Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.




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Irak

24. Dezember 2011

Versöhnungsbund fordert Entschädigungen für Opfer des Irak-Krieges

Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes fordert nach dem Abzug der US-Truppen aus Irak und dem offiziell von Präsident Bush verkündeten Ende des Krieges Entschädigungen für die Bevölkerung des Zweistromlandes von den beiden hauptverantwortlichen Ländern USA und Großbritannien. (mehr...)


23. Dezember 2011

US-Abzug aus dem Irak? Eine unrühmliche Bilanz

US-Präsident Barack Obama behauptet, am Sonntag habe der letzte US-Soldat den Irak verlassen. Damit soll nun die acht Jahre und neun Monate andauernde Okkupation des Irak beendet sein. Die USA haben in dieser Zeit Öl im Wert von insgesamt rund 340 Milliarden US-Dollar erbeutet und damit die Kriegskosten von schätzungsweise 1.000 Milliarden US-Dollar zumindest zu einem Drittel dem Irak aufbürdet. Von Klaus Schramm. (mehr...)


21. Dezember 2011

Irak/USA: Blinder Blick

Dieser Krieg begann mit einer Lüge, und er endet mit einer Lüge, wenn US-Präsident Obama erklärt, seine Armee verlasse Ende 2011 ein doch halbwegs stabiles Land. Von Lutz Herden. (mehr...)


10. Dezember 2011

Woche der Gewaltfreiheit im Irak eröffnet - Kinder und Jugendliche lernen Frieden und Gewaltfreiheit

Am Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, startet das Irakische Netzwerk für Gewaltfreiheit (LaOnf) wieder in allen Provinzen des Landes eine Woche der Gewaltfreiheit. In diesem Jahr werden Kinderrechte und gute, gewaltfreie Bildung sowie der Kampf gegen Kinderarbeit und Kriegsspielzeug Schwerpunktthema der Veranstaltungen sein. LaOnf hat es sich zum Ziel gesetzt, die Menschenrechte im Irak mit gewaltfreien Mitteln zu verteidigen. Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) und die deutsche Sektion von pax christi, die LaOnf seit mehreren Jahren unterstützen, möchten die Aktivitäten hierzulande bekannter machen. (mehr...)


07. Oktober 2011

Neuorientierung in der Sicherheitspolitik - Wie die Anschläge vom 11. September die westlichen Demokratien verändert haben

Die Terroranschläge in New York und Washington kosteten annähernd 3.000 Menschen das Leben. US-Präsident George W. Bush reagierte noch am Abend des 11. September mit der ihm eigenen Deutlichkeit: "Wir werden keinen Unterschied machen zwischen den Terroristen und denen, die sie beherbergen." Die Folgen dieser Ankündigung nannten Bush und seine Mitarbeiter später wahlweise den Krieg gegen den Terror, den Weltkrieg gegen den Terror oder schlicht den Vierten Weltkrieg. Der Krieg begann in Afghanistan, ein zweites Schlachtfeld entstand mit dem Einmarsch im Irak. In anderen Ländern gab es kleinere Militäroperationen. Bis heute ist der sogenannte War on Terror nicht beendet. Er fordert weiter Opfer. Von Otfried Nassauer. (mehr...)


13. September 2011

Verbrechen verschleiert - Die Opfer der Terrorkriege nach "9/11"

Am Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 wird zurecht der fast 3000 Menschen gedacht, die seinerzeit getötet wurden. Gedenkveranstaltungen für die ungleich höhere Zahl von Opfern der Kriege, die die USA und ihre Verbündeten im Anschluß führten, sucht man aber vergebens. Deren genaue Zahlen wollen westliche Regierungen und Medien auch nicht wissen. Im Gegenteil, sie sind ein Politikum und werden mit allen Mitteln verschleiert. Von Joachim Guilliard. (mehr...)


12. September 2011

9/11 - Die Mutter aller Zufälle

"Amerikas strategische und wirtschaftliche Interessen im Nahen Osten und in der muslimischen Welt werden bedroht durch die Agonie in Palästina, die unausweichlich terroristische Attacken gegen Bürger und Besitz der Vereinigten Staaten von Amerika herausfordert." Eric Margolis. Sun Media. 2. September 2001. Seit dem 9/11 fragen mich Leser nach meiner Meinung über diese Attacken. Ich wurde eingedeckt mit e-mails, bis ich schwindlig war ob all der technischen Abhandlungen. Von Eric Margolis. (mehr...)


22. August 2011

Kurdische Frauen wollen keinen Krieg - sondern Demokratische Autonomie und die Anerkennung ihres Status!

Seit den Abendstunden des 16. August 2011 bombardiert die türkische Luftwaffe ununterbrochen die Grenzregionen Südkurdistans (im Nordirak). Das kurdische Frauenbüro für Frieden Cenî e.V. weist darauf hin, dass die Luftangriffe in Südkurdistan und die breit angelegten militärischen Operationen in Nordkurdistan/Türkei von einer anti-kurdischen rassistischen Hetze in den türkischen Medien begleitet würden. Sie fordern die Gremien der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Bundesregierung auf, ihre Wahl für die Demokratische Autonomie im Rahmen des Selbstbestimmungsrechtes der Völker anzuerkennen und sich für eine sofortige Beendigung des Krieges gegen die kurdische Bevölkerung einzusetzen.  (mehr...)


09. Mai 2011

USA: Auge um Auge

Barack Obama hat geschafft, was George W. Bush nicht gelang - doch die Kollateralschäden des "Krieges gegen den Terror" für die amerikanische Gesellschaft wiegen schwer. Von Konrad Ege. (mehr...)


29. Januar 2011

Die "Mutter aller Schlachten" - der zwanzigjährige Krieg gegen den Irak

In der Nacht vom 16. zum 17. Januar 1991 öffneten sich über dem Irak die Schleusen der Hölle. Um 2.30 Uhr schlugen die ersten Bomben in Bagdad ein. Die Fernsehzuschauer in den USA waren zum ersten Mal live dabei. 42 Tage dauerte die "Operation Wüstensturm", für die die USA 580.000 eigene und 80.000 verbündete Truppen am Persischen Golf in Stellung gebracht hatten. Durchschnittlich alle 30 Sekunden feuerten US-Kampflugzeuge während dieser 42 Tage ihre tödliche Fracht auf den Irak ab. Die Kosten trug zu einem guten Teil Deutschland, das 15 Milliarden DM beisteuerte. Von Joachim Guilliard. (mehr...)