Atomwaffen
14. Oktober 2026
Nörvenich: Demonstration gegen Atomkriegsmanöver "Steadfast Noon" am SamstagAm 13. Oktober hat die NATO das Manöver "Steadfast Noon" begonnen, bei dem ein Atomkrieg über Europa trainiert wird. Nach einer Protestaktion am Atomwaffenstandort Büchel ruft die Friedensbewegung zu einer weiteren Demonstration in Nörvenich für kommenden Samstag (17.10.) auf. Die in Nörvenich stationierten Eurofighter waren neben den Tornado-Atombombern aus Büchel ebenfalls an "Steadfast-Noon-Manövern" beteiligt. Nörvenich ist zudem Ausweichstandort für den Fliegerhorst Büchel. (mehr...) 06. Oktober 2026 Proteste gegen Atomkriegsmanöver "Steadfast Noon" der NATO im Oktober: Friedensgruppen fordern Absage der Bundeswehr-TeilnahmeDas im Oktober stattfindende Atomkriegsmanöver "Steadfast Noon" der NATO wird von Protesten aus der Friedensbewegung begleitet werden. Am Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel findet am 10. Oktober um 12 Uhr eine Protestaktion gegen die Beteiligung der Bundeswehr an der Kriegsübung statt. Die dort stationierten Tornado-Atombomber nehmen an dem Manöver teil, obwohl die Verwendung von Atomwaffen durch die Bundeswehr gemäß Völkerrecht ein Kriegsverbrechen bedeutet. (mehr...) 25. September 2026 26. September: UN-Tag gegen AtomwaffenZum "UN-Tag für die vollständige Abschaffung der Atomwaffen" (26. September) fordert das Aktionsbündnis "atomwaffenfrei.jetzt" von der Bundesregierung, konkrete Schritte zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland vorzunehmen. Mit Protesten am Atomwaffenstandort Büchel am 10. Oktober und einer Demonstration in Nörvenich am 17. Oktober gegen das NATO-Atomkriegsmanöver "Steadfast Noon" weist das Bündnis auf die Zunahme der atomaren Kriegsgefahr hin. Bei dem Manöver, das Mitte Oktober stattfindet, simuliert die Bundeswehr den Abwurf von Atombomben in einem europäischen Kriegsszenario. Beteiligt sind die USA, alle europäischen Staaten mit nuklearer Teilhabe und weitere unterstützende Staaten. (mehr...) 08. September 2026 30 Jahre Atomwaffen-Teststoppvertrag: Die atomare Gefahr bannen!Am 10. September 1996 hat die UN-Generalversammlung den umfassenden Atomteststopp-Vertrag beschlossen und für alle Staaten zur Unterzeichnung eröffnet (CTBT - Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty). Der Vertrag verbietet alle Formen von realen Nuklearwaffentests. Bis heute fehlt jedoch die Ratifikation durch relevante Atomwaffenstaaten, deren Beitritt Voraussetzung für das Inkrafttreten des Vertrages ist. Dennoch halten sich bislang alle Staaten an das Abkommen und testen ihre Atomwaffen gegenwärtig nur in Computersimulationen. Eine Kommission zur Umsetzung des Teststoppvertrages wurde bereits eingesetzt und hat ein Überwachungssystem eingerichtet. Ende 2025 erschreckte dann US-Präsident Trump die Öffentlichkeit mit seiner Ankündigung, wieder mit Atomwaffentests beginnen zu wollen. Die Gefahr der Wiederaufnahme realer nuklearer Test-Explosionen wurde damit erneut öffentlich bewusst. (mehr...) 08. August 2026 Der Bremische Kirchentag liebt die Bombe nicht!Der vorsätzliche Massenmord an hunderttausenden japanischen Zivilisten durch die Atombomben-Angriffe des US-Militärs vom 6./9. August 1945 konnte jahrzehntelang über einen zynischen Propagandakomplex zur "militärischen Notwendigkeit" umgedeutet werden – bis hin zur ultimativen Absurdität: Die Bombe habe in Wirklichkeit Leben gerettet … Doch die US-Führung wusste zum Zeitpunkt des Verbrechens längst um die Kapitulationsbereitschaft Japans. Die Möglichkeit, beide (!) Bombentypen noch vor Friedensverhandlungen an lebenden Menschen zu erproben, wollte man sich nicht nehmen lassen. Die Opfer wurden von den Tätern hernach in einem eigenen militärwissenschaftlichen Programm wie Versuchskaninchen hinsichtlich der körperlichen Wirkungen untersucht, doch medizinische Hilfe erhielten sie nicht. Das ganze Lügengebäude über den großen Nutzen und die "Schönheit" des Manhattan-Projekts ist längst zusammengebrochen. Es gibt natürlich hartgesottene Zeitgenossen, die selbst "vorm Teufel in der Hölle keine Angst haben". Die Verfasser der EKD-Denkschrift "Welt in Unordnung …" (November 2025), die nicht als Synodenbeschluss missinterpretiert werden darf, schreiben im "Blick auf Atomwaffen", dass der Besitz von Nuklearwaffen angesichts der weltpolitischen Verteilung dieser Waffen politisch notwendig sein könne. Von Peter Bürger. (mehr...) 11. Juli 2026 Atomkrieg: Mord und Selbstmord inklusiv - Gedanken zum internationalen "Flaggentag" der "Mayors for Peace" (2026)Seht ihr einen Atompilz oder einen grellen Lichtblitz am Himmel, dann verkrümelt euch unter der Schulbank und haltet im Freien die Mappe über den Kopf, lernte ich einst am Gymnasium – das ist eine Weile her! Der "atomare Schirm" von damals – an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Aber immerhin: Nach Hiroshima und Nagasaki war man sich noch der atomaren Bedrohung bewusst gewesen – im Unterschied zu heute. Da duckt man sich einfach weg, hält sich die Ohren zu und wähnt sich sicher: Die werden doch nicht… "Denn wer als erster schießt, stirbt als zweiter!" Also vertraut man dem "gesunden Menschenverstand" der Kriegsherren und Despoten. Wie verrückt ist das denn? Wer heute noch Kriege führt, hat doch zuvor schon den Verstand verloren. Was hindert dann einen solchen Deppen, wenn er gar noch in die Enge getrieben wird, die halbe Welt in seinen Untergang mit hineinzureißen? - Redebeitrag von Paul Schobel. (mehr...) 07. Juli 2026 55 Prominente fordern: "Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben"55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. (mehr...) 23. Mai 2026 Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags endet erneut ohne ErgebnisDie 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags (NVV) ist gestern in New York erneut ohne gemeinsames Abschlussdokument zu Ende gegangen. Wie bereits 2015 und 2022 scheiterten die Vertragsstaaten daran, sich auf gemeinsame Schritte zur nuklearen Abrüstung zu einigen. ICAN Deutschland sieht darin ein alarmierendes Zeichen für die zunehmende Krise des internationalen Abrüstungsregimes. (mehr...) 26. Februar 2026 Atomwaffenfreie Zone: Alternative zur nuklearen Aufrüstung EuropasDie 33 Mitgliedstaaten des Vertrags von Tlatelolco (Mexiko) haben im Februar anlässlich des 59. Jahrestages der Unterzeichnung dieses Abkommens über eine atomwaffenfreie Zone in Lateinamerika und der Karibik die vollständige weltweite Abrüstung aller Atomwaffen gefordert. Das bundesdeutsche Aktionsbündnis "atomwaffenfrei.jetzt" begrüßt diese Erklärung als Mahnung in einer Zeit, in der führende Politiker West- und Mitteleuropas eine Ausdehnung atomarer Rüstung fordern. (mehr...) 03. Februar 2026 5. Februar 2026: New-START-Vertrag der Atommächte läuft ausDer New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomsprengköpfen auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Beseitigung der Mittelstreckenwaffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen. Das Aktionsbündnis "atomwaffenfrei.jetzt" fordert die Bundesregierung auf, bei den USA darauf hinzuwirken, das Angebot des russischen Präsidenten Putin anzunehmen, die Vertragsbestimmungen beidseitig ein weiteres Jahr einzuhalten. Zugleich müssten neue Verhandlungen zu allen nuklearen Waffensystemen aufgenommen werden. (mehr...) |
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