Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Ihre Spende ermöglicht unser Engagement

Spendenkonto:
Bank: GLS Bank eG
IBAN:
DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS



Suche in www.lebenshaus-alb.de

Suchergebnisse

 

Ihre Suche nach "Holocaust" ergab 29 Treffer

30. Januar 2017 | Gesellschaft
Denkmal: Niemand wendet sich ab

Björn Höcke, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, ist nicht der Erste, der das Berliner Holocaust-Denkmal als "Denkmal der Schande" sieht. Der Schriftsteller Martin Walser hat sich 1998 derselben Worte bedient. Dennoch haben sich beide ganz verschieden geäußert. Von Michael Jäger.

(mehr...)
22. Januar 2017 | Gesellschaft
1942: “Wir sind soweit”

Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die "Endlösung der Judenfrage" besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen. Von Lutz Herden.

(mehr...)
31. August 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Jüdische Holocaust-Überlebende aus aller Welt fordern Gerechtigkeit in Gaza

40 jüdische Überlebende des Nazi-Holocaust und 287 Nachkommen von Überlebenden und Opfern haben in dieser Woche einen Offenen Brief veröffentlicht (siehe unten), in dem sie die Aktionen Israels in Gaza verurteilen. "Als jüdische Überlebende und Nachkommen von Überlebenden und Opfern des Nazi-Völkermordes verurteilen wir unmissverständlich die Massaker an Palästinensern in Gaza und die anhaltende Besetzung des historischen Palästina und die [jüdische] Besiedelung dort." Der Brief von Unterzeichneten aus 26 Ländern, die vier Generationen von Überlebenden und Nachkommen repräsentieren, wurde am 23. August in der Samstagsausgabe der New York Times veröffentlicht.

(mehr...)
11. Februar 2007 | Gesellschaft
Jedes einzelne Gesicht

Zehntausende haben es seit den sechziger Jahren in unzähligen Initiativen fertiggebracht, das mahnende Gedenken an die Verbrechen des III. Reiches - aber auch an den mutigen Widerstand - lebendig zu machen: Eine große, kollektive Leistung. Diese Gedächtniskultur ist ein Fundament des Anstandes und der Nachdenklichkeit, der Warnung vor den Gefährdungen des Sittlichen - ein Fundament, auf das eine demokratische Gesellschaft bauen kann. Die Weigerung der Deutschen Bahn AG, die Erinnerung an die von der Deutschen Reichsbahn in den Tod transportierten jüdischen Kinder aus fast allen europäischen Ländern öffentlich sichtbar in ihre eigene Geschichte aufzunehmen, kommt einer massiven Beschädigung dieses moralischen Fundaments gleich. Von  Ekkehart Krippendorff.

(mehr...)
11. Februar 2007 | Gesellschaft
Geduld erschöpft

Die Bundesregierung lehnt das von deutschen Bürgerinitiativen geforderte Gedenken an die Opfer der europaweiten “Reichsbahn”-Deportationen weiter ab. Dies geht aus mehreren Stellungnahmen an den Bundestag hervor. Das zurückgewiesene Ausstellungs- und Erinnerungsprojekt hatte der Chef des “Reichsbahn”-Nachfolgers Deutsche Bahn AG, Dr. Hartmut Mehdorn, bereits zuvor mit der Bemerkung abgetan, es werde “als nicht sehr überzeugend angesehen.”

(mehr...)
26. Januar 2007 | Gesellschaft
Ist Herr Mehdorn ein Antisemit?

Mit einem “Zug der Erinnerung” gedenken Bürgerinitiativen in Bayern am 27. Januar der mainfränkischen Deportationsopfer. Etwa 2.000 Deutsche waren zwischen 1941 und 1943 aus Mainfranken mit der “Reichsbahn” in die Vernichtungslager geschleust und dort ermordet worden - wegen ihrer jüdischen Abstammung. Die Todesfahrten begannen auf dem Würzburger Schienennetz. Eine Ausstellung über die Deportationsopfer im Würzburger Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn AG seit mehreren Jahren verhindert.

(mehr...)
26. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Der Holocaust - ein Alibi

Von der iranischen Regierung wurde eine internationale Konferenz inszeniert, zu der Personen eingeladen worden waren, die zur Szene der Holocaust-Leugner gehören und “alternative” Forscher. In Israel wurde über die Konferenz mit der Betonung auf die Statements seiner Teilnehmer und die Reaktionen israelischer Politiker berichtet. Es war eine internationale Konferenz eines Landes, das erklärte, sein Wunsch sei es, das “zionistische Regime” zu stürzen. Dahinter verbirgt sich aber ein tieferes Element, das die Verbindung zwischen der israelischen Identität heute mit dem Holocaust verknüpft. Von Dror Etkes.

(mehr...)
09. November 2006 | Gesellschaft
Deutsche Pogrome

Deutsche Pogrome begannen lange vor dem November 1938 und wurden in den Kriegsjahren fortgesetzt. Bei antisemitischen Exzessen erprobt, erfassten die Pogrome bald zahllose Opfer der deutschen Machtexpansion in Europa: Polen ebenso wie Italiener, Griechen genauso wie Russen. Im Gedenken an die Pogrome des Jahres 1938 und die anschließenden Reichsbahn-Deportationen demonstriert die Synagogengemeinde Saar am 09.11.2006 in der Saarbrücker Innenstadt und vor dem Hauptbahnhof. Die stille Kundgebung richtet sich gegen das Verbot der Bahn AG, die den Reisenden eine Fotoausstellung über die Deportierten vorenthalten will.

(mehr...)
25. Oktober 2006 | Gesellschaft
Widerwärtig

Zwischen dem Bundesminister für Verkehr, Wolfgang Tiefensee, und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, ist es zu einem persönlichen Eklat gekommen. Tiefensee verließ eine gemeinsame Besprechung, als sich Mehdorn trotz wiederholten Drängens kategorisch weigerte, die deutschen Bahnhöfe für das Gedenken an die internationalen Opfer der NS-Deportationsverbrechen zu öffnen.

(mehr...)
03. Oktober 2006 | Gesellschaft
Notfalls erzwingen

Initiativgruppen aus mehr als zehn deutschen Städten kündigen der Berliner Bahn AG die kompromisslose Durchsetzung des Gedenkens an elftausend deportierte Kinder an. “Der Bahnvorstand ist zu einem verabredeten Treffen im Verkehrsministerium erneut nicht erschienen - zum zweiten Mal. Den fortgesetzten Boykott einer öffentlichen Ausstellung über die jüdischen Deportierten wird Herr Dr. Mehdorn nicht lange aufrecht erhalten können”, meint die bundesweite Initiative “Elftausend Kinder”.

(mehr...)
11. Juli 2006 | Gesellschaft
Zeitgewinn

Die für den gestrigen Montag geplanten Gespräche über das Gedenken an die NS-Deportationen auf dem deutschen Schiennentz sind gescheitert. Auf das Treffen hatten sich die Initiatoren des Gedenkens mit dem Bundesminster für Verkehr verständigt. Als weitere Teilnehmer waren die Spitzen der Deutschen Bahn AG und des Zentralrats der Juden in Deutschland geladen. Wie es in Vorbereitung der langfristig vereinbarten Gespräche hieß, sollte versucht werden, eine Ausstellung über elftausend deportierte Kinder auf den deutschen Publikumsbahnhöfen zu ermöglichen.

(mehr...)
04. Juli 2006 | Gesellschaft
Besonders ausführlich, wenn sich die Bahn AG erneut verweigern sollte

Konzernvertreter der Deutschen Bahn AG und der Initiative “Elftausend Kinder” werden Anfang Juli zu Gesprächen über ein angemessenes Gedenken an die Deportationsopfer der Deutschen Reichsbahn aufeinandertreffen. Die Zusammenkunft beendet den Boykott der Bahn AG, deren Vorstandsvorsitzender zwei Jahre versucht hatte, die Forderungen nach einer Wanderausstellung über elftausend jüdische Kinder und deren Schienentransporte in die NS-Vernichtungslager zu ignorieren.

(mehr...)
05. Juni 2006 | Gesellschaft
Todesfahrten auf dem deutschen Schienennetz: Technisch durchdacht

Nach vergeblichen Verhandlungen mit der Bahn AG zeigt die Stadt Weimar seit diesem Wochenende eine Ausstellung über die Deportation von elftausend jüdischen Kindern in die NS-Vernichtungslager. Die deportierten Kinder, darunter etwa 500 aus Deutschland und 100 aus Österreich, waren auf dem Schienennetz der Deutschen Reichsbahn nach Sobibor und Auschwitz geschleust worden. Das Reichsbahn-Nachfolgeunternehmen, die Berliner Bahn AG, weigert sich seit zwei Jahren, mit Fotos und Dokumenten der deportierten Kinder auf den Stationen ihrer letzten Reise zu erinnern.

(mehr...)
21. Januar 2006 | Gesellschaft
Konzernspitze der Bahn AG: Unversöhnlich Deutsche Juden wurden mit der “Reichsbahn” nach Auschwitz deportiert. In der kommenden Woche werden Demonstranten in mehreren deutschen Städten an die “Reichsbahn”-Deportationen erinnern und das Recht auf Gedenken in den früheren Durchgangsstationen einfordern. Die Konzernspitze des “Reichsbahn”-Nachfolgers (Deutsche Bahn AG) weigert sich, das Reisepublikum mit Fotos und Dokumenten über den letzten Weg von 11.000 Kindern zu informieren, die auf dem deutschen Schienennetz in die Vernichtungslager verschleppt wurden. (mehr...)
24. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Richard Wagner und das Mahnmal An jenem Morgen ging ich das neue Holocaust-Mahnmal im Zentrum Berlins ansehen. Ich sah in die Gesichter der Deutschen, als sie aus dem Untergrund, dem Informationszentrum, auftauchten. Sie waren erschüttert. Mit diesen Bildern vor Augen betrat ich einige Stunden später das eindrucksvolle Gebäude der Staatsoper “Unter den Linden”. Inwieweit war Wagner schuldig? Inwieweit beeinflusste er nicht nur Theodor Herzl, sondern auch den krankhaften Geist Adolf Hitlers, der in seinem Bunker Selbstmord beging - nur wenige Meter vom Holocaust-Mahnmal entfernt. Von Uri Avnery. (mehr...)
25. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nun sind die Augen frei In der vergangenen Woche reisten um die 2.000 ältere Menschen aus der ganzen Welt mit ihren Kindern, Enkelkindern oder Partnern nach Deutschland. Die Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager in Bergen-Belsen, Ravensbrück und Sachsenhausen begingen den 60. Jahrestag der Befreiung auf dem Gelände der ehemaligen Lager. In Bergen-Belsen wurde der Grundstein für den Neubau eines Museums gelegt, in Ravensbrück fand eine viertägige Gedenkveranstaltung statt. Von Anja Tuckermann. (mehr...)
14. April 2005 | Gesellschaft
Gedenkfeier in Weimar: Vertreter von Sinti und Roma durfte nun doch reden Es hätte nicht sein dürfen, dass Romani Rose als Vertreter der Sinti und Roma seine Teilnahme an der Gedenkfeier am 10.04.2005 erst einfordern musste. Alle, die nicht sofort für seine Teilnahme Partei ergriffen und statt dessen die Teilnahme Gerhard Schröders duldeten, haben den Schwur von Buchenwald zu einer leeren Phrase herabgewürdigt. Von Klaus Schramm. (mehr...)
14. April 2005 | Gesellschaft
Praktisches Gedenken auf deutschen Bahnhöfen Mit Veranstaltungen in mehreren deutschen Städten werden die Proteste gegen das Nachfolgeunternehmen der “Deutschen Reichsbahn” (Deutsche Bahn AG) ausgeweitet. Die Bahn AG weigert sich, Fotos und Briefe von über 11.000 aus Frankreich deportierten Kindern auf den deutschen Publikumsbahnhöfen zu zeigen. Die Deportierten waren zwischen 1942 und 1944 auf dem Schienennetz der “Reichsbahn” nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet worden. Das Schicksal der Deportierten sowie die Verbannung ihrer Bilder von den deutschen Bahnhöfen wird Gegenstand prominenter Meetings sein. (mehr...)
24. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Der Holocaust wird zur Kritikabwehr benutzt Israel macht die Liquidierung der europäischen Juden zu seinem Kapital. Unsere ermordeten Angehörigen werden mobilisiert, damit Israel so weitermachen kann und sich nicht um internationale Beschlüsse zu scheren braucht, die sich gegen die Besatzung richten. Das Leid unserer Eltern in den Gettos und Konzentrationslagern überall in Europa, ihr psychischer und physischer Schmerz, ihre Höllenqualen, die sie seit ihrer “Befreiung” Tag für Tag neu erleben - das alles wird zur Waffe, um jegliche internationale Kritik an der Gesellschaft, die wir aufgebaut haben, abzuwehren. Von Amira Hass. (mehr...)
21. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Sich erinnern woran und wie? Die Zeit ist gekommen, das Gedenken des Holocaust von einem exklusiv jüdischen zu einer weltweiten menschlichen Angelegenheit zu machen. Das Trauern, die Angst und die Scham müssen in eine universale Botschaft gegen alle Formen des Völkermords gewandelt werden. Von Uri Avnery. (mehr...)
16. Februar 2005 | Gesellschaft
Sie hoben den Daumen Der israelische Maler Jehuda Bacon, ehemaliger Gefangener im KZ Auschwitz, im Gespräch mit Matthias Bertsch über die Geschichte eines Kindes, das mit der Erfahrung eines Greises leben musste: “Für uns Kinder war Auschwitz unsere Präsenz. Wir nahmen es so, wie es war. Auch als uns ein Kapo einmal in die Gaskammer gelassen hat, damit wir uns aufwärmen konnten. In diesem Augenblick habe ich gedacht: Heute sind die anderen dran, morgen ich. Daran lässt sich nichts ändern.” (mehr...)
02. Februar 2005 | Gesellschaft
Deutsche Bahn: Armselige Einstellung zur eigenen Geschichte Nach mehreren Medienberichten über das Bahnhofsgedenken vom 27. Januar 2005 und steigendem Zuspruch für eine Unterschriftenliste an die Deutsche Bahn AG befindet sich das Unternehmen auf dem Rückzug. Die Konzernleitung hatte die Ausstellung von Fotos und Dokumenten über die Todestransporte von 11.000 französischen Kindern, die auf dem deutschen Schienennetz der Ermordung zugeführt worden waren, auf sämtlichen Personenbahnhöfen der Bundesrepublik untersagt. Gegen das Verbot protestieren inzwischen über 200 Personen und Organisationen in einem “Offenen Brief”. (mehr...)
28. Januar 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Auschwitz war den Westmächten gleichgültig Die von der britischen Royal Air Force gemachten Luftbilder beweisen, dass die Westmächte hätten Bescheid wissen können, was in Auschwitz vor sich ging. Es sollte heute an der Zeit sein, die tatsächlichen Beweggründe für den Kriegseintritt Großbritanniens und der USA zu analysieren. Wie in jedem Krieg ging es nicht um ethische Ziele, nicht um die Verhinderung der in der Geschichte der Menschheit unvergleichlichen Verbrechen, die von Deutschen begangen wurden. Es ging im Zweiten Weltkrieg auch nicht um den Sturz des Faschismus. Es ging - wie in jedem Krieg - allein um wirtschaftliche Interessen. Von Klaus Schramm. (mehr...)
25. Januar 2005 | Gesellschaft
Das Gedenken muss der Wahrheit verpflichtet bleiben Vor 60 Jahren wurde am 27. Januar das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Siebentausend kranke und erschöpfte Menschen hatten es überlebt. Die industrialisierte Menschenvernichtung, der über eine Million Menschen allein an diesem Ort zum Opfer fielen, hatte ein Ende gefunden. Auschwitz ist historischer Ort und zugleich Symbol der verbrecherischen Politik der Nationalsozialisten. Eine Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz. (mehr...)
24. Januar 2005 | Gesellschaft
Auf dem deutschen Schienennetz nach Auschwitz: elftausend Kinder In vier deutschen Städten werden am 27. Januar 2005 Gedenkveranstaltungen auf zentralen Bahnhöfen der Deutschen Bahn AG stattfinden. Demnach haben sich in Wuppertal, Frankfurt am Main, Leipzig und Dresden Initiativgruppen gebildet, um an die Todestransporte der Jahre 1942 bis 1944 zu erinnern. Damals waren 11.000 Kinder aus Frankreich, darunter 520 Kinder deutscher Emigranten, über das Schienennetz der Reichsbahn nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet worden. Die Deutsche Bahn AG hat eine entsprechende Ausstellung auf ihren Publikumsbahnhöfen untersagt. (mehr...)
08. Juni 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Fusion von Himmel und Hölle - Die Instrumentalisierung des Holocaust für Israels Sicherheit Israel kämpft gegen den Terror und für die Sicherheit seiner Bürger. Doch welcher Mittel bedient sich der Staat, der sich als demokratisch und friedliebend versteht? Reuven Moskovitz (Israel) glaubt, dass einige davon in eine verhängnisvolle Einbahnstraße führen. Wir dokumentieren seine Rede, die er am 5. Juni 2004 bei der internationalen Konferenz für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel “Stop the Wall” hielt. Zu dieser Konferenz hatten viele Friedensorganisationen und palästinensische Gemeinden aufgerufen. (mehr...)
30. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Tommys Großmutter Der israelische Justizminister Josef (“Tommy”) Lapid, Holocaust-Überlebender, fühlte sich in einem Moment der Wahrheit an seine Großmutter erinnert. Dahinter steckt, so interpretiert Uri Avnery diese Reaktion, eine Haltung, nach welcher der jüdische Staat aufgrund des erlittenen Holocaust menschlicher als jeder andere sein und dass er ein Beispiel dafür geben müsse, wie man sich gegenüber Minderheiten verhalten solle, damit so etwas nie wieder geschehe. (mehr...)
03. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Leben ( wie ) in einer Seifenblase Es ist natürlich, dass zwei mit einander im Krieg befindliche Völker das Geschehen auf verschiedene, ja, in sich widersprechender Weise sehen. Aber Krieg ist ein außergewöhnlicher Zustand, der gewöhnlich nur ein paar Jahre dauert. Vor und nach dem Krieg herrscht Frieden - und im Zustand des Friedens mit einem normalen Leben und neuen Kontakten verblassen die bitteren Erinnerungen, und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wahrnehmungen werden kleiner. Von Uri Avnery. (mehr...)
08. Juli 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Dorothee Sölle - Gotteslehrerin und Prophetin Dorothee Sölle ist am 27. April 2003 gestorben. Willy Spieler, Redakteur der schweizer Zeitschrift “Neue Wege” würdigt die feministische Gotteslehrerin, Sozialistin und Pazifistin. (mehr...)