Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Religion/Glaube/Kirche

12. Januar 2019

"Die Uniform in die Jauchegrube geworfen"

Fahnenflucht ist in Deutschland bis heute nach § 16 Wehrstrafgesetz strafbar. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von der Nazi-Justiz über 30.000 Todesurteile gegen Deserteure gefällt. Davon wurden mindestens 23.000 vollstreckt. Bis zum Kriegsende im Mai 1945 wurden viele Männer, die sich durch Fahnenflucht der Beteiligung am befohlenen Massenmord entzogen, standrechtlich erschossen. Dieser Gefahr zum Trotz desertierten während des Zweiten Weltkriegs von den 18,2 Millionen Wehrmachtssoldaten bis zu 400.000. Einer dieser Deserteure war der spätere Lehrer Rainer Schepper. (mehr...)


29. Dezember 2018

Herzlichen Glückwunsch, Jon Sobrino!

Jon Sobrino, einer der bekanntesten Befreiungstheologen Lateinamerikas, wird am 27. Dezember 80 Jahre alt. Der Jesuit und Ordensbruder von Papst Franziskus lebt und arbeitet seit vielen Jahrzehnten in San Salvador, wo er die Jesuitenuniversität UCA mitbegründete. Unter anderem war er Berater des 1980 ermordeten und inzwischen heiliggesprochenen Erzbischofs Oscar Romero. (mehr...)


22. Dezember 2018

Renke Brahms zur Jahreslosung 2019: "Der Frieden beginnt im Kleinen, in mir, bei uns!"

Jeder kann nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, einen Beitrag zum Frieden leisten. "Der Frieden beginnt bei uns, in unserem Umgang miteinander, bei jedem Eintreten gegen alle Formen der Gewalt in unserem Umfeld, in der Familie, in der Stadt, in unserem Land, im Kleinen, bei mir, bei uns", so Brahms. Und er fügt hinzu: "Und so kann er weite Kreise ziehen in diese oft so unfriedliche Welt." (mehr...)


21. Dezember 2018

Die Entzauberung des Weihnachtsmannes

"Würde uns heute ein neuer Messias geboren, würde er sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, gegen die Abholzung des Hambacher Forstes kämpfen, an der Börse die Computer zertrümmern und das ganze Finanzgesindel verjagen...". Götz Eisenberg ist zornig. Der mittlerweile schamlose, kaum mehr durch Gütesimulation überzuckerte Kommerzrummel entlockt ihm nur noch Abscheu - und rhetorisch brillanten, beißenden Spott. Weihnachten ist in den Zeiten des Turbo-Kapitalismus zur schrillen, zur scheinheiligen Nacht geworden. Die Megamaschine verleibt sich unsere Träume, unsere Sehnsucht nach Harmonie, die Erinnerungsspuren von Heimeligkeit und Kindheitsromantik gnadenlos ein. (mehr...)


29. November 2018

Theologische Grundlegung des Kirchenasyls

Die Kirchenasylpraxis bedarf unserer Erfahrung nach einer fundierten theologischen Begründung, um einerseits für Gemeinden und Ordensgemeinschaften eine Vergewisserung der eigenen Praxis liefern zu können und zum anderen eine Begründung darstellt, die sich nicht in erster Linie auf eine moralische Perspektive stützt. Es lassen sich fünf zentrale Aspekte nennen, die hier als Thesen dargestellt werden. Von Benedikt Kern. (mehr...)


09. November 2018

1968, als katholische Geistliche eine Revolution ansagten

Warum erinnert niemand an "Medellin 1968", wo die lateinamerikanische Bischofskonferenz der Kirche einen Wandel verordnete? Von Christian Müller. (mehr...)


16. Oktober 2018

"Wichtiger Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik"

Die evangelische Friedensarbeit hat den Theologen Helmut Gollwitzer, der vor 25 Jahren starb, als einen wichtigen Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik gewürdigt. "Gollwitzer war über viele Jahre hinweg das Gewissen der evangelischen Kirche", so Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Mit seiner klaren Nachfolge der Botschaft Jesu Christi habe der Theologe immer wieder ein deutliches Friedenszeugnis der christlichen Kirche angemahnt, betonte Brahms, der auch der Leitende Theologe der Bremischen Evangelischen Kirche ist. (mehr...)


24. September 2018

Hörbuch: Oscar Romero, Fürsprecher einer anderen Globalisierung

Am 24. März 1980 lässt die winzige Minderheit der Reichen in El Salvador in der Hauptstadt Erzbischof Oscar Romero ermorden. Die von ihm vertretene Kirche der Armen wird als Angriff auf die herrschenden Besitzverhältnisse und Privilegien verstanden. Heute ist Romero Fürsprecher einer anderen Globalisierung unter dem Vorzeichen von Empathie, Solidarität und Gerechtigkeit: Teilen, nicht töten oder "absaufen" lassen! Die zentralen Botschaften der Predigten Romeros lassen uns aufhorchen ob ihrer drängenden Aktualität in einer Welt, in der wenige Individuen über mehr Besitztümer verfügen als die ärmere Hälfte der gesamten Menschheit. Das neue Hörbuch von Peter Bürger vermittelt die Geschichte Oscar Romeros, seinen Weg zur Kirche der Armen und Unterdrückten. (mehr...)


16. September 2018

Oscar Romero - ermordet durch die Handlanger der Reichen

Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero durch Auftragsmörder der reichen Minderheit in El Salvador ermordet. Die Besitzlosen des Kontinents, "Gottes Lieblinge", sprachen den Bischof sofort heilig. Jahrzehnte später wird unter Bischof Franziskus von Rom jetzt auch die kirchenamtliche Kanonisation (14. Oktober 2018) nachgeholt. Das Lebenshaus Schwäbische Alb hat 2011 die Ökumenische Erklärung "San Oscar Romero" mit verbreitet. An das "Lehramt von unten" erinnert ein soeben erschienenes Buch "Gedenkt der Heiligsprechung von Oscar Romero durch die Armen dieser Erde". (mehr...)


30. August 2018

Größte Online-Diskussion der Kirchen zur Flüchtlingspolitik in Europa erzielt Ergebnisse

Die Initiatoren der Petition "Erst stirbt das Recht, dann stirbt der Mensch" haben eine positive Bilanz der ersten Online-Diskussion mit dem Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, gezogen. An der zweistündigen Debatte am Mittwochabend hatten mehr als 700 Menschen teilgenommen, die damit die bisher größte Online-Veranstaltung der Kirchen in Deutschland war. "Wir freuen uns über die große Resonanz der Teilnehmer, den sachlichen Ton der Beiträge ebenso wie über die Bereitschaft des Bischofs, sich diesem Experiment gestellt zu haben. Wir bleiben dran und werden den Forderungen der Petition weiter Nachdruck verleihen", sagte Sven Giegold, der die Petition zusammen mit Beatrice von Weizsäcker und Ansgar Gilster Anfang Juli verfasst hatte. Derweil haben mehr als 110.000 Menschen den Aufruf der drei Mitglieder im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags unterschrieben. (mehr...)