Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Klimaschutz

14. Oktober 2020

Überraschung: EU-Parlament votiert für 60% Emissionsreduktion bis 2030

Es ist eine handfeste Überraschung und ein großer grüner Erfolg, der nicht zuletzt auch dank des unermüdlichen Einsatzes von CAN-Europe, dem Dachverband der europäischen Klimaschutz-NGOs, erreicht wurde. Das EU-Parlament beschloss das EU-Klimaschutzziel von bisher 40% CO2-Reduktion bis 2030 auf 60% anzuheben. Das hatte kaum jemand für möglich gehalten. In den letzten Wochen gab es geradezu einen politischen Wettbewerb, wer die "stärksten" Klimaschutzvorschläge macht. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


27. September 2020

Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken

Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis - und viel davon wohl für immer. Die Folgen für die weltweit an Küsten gelegenen Städte und das Kulturerbe könnten langfristig verheerend sein, von London bis Mumbai, von New York bis Shanghai. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und der Universität Potsdam in einer jetzt in Nature als Titelgeschichte veröffentlichten Studie herausgefunden. Darin untersuchen sie die Stabilität des Antarktischen Eisschilds bei fortschreitender globaler Erwärmung. (mehr...)


24. September 2020

Franz Alt: Walduntergang oder Waldrettung?

In unserem gemeinsamen Buch "Schützt unsere Umwelt" sagt der Dalai Lama: "Immer mehr Menschen verstehen, dass es heute um das Überleben der Menschheit geht. Es reicht nicht, nur zu meditieren oder zu beten. Wir müssen aus unserem Gewissen heraus aktiv werden". Ähnliches haben Sie, lieber Papst Franziskus, 2015 in Ihrer Umwelt-Enzyklika "Laudato si" gefordert. Was aber könnte das konkret und praktisch heißen? Mit dieser Frage beginnt ein Brief von Franz Alt an Papst Franziskus und an die Bischöfe aller Konfessionen. (mehr...)


22. September 2020

Klimakiller Reichtum: Das reichste 1 Prozent schädigt das Klima doppelt so stark wie die ärmere Hälfte der Welt

Das reichste 1 Prozent (63 Millionen Menschen) blies zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viele klimaschädliche CO2-Emissionen in die Atmosphäre wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Das zeigt ein neuer Bericht, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam heute veröffentlicht. Anlass sind die anstehenden klimapolitischen Gespräche im Rahmen der UN-Generalversammlung. Oxfam fordert den exzessiven CO2-Verbrauch der Wohlhabenden einzuschränken, Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und einen klimagerechten Umbau der Wirtschaft zum Wohle aller. (mehr...)


22. September 2020

EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken

In den kommenden zehn Jahren ist ein massiver Ausbau insbesondere von "kleiner Photovoltaik" nötig und möglich. Bis 2030 kann vornehmlich mit Dachanlagen ein Zubau auf bis zu 140 Gigawatt Leistung realisiert werden. Mit diesem neuen Bürgerenergie-Boom würden die drohende Ökostromlücke verhindert und die Klimaschutzziele erreicht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von EWS initiierten Studie des Analysehauses Energy Brainpool. (mehr...)


21. September 2020

Franz Alt: Unser Haus brennt - Klimawandel live

Sind Ihnen in den letzten Spätsommer-Tagen auch schon mal die besonders kräftig strahlenden Sonnenuntergänge aufgefallen? Den Grund hierfür nennt im neuen "Spiegel" der Kollege Gerald Traufetter. "Der Rauch der Waldbrände in Kalifornien zog in der Erdatmosphäre bis nach Deutschland ... Das abendliche Schauspiel erinnert daran, warum die steigenden Temperaturen den Wasserkreislauf der Erde verändern und Wälder häufiger brennen. Und es zeigt uns, dass der Ausstoß von CO2 ein globales Problem ist. Eine Prüfung für die gesamte Menschheit". Von Franz Alt. (mehr...)


20. September 2020

Der Dannenröder Wald muss bleiben - Keine Rodungen für Weiterbau der A 49 - Infrastrukturplanung an Klima-, Natur- und Umweltschutz ausrichten

Dem gesunden Dannenröder Wald in Hessen droht durch den Weiterbau der A 49 das Aus. Ein mehr als 250 Jahre alter Laubmischwald soll für einen verkehrspolitischen Planungsdinosaurier geopfert werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute bei einer Pressekonferenz am Dannenröder Wald scharf kritisiert, dass trotz Klimakrise und Artensterben große Teile eines wertvollen Laubwaldes, der zusammen mit dem benachbarten Herrenwald ein Trinkwasserreservoir für eine halbe Millionen Menschen bildet, einem unnötigen und gestrigen Straßenprojekt weichen sollen. Der BUND startete zugleich eine Unterschriften-Sammlung zur Rettung des Waldes und kündigte weitere Aktionen gegen die Rodungen an. (mehr...)


16. September 2020

Klimawandel kann Migration antreiben - insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

Weltweit sind Menschen Umweltgefahren ausgesetzt, die unter bestimmten Bedingungen auch Migrationsbewegungen auslösen. Veränderungen des Temperaturniveaus, erhöhte Niederschlagsschwankungen und schnell einsetzende Wetterextreme wie Tropenstürme sind wichtige Faktoren, wie eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Umweltbedingte Migration ist in landwirtschaftlich geprägten Ländern mit mittlerem Einkommen am stärksten ausgeprägt; sie ist geringfügig schwächer in Ländern mit niedrigem Einkommen, in denen die Bevölkerung häufig nicht über die für die Abwanderung erforderlichen Mittel verfügt. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es, Regionen zu identifizieren, die in Zukunft besonders anfällig für Migrationsbewegungen sein könnten. (mehr...)


08. September 2020

Leonardo Boff: Covid-19: Es nützt nichts, nur die Zähne des Wolfes zu schleifen

Was Covid-19 betrifft, so konzentriert sich alles auf das Virus und auf alles, was dazu gehört, ebenso auf die unerbittliche Suche nach einem Impfstoff. All dies ist sinnvoll und muss getan werden, aber nicht mit einer verengten Sicht wie der vorherrschenden. Das Virus wird an sich betrachtet, isoliert, unter Ausschluss jeglichen Kontextes. Das geschieht weder in der Wissenschaft noch im neuen Paradigma, dessen axilläre Behauptung darin besteht, zu bestätigen, dass alles mit allem zusammenhängt und nichts außerhalb von Beziehung existiert, am wenigsten das Coronavirus. Es gibt nur sehr wenige Analytiker und Epidemiologen, die auf die Natur verweisen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


07. September 2020

Vertrag mit Braunkohle-Unternehmen macht Kohleausstieg teuer und unflexibel

Vor der für heute angesetzten Anhörung im Bundestag zum Kohleausstieg fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Abgeordneten auf, sich für eine gesetzliche Regelung mit geringerer Entschädigung einzusetzen. Noch ist der Kohleausstieg nicht final geregelt. Es fehlt als zentrales Element der öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Braunkohlebetreibern. Dieser soll Details der Stilllegung und die Entschädigungszahlungen in Höhe von 4,35 Milliarden Euro regeln. (mehr...)