Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Förderung der Friedensarbeit im Lebenshaus

Neues Projekt "Grundeinkommen Friedensarbeit" unterstützen

Von Axel Pfaff-Schneider - für den Lebenshaus-Vorstand

Ein schon lange gehegter Traum soll nun Realität werden: Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung am 7. Mai 2011 wurde beschlossen, für das Lebenshaus eine Friedensarbeiterstelle in Teilzeit-Anstellung zu schaffen (zum Hintergrund siehe den Artikel im Rundbrief 12/2009 ). Dieser Schritt ist dringend notwendig um die friedenspolitische Arbeit des Vereins im bisherigen Umfang und bei gleichem Qualitätsstandard weiter zu ermöglichen und soweit möglich auszubauen.

Viele Jahre lang hat Michael Schmid diese uns allen wichtige Aufgabe in seiner Funktion als geringfügig beschäftigter Geschäftsführer - sprich ehrenamtlich - inhaltlich und zeitlich sehr intensiv und äußerst wirksam geleistet. Im Hauptberuf ist Michael zu 72,5% als Pädagoge in Mariaberg beschäftigt um das notwendige Familieneinkommen zu erwirtschaften. Das bedeutet, dass die zeitlichen Möglichkeiten und auch die Energie für sein Engagement einfach begrenzt sind.

Der offene Brief in Sachen Patenschaft der Stadt Gammertingen mit der Bundeswehrkompanie in Sigmaringen steht beispielhaft für die vielen kleineren und größeren Projekte, die in ihrer Wirkung nicht nur vor Ort, sondern weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit sorgen. Jeder, der sich mit politischer Arbeit auskennt, weiß was da alles an Aufwand dahinter steckt. Eine Arbeit, die Michael zwar professionell, aber vom Umfang her so nicht mehr nebenher leisten kann. Wir meinen, es ist an der Zeit, Michael beim Verein Lebenshaus anzustellen, so dass er seine derzeitige Erwerbsarbeit auf 50% reduzieren kann.

Mit einer Anstellung könnte zuallererst und als Wichtigstes der bisherige Umfang und die Qualität der Arbeit weiter sichergestellt werden. Darüber hinaus wäre etwas mehr Spielraum für Michael um inhaltliche Themen zu vertiefen, und in Form von Artikeln und Beiträgen zu Aktionen und Kampagnen verfügbar zu machen. Dazu gehört auch die Mit-Organisation von Anzeigen und Unterstützungsaktionen. Besonders am Herzen liegt uns dabei, wenigstens die eine oder andere von vielen guten und produktiven Ideen für eigene Aktionen umsetzen zu können.

Als Gemeinschaft wollen wir damit auch ein Stück Lebenshausidee realisieren, dass nämlich "Freunde für die Arbeit an bestimmten Aufgaben, die der Gemeinschaft wichtig sind und die ehrenamtlich allein nicht geleistet werden können, `freigestellt´ werden. Die Kosten für ihren Lebensunterhalt würden ganz oder teilweise von der Gemeinschaft getragen, d.h. aus dem Solidarfonds finanziert." (Willi Haller: Ohne Macht und Mandat, Wuppertal, 1992).

Der Verein hat dank Unterstützung vieler Freunde und Förderer schon vor einigen Jahren erste kleine Schritte in diese Richtung gehen können, und finanziert mittlerweile für Katrin und Michael jeweils eine geringfügige Beschäftigung auf 400 € - Basis. Für den Verein als Arbeitgeber sind das jeweils 523 € brutto.

Nun wollen wir einen Schritt weitergehen und Michael eine Anstellung von (zunächst) 30% ermöglichen. Konkret heißt das: Wenn Michael auf 50% reduziert, wäre sein Einkommen um netto 500 € geringer. Um das auszugleichen und um Michael diese 500 € netto vom Verein als Arbeitgeber zu ersetzen, müssten wir zusätzlich rund 850 € brutto aufbringen. Die bisherige, geringfügige Beschäftigung würde in den Anstellungsumfang mit eingerechnet werden, so dass dann vom Verein insgesamt rund 1.350 - 1.400 € aufzubringen wären.

Schön wäre, es gäbe heute schon ein bedingungsloses Grundeinkommen! Damit könnten genau solche gesellschaftlichen Aktivitäten grundfinanziert werden. Bis das aber soweit ist … Doch auch hier gilt: selbst die besten, visionären Ideen beginnen mit dem ersten Schritt. So wollen wir im Vorgriff auf diese visionäre Idee für Michael einen Solidarfonds "Grundeinkommen Friedensarbeit" einrichten. Dafür bitten wir um Deine/Ihre Unterstützung und um längerfristige monatliche, zweckgebundene Spendenzusagen in Höhe von 10, 20 oder mehr Euro. Natürlich wären auch einmalige, größere Beiträge äußerst hilfreich und könnten mehrere Monate Anstellung finanzieren.

Die Anstellung kann und soll allerdings erst dann erfolgen, wenn für alle Beteiligten sicher erkennbar sein wird, dass die benötigten Mittel in Höhe von insgesamt rund 1.350 - 1.400 € monatlich auch tatsächlich aufgebracht werden können.

Damit wir planen können, bitten wir schon heute um eine Mitteilung, ob und in welcher Höhe Du Dich/ Sie sich an dem Solidarfonds beteiligen möchten (einfach formlos per E-Mail oder Post).

Veröffentlicht am

29. Mai 2011

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