Buro, Andreas
28. Dezember 2011
Iran: Kriegs- oder Friedenspolitik - das ist die FrageDer potentielle Bau von Atomwaffen im Iran gerät zunehmend in die Schlagzeilen. Die daraus scheinbar resultierende Bedrohung für andere, insbesondere für Israel wird beschworen und eine Vorweg-Legitimation für einen Angriff auf den Iran propagiert. Eine Problemübersicht und zivile Alternativen in Thesen. Von Andreas Buro. (mehr...) 02. April 2011 Ein pazifistischer Blick auf LibyenPazifisten haben keinen Anlass, sich auf Argumentationen und Kalkulationen über gewalttätige Eingriffe in Libyen im Sinne der Ideologie der militärischen humanitären Intervention einzulassen. Die großen Erfolge des gewaltlosen Aufstandes in Tunesien und Ägypten zeugen erneut von der Möglichkeit, Konflikte ohne militärische Mittel zu bearbeiten. Daran ist als Ziel einer pazifistischen Friedensbewegung festzuhalten! Von Andreas Buro. (mehr...) 26. März 2010 Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in DeutschlandVor 50 Jahren, an Ostern 1960, fand der erste Ostermarsch in der Bundesrepublik Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus wurde dann in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung, eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Diese damals ganz neue Aktionsform - dreitägige Märsche, unabhängig von Großorganisationen organisiert - hat zur ersten "Neuen Sozialen Bewegung" und zur außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik geführt. Nach einer Unterbrechung in den 70er Jahren wurde ab 1980 wieder an diese Ostermarsch-Tradition angeknüpft, die sich bis heute fortsetzt. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Von Michael Schmid. (mehr...) 07. Oktober 2009 Was kümmert Müllers der Hindukusch?Am 11. 9. 2001 haben Al Quaida-Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die Twin-Towers des World Trade Centers in New York gesteuert und so über 3.000 Menschen ermordet. Die hoch komplexe Terroraktion wurde in den USA und Europa - nicht zuletzt in Deutschland - vorbereitet und in den USA ausgeführt. Knapp einen Monat später vor acht Jahren am 7. 10. 2001 begann vorwiegend die US-Armee im Bund mit Warlords und Opium-Baronen aus dem nicht-paschtunischen Norden Afghanistans den Krieg gegen die Taliban-Regierung in Kabul und stürzte diese schnell. Zur Erinnerung: Die Taliban, rigorose Islamisten, waren zuvor mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes, gefördert durch die USA, an die Macht gekommen. Von Andreas Buro. (mehr...) 02. April 2009 Zukunftsszenarien militär- und friedenspolitischer EntwicklungenIm November 2008 legte der US-National Intelligence Council unter Mitarbeit von 16 US-Geheimdiensten eine Studie über die zukünftige weltpolitische Entwicklung bis 2025 vor. Den USA wird ein relativer Machtverlust vorausgesagt. Sie spielten zwar weiterhin eine prominente, nicht aber mehr eine dominante Rolle. Ihre Handlungsfreiheit werde zunehmend eingeschränkt. Internationale Allianzen, die die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg dominiert haben, wären 2025 kaum wiederzuerkennen. Die unipolare Welt werde von einer multipolaren abgelöst. Daran anknüpfend stellt Andreas Buro drei Varianten möglicher Entwicklungen vor und zieht daraus Schlussfolgerungen für die Friedensbewegung. (mehr...) 14. August 2008 Das Pflänzchen FriedenEs ist gut zehn Jahre her, dass Andreas Buro den "Weg zu einer solidarischen Weltgesellschaft" als einen unendlichen beschrieben hat, einen Weg, der immer schon selbst das Ziel ist - und den der große Mann der deutschen Friedensbewegung nie verlassen hat. Auf ihm voranzuschreiten, schrieb er damals in einem Buch über die Szene der Kriegsgegner - "Totgesagte leben länger" - könne "ein sehr erfülltes, ereignisreiches und sinnvolles Leben" bedeuten. Am 15. August wird Andreas Buro 80 Jahre alt. Von Otmar Steinbicker und Reiner Braun. (mehr...) 13. August 2008 Andreas Buro wird 80 Jahre altAm 15. August 2008 feiert Andreas Buro seinen 80. Geburtstag. Er ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Friedensbewegung. Seit den 1950er Jahren war er bei allen wichtigen Etappen dabei. Manche, wie die Ostermarsch-Bewegung in den 1960er Jahren, hat er mitinitiiert. Auch achtzigjährig hat er den Kampf um das Gemeinsame und Gesellschaftliche nicht aufgegeben. Vielmehr verfolgt er den Weg der Arbeit für eine solidarische Welt unbeirrt weiter und schreitet auf ihm weiterhin rüstig aus. Eine Würdigung von Volker Böge. (mehr...) 07. August 2008 Unsere Welt ohne Atomwaffen - Eine reale Utopie?Die Utopie einer Welt ohne Atomwaffen steht offensichtlich in direktem Gegensatz zu den Tendenzen der Gegenwart. Nur überflüssige Atomwaffen wurden nach dem Ende des Ost-West-Konflikts abgerüstet. Eine Kampagne für eine atomwaffenfreie Welt muss sich ernsthaft mit den Argumenten für und wider auseinandersetzen. Sie verliert ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie die Argumente der Befürworter nur als militaristisch oder reaktionär diffamiert. Eine Kampagne für eine Welt ohne Atomwaffen muss auch unbedingt verbunden werden mit der Forderung nach ziviler Konfliktbearbeitung und der Ablehnung militärgestützter Politik. Die Arbeit für eine Welt ohne Atomwaffen würde so weit über die "reale Utopie" der atomwaffenfreien Welt hinaus gehen. Von Andreas Buro. (mehr...) 19. Juni 2008 Eine Zivile Strategie für Frieden, Sicherheit und Entwicklung in AfghanistanWesentliche Akteure der NATO setzen in Afghanistan aus vielerlei Gründen auf ein militärisches Vorgehen, auch wenn dadurch eine friedliche Lösung offenbar in immer weitere Ferne rückt. Die Friedensbewegung muß jedoch ihren Ansatz mit ihrem übergreifenden Ziel verbinden, militärische Interventionspolitik zurück zu drängen und zivile Konfliktbearbeitung zur gängigem Praxis werden zu lassen. Andreas Buro hat beim Internationalen Afghanistan-Kongress in Hannover einen Diskussionsvorschlag für eine zivile Strategie für Afghanistan vorgelegt, der hier dokumentiert wird. (mehr...) 15. März 2008 Vor 50 Jahren in Aldermaston - Der erste OstermarschDie "Campaign for Nuclear Disarmament", CND, wurde am 15. Januar 1958 in England gegründet. Die erste größere Aktion, die weltweites Aufsehen erregte, war ein Sit-in von etwa 1.000 Atomwaffengegnern vor dem Parlament. Zu Ostern gab es dann einen viertägigen Protestmarsch von London zu dem 83 km entfernten Atomwaffenlaboratorium Aldermaston. Damit war eine neue Form des Protestes entstanden, die in vielen Teilen der Welt zum Beispiel wurde, um gegen den Wahnsinn der Atomrüstung zu protestieren. Der Marsch gewann großen Anklang. Von Andreas Buro. (mehr...) |
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