt fordern Gerechtigkeit in Gaza

40 jüdische Überlebende des Nazi-Holocaust und 287 Nachkommen von Überlebenden und Opfern haben in dieser Woche einen Offenen Brief veröffentlicht (siehe unten), in dem sie die Aktionen Israels in Gaza verurteilen. "Als jüdische Überlebende und Nachkommen von Überlebenden und Opfern des Nazi-Völkermordes verurteilen wir unmissverständlich die Massaker an Palästinensern in Gaza und die anhaltende Besetzung des historischen Palästina und die [jüdische] Besiedelung dort." Der Brief von Unterzeichneten aus 26 Ländern, die vier Generationen von Überlebenden und Nachkommen repräsentieren, wurde am 23. August in der Samstagsausgabe der New York Times veröffentlicht.

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11. Februar 2007 | Gesellschaft
Jedes einzelne Gesicht

Zehntausende haben es seit den sechziger Jahren in unzähligen Initiativen fertiggebracht, das mahnende Gedenken an die Verbrechen des III. Reiches - aber auch an den mutigen Widerstand - lebendig zu machen: Eine große, kollektive Leistung. Diese Gedächtniskultur ist ein Fundament des Anstandes und der Nachdenklichkeit, der Warnung vor den Gefährdungen des Sittlichen - ein Fundament, auf das eine demokratische Gesellschaft bauen kann. Die Weigerung der Deutschen Bahn AG, die Erinnerung an die von der Deutschen Reichsbahn in den Tod transportierten jüdischen Kinder aus fast allen europäischen Ländern öffentlich sichtbar in ihre eigene Geschichte aufzunehmen, kommt einer massiven Beschädigung dieses moralischen Fundaments gleich. Von  Ekkehart Krippendorff.

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26. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Der Holocaust - ein Alibi

Von der iranischen Regierung wurde eine internationale Konferenz inszeniert, zu der Personen eingeladen worden waren, die zur Szene der Holocaust-Leugner gehören und “alternative” Forscher. In Israel wurde über die Konferenz mit der Betonung auf die Statements seiner Teilnehmer und die Reaktionen israelischer Politiker berichtet. Es war eine internationale Konferenz eines Landes, das erklärte, sein Wunsch sei es, das “zionistische Regime” zu stürzen. Dahinter verbirgt sich aber ein tieferes Element, das die Verbindung zwischen der israelischen Identität heute mit dem Holocaust verknüpft. Von Dror Etkes.

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24. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Richard Wagner und das Mahnmal An jenem Morgen ging ich das neue Holocaust-Mahnmal im Zentrum Berlins ansehen. Ich sah in die Gesichter der Deutschen, als sie aus dem Untergrund, dem Informationszentrum, auftauchten. Sie waren erschüttert. Mit diesen Bildern vor Augen betrat ich einige Stunden später das eindrucksvolle Gebäude der Staatsoper “Unter den Linden”. Inwieweit war Wagner schuldig? Inwieweit beeinflusste er nicht nur Theodor Herzl, sondern auch den krankhaften Geist Adolf Hitlers, der in seinem Bunker Selbstmord beging - nur wenige Meter vom Holocaust-Mahnmal entfernt. Von Uri Avnery. (mehr...)
25. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nun sind die Augen frei In der vergangenen Woche reisten um die 2.000 ältere Menschen aus der ganzen Welt mit ihren Kindern, Enkelkindern oder Partnern nach Deutschland. Die Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager in Bergen-Belsen, Ravensbrück und Sachsenhausen begingen den 60. Jahrestag der Befreiung auf dem Gelände der ehemaligen Lager. In Bergen-Belsen wurde der Grundstein für den Neubau eines Museums gelegt, in Ravensbrück fand eine viertägige Gedenkveranstaltung statt. Von Anja Tuckermann. (mehr...)
14. April 2005 | Gesellschaft
Gedenkfeier in Weimar: Vertreter von Sinti und Roma durfte nun doch reden Es hätte nicht sein dürfen, dass Romani Rose als Vertreter der Sinti und Roma seine Teilnahme an der Gedenkfeier am 10.04.2005 erst einfordern musste. Alle, die nicht sofort für seine Teilnahme Partei ergriffen und statt dessen die Teilnahme Gerhard Schröders duldeten, haben den Schwur von Buchenwald zu einer leeren Phrase herabgewürdigt. Von Klaus Schramm. (mehr...)
24. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Der Holocaust wird zur Kritikabwehr benutzt Israel macht die Liquidierung der europäischen Juden zu seinem Kapital. Unsere ermordeten Angehörigen werden mobilisiert, damit Israel so weitermachen kann und sich nicht um internationale Beschlüsse zu scheren braucht, die sich gegen die Besatzung richten. Das Leid unserer Eltern in den Gettos und Konzentrationslagern überall in Europa, ihr psychischer und physischer Schmerz, ihre Höllenqualen, die sie seit ihrer “Befreiung” Tag für Tag neu erleben - das alles wird zur Waffe, um jegliche internationale Kritik an der Gesellschaft, die wir aufgebaut haben, abzuwehren. Von Amira Hass. (mehr...)
21. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Sich erinnern woran und wie? Die Zeit ist gekommen, das Gedenken des Holocaust von einem exklusiv jüdischen zu einer weltweiten menschlichen Angelegenheit zu machen. Das Trauern, die Angst und die Scham müssen in eine universale Botschaft gegen alle Formen des Völkermords gewandelt werden. Von Uri Avnery. (mehr...)
16. Februar 2005 | Gesellschaft
Sie hoben den Daumen Der israelische Maler Jehuda Bacon, ehemaliger Gefangener im KZ Auschwitz, im Gespräch mit Matthias Bertsch über die Geschichte eines Kindes, das mit der Erfahrung eines Greises leben musste: “Für uns Kinder war Auschwitz unsere Präsenz. Wir nahmen es so, wie es war. Auch als uns ein Kapo einmal in die Gaskammer gelassen hat, damit wir uns aufwärmen konnten. In diesem Augenblick habe ich gedacht: Heute sind die anderen dran, morgen ich. Daran lässt sich nichts ändern.” (mehr...)
28. Januar 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Auschwitz war den Westmächten gleichgültig Die von der britischen Royal Air Force gemachten Luftbilder beweisen, dass die Westmächte hätten Bescheid wissen können, was in Auschwitz vor sich ging. Es sollte heute an der Zeit sein, die tatsächlichen Beweggründe für den Kriegseintritt Großbritanniens und der USA zu analysieren. Wie in jedem Krieg ging es nicht um ethische Ziele, nicht um die Verhinderung der in der Geschichte der Menschheit unvergleichlichen Verbrechen, die von Deutschen begangen wurden. Es ging im Zweiten Weltkrieg auch nicht um den Sturz des Faschismus. Es ging - wie in jedem Krieg - allein um wirtschaftliche Interessen. Von Klaus Schramm. (mehr...)
25. Januar 2005 | Gesellschaft
Das Gedenken muss der Wahrheit verpflichtet bleiben Vor 60 Jahren wurde am 27. Januar das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Siebentausend kranke und erschöpfte Menschen hatten es überlebt. Die industrialisierte Menschenvernichtung, der über eine Million Menschen allein an diesem Ort zum Opfer fielen, hatte ein Ende gefunden. Auschwitz ist historischer Ort und zugleich Symbol der verbrecherischen Politik der Nationalsozialisten. Eine Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz. (mehr...)
08. Juni 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Fusion von Himmel und Hölle - Die Instrumentalisierung des Holocaust für Israels Sicherheit Israel kämpft gegen den Terror und für die Sicherheit seiner Bürger. Doch welcher Mittel bedient sich der Staat, der sich als demokratisch und friedliebend versteht? Reuven Moskovitz (Israel) glaubt, dass einige davon in eine verhängnisvolle Einbahnstraße führen. Wir dokumentieren seine Rede, die er am 5. Juni 2004 bei der internationalen Konferenz für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel “Stop the Wall” hielt. Zu dieser Konferenz hatten viele Friedensorganisationen und palästinensische Gemeinden aufgerufen. (mehr...)
30. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Tommys Großmutter Der israelische Justizminister Josef (“Tommy”) Lapid, Holocaust-Überlebender, fühlte sich in einem Moment der Wahrheit an seine Großmutter erinnert. Dahinter steckt, so interpretiert Uri Avnery diese Reaktion, eine Haltung, nach welcher der jüdische Staat aufgrund des erlittenen Holocaust menschlicher als jeder andere sein und dass er ein Beispiel dafür geben müsse, wie man sich gegenüber Minderheiten verhalten solle, damit so etwas nie wieder geschehe. (mehr...)
03. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Leben ( wie ) in einer Seifenblase Es ist natürlich, dass zwei mit einander im Krieg befindliche Völker das Geschehen auf verschiedene, ja, in sich widersprechender Weise sehen. Aber Krieg ist ein außergewöhnlicher Zustand, der gewöhnlich nur ein paar Jahre dauert. Vor und nach dem Krieg herrscht Frieden - und im Zustand des Friedens mit einem normalen Leben und neuen Kontakten verblassen die bitteren Erinnerungen, und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wahrnehmungen werden kleiner. Von Uri Avnery. (mehr...)
08. Juli 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Dorothee Sölle - Gotteslehrerin und Prophetin Dorothee Sölle ist am 27. April 2003 gestorben. Willy Spieler, Redakteur der schweizer Zeitschrift “Neue Wege” würdigt die feministische Gotteslehrerin, Sozialistin und Pazifistin. (mehr...)