Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Klimaschutz

19. Januar 2023

Klimagerechtigkeit: Was ist eigentlich legitim?

Lützerath wird geräumt, damit RWE mehr Braunkohle abbauen kann. Pakistan kommt in den Debatten darum nicht vor, wo doch die Konsequenzen dort am spürbarsten sein werden. Von Thomas Rudhof-Seibert (mehr...)


09. Januar 2023

"Jeder intelligente Idiot kann Dinge größer machen, komplizierter und gewalttätiger."

Mehr als 400 Menschen haben am 8. Januar 2023 bei einer Demonstration im Altdorfer Wald im Kreis Ravensnurg gegen weiteren Kiesabbau demonstriert, den der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben genehmigt hat. Wolfram Frommlet hielt dabei einen Redebeitrag, den wir hier dokumentieren. (mehr...)


30. Dezember 2022

Fallstricke des gewaltfreien Reformismus

Mit aufsehenerregenden gewaltfreien Aktionen setzt die "Letzte Generation" klare Zeichen gegen den drohenden Klimakollaps. An vielen Punkten zeigen sich allerdings eine erschreckende Naivität und Staatsgläubigkeit der Organisation, die Lou Marin in seinem Kommentar ebenso kritisiert wie die banalen Minimalforderungen und fragwürdige interne Strukturen. (mehr...)


28. Dezember 2022

Gemeinsame Erklärung: Klimaschutz statt Repression: Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gilt auch im Umgang mit der "Letzten Generation"!

Mit dem Vorwurf der "Bildung einer kriminellen Vereinigung" nach § 129 StGB fahren die Strafverfolgungsbehörden schweres Geschütz gegen gewaltfreien Klimaprotest auf, der mit der Einhaltung der Klimaschutzziele ein verfassungs- und völkerrechtlich legitimiertes Anliegen verfolgt. Angesichts der weitreichenden Grundrechtseingriffe, die durch diesen Vorwurf gerechtfertigt werden, halten wir die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Neuruppin nach § 129 StGB gegen Menschen aus der Bewegung "Letzte Generation" für unverhältnismäßig. (mehr...)


22. Dezember 2022

Leonardo Boff: Stadien der tragischen ökologischen Aggressivität des Menschen

Reduziert man die 13,7 Milliarden Jahre der Existenz des Universums auf ein Jahr, so ist der heutige Mensch, sapiens sapiens, nach Berechnungen mehrerer Kosmologen am 31. Dezember um 23 Stunden, 58 Minuten und 10 Sekunden im Prozess der Evolution erschienen. Wir erscheinen also weniger als zwei Minuten nach Beginn des letzten kosmischen Jahres. Welchen Sinn hat es, so spät im kosmogenen Prozess angekommen zu sein? Um einen solchen Prozess zu krönen oder um ihn zu zerstören? Das ist eine offene Frage. Was wir sehen können, ist unsere wachsende Zerstörungswut gegenüber der Umwelt, in der wir leben, der Natur und unserem gemeinsamen Haus. Schauen wir uns einige Stufen unserer Aggressivität an. Das wirft beunruhigende Fragen auf. Von Leonardo Boff. (mehr...)


04. Dezember 2022

Warum ich die "Letzte Generation" unterstütze

In den letzten Wochen hat die gesellschaftliche Kritik an den Klimaschützern der Letzten Generation massiv zugenommen. Nun haben über 1300 Kulturschaffende unter dem Motto "Klimaschutz ist kein Verbrechen" eine starke Erklärung unterschrieben, die sie in Schutz nimmt. Auch viele Vertreter der evangelischen Kirche unterstützen die Forderungen der Letzten Generation nach einem Tempolimit aktiv. Auch ich habe die Letzte Generation nun schon mehrfach öffentlich unterstützt, unter anderem mit einer Spende an ihre gemeinnützig anerkannte Bildungsarbeit. Hier sind meine Gründe. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


27. November 2022

Klimagerechtigkeit: Alle reden übers Wetter

Das einzig interessante Resultat, das in Sharm el-Sheik erreicht wurde: die Einsicht, dass die vorherrschenden Mächte dieser Welt nicht die geringste Bereitschaft zeigen, von der Verwüstung dieser Welt abzulassen, dass man sie dazu also wird zwingen müssen. Besonders dann, wenn man zugleich anerkennt, dass rechtsbasierte und deshalb bedingungslos zu leistende Reparationen für erlittene und zu erwartende Schäden ja eigentlich nur der zweite Schritt sein können. Der Schritt, der nach dem ersten zu gehen wäre, dem Schritt heraus aus einer globalen Produktions- und Lebensweise, die für die Mehrzahl der Menschen nur noch Katastrophe auf Katastrophe häuft. Dass dem so und nicht anders ist, erklärt auch die maßlose Wut, mit der hierzulande gegen Klimaaktivist:innen vorgegangen wird, die sich Unheil wie Unrecht ja nur symbolisch in den Weg stellen. Ein Kommentar von Thomas Rudhof-Seibert. (mehr...)


22. November 2022

COP27 gescheitert - Deutschland unterschreibt Klimaschutzverhinderungsabkommen

Die 27. UN Weltklimakonferenz (COP) in Ägypten ist gestern komplett gescheitert, der Beschluss kann nur als Protokoll der bewussten Sabotage von Klimaschutz bewertet werden. Obwohl in den 27 Jahren seit dem ersten Erdgipfel 1992 in Rio die fossilen Emissionen kontinuierlich anstiegen, ist erneut kein Ausstieg aus der Nutzung von Erdöl, Erdgas, Kohle als wichtigster Klimaschutzmaßnahme beschlossen worden. Damit ist das 1,5-Grad-Ziel, das vor 7 Jahren in Paris verabschiedet wurde, faktisch nicht mehr erreichbar. Die Welt befindet sich auf Kurs in eine unbeherrschbare Heißzeit voller Stürme, Fluten, Hungersnöte und sozialer Konflikte bis hin zu Kriegen oder gar zur Auslöschung der gesamten menschlichen Zivilisation schon um 2050. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


13. November 2022

COP27, Demokratie, Menschenrechte und der weiße Westen

Es ist faszinierend, dass das diesjährige Klima-Aktionstreffen der Vereinten Nationen (COP27) zur gleichen Zeit stattfindet wie die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten. Progressive Organisationen haben die Menschenrechtslage in Ägypten, dem diesjährigen Gastgeber der COP27, angeprangert und gleichzeitig alle ermutigt und daran erinnert, bei dieser "entscheidenden" Wahl zur Urne zu gehen. Ja, du wirst ermutigt, für diese "formale" Demokratie zu stimmen, die die Klimakatastrophe überhaupt erst verursacht hat. Von David Andersson. (mehr...)


07. November 2022

Klimapolitik wäscht Zerstörung weiß

Während nicht einmal die vereinbarten 100 Milliarden Dollar zusammenkommen, um benachteiligte Länder beim Klimawandel zu unterstützen, investieren die Regierungen der Welt jährlich offiziell mehr als 2.100 Milliarden Dollar in den Militärsektor. Ein durchgängiges Anzeichen für die Scheinheiligkeit der Ökologiepolitik der Staaten der Welt, allen voran der USA, wird darin sichtbar, dass die USA bei den Kyoto-Verhandlungen eine Nicht-Berücksichtigung der vom Militär verursachten Klimaschädigungen in den Klimabilanzen durchgesetzt haben. Laut Experten kann nur nur eine Senkung der Militärausgaben zu den notwendigen Reduzierungen dieser Form der Umweltschädigung führen. Ohne den Einbezug des Militärs ist keine Ökologiepolitik nachhaltig. Von Bernhard Trautvetter. (mehr...)