Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Ihre Spende ermöglicht unser Engagement

Spendenkonto:
Bank: GLS Bank eG
IBAN:
DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS



Suche in www.lebenshaus-alb.de
 

Die verbrecherische Invasion kennt nicht nur “Sieger”, sondern auch Opfer!

Von Michael Schmid

Der Krieg ist nicht vorbei. Was die Amerikaner und Briten angerichtet haben, wird Folgen nach sich ziehen, auch wenn angeblich die Massen auf den Straßen vor Freude über ihre “Befreiung” jubeln. Die Invasion hat Opfer gefordert und wird weitere Opfer fordern.

Es sind immer wieder dieselben wenigen Szenen im Fernsehen zu sehen, in erster Linie Kinder und Jugendliche, einige Dutzend Erwachsene, die von Kommentatoren zu “irakischen Massen” stilisiert werden, welche sich vor den Kameras darstellen, um ihre “Liebe zu Amerika” und ihre “Dankbarkeit” über die “Befreiung” zu demonstrieren.

Derweil haben die irakischen Massen keinen Grund zur Freude. Noch dauern die Kämpfe fort. Es wird weiter Tote, Zerfetzte, Verletzte, Traumatisierte, Flüchtende in großer Zahl geben. Zudem fehlt es neben den bereits jetzt zu betrauernden Toten und Verwundeten und den zerstörten Häusern jetzt erst recht an allen Ecken und Enden am Überlebensnotwendigen. Und die Sorge ist groß, daß sich Chaos und Terror auch unter den neuen Machthabern etablieren werden.

Das, was jetzt als “Sieg” gefeiert wird, wird noch tiefgreifende Folgen nach sich ziehen. Daß der Krieg verbrecherisch ist, zeigen unter anderem die folgenden Bilder und Artikel.

Ali Ismail Abbas verlor bei einem Bombenangriff seine Eltern, sieben Familienmitglieder - und seine beiden Arme. Das grausame Schicksal des Zwölfjährigen, in britischen Zeitungen hitzig diskutiert, könnte den zivilen Opfern des Irak-Kriegs ein Gesicht geben. Zivile Opfer: Ali, das Gesicht des Krieges (SPIEGEL vom 10.04.03)

Robert Fisk beschreibt in dem Artikel “Wimmernde Kinder, Tote, Verletzte” über Kriegsverbrechen.

In einem weiteren Artikel geht Robert Fisk der Frage nach: “Will das US-Militär Journalisten töten?” und kommt zu der naheliegenden Antwort, daß es sich bei dem Angriff auf Journalisten um Mord handelt.

John Pilger verdeutlicht in einem Artikel die brutale Seite der angloamerikanischen Invasion: “Wir sehen zu viel, wir wissen zu viel. Das ist unsere beste Verteidigungswaffe”

Veröffentlicht am

10. April 2003

Artikel ausdrucken

Weitere Artikel auf der Lebenshaus-WebSite zum Thema bzw. von