Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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30. März 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Intrige der Großfarmer: Pater Amaro, Koordinator der Landpastoralkommission (CPT) in Anapu, Pará, verhaftet

Pater José Amaro Lopes de Sousa wurde am 27. März in Anapu im brasilianischen Bundesstaat Pará verhaftet. Er arbeitete über fünfzehn Jahre lang mit Schwester Dorothy Stang zusammen, die am 12. Februar 2005 in Anapu auf dem Weg zu den Bauern brutal erschossen wurde. Daraufhin hatte er mit großer Angst zu kämpfen, aber wie er selbst im Interview erzählt: "als wir ihren Körper nach der Obduktion in Belem vom Flugplatz abgeholt haben, habe ich geschworen das ich die Mission auf keinen Fall abgeben werde." Wir veröffentlichen nachfolgend die Öffentliche Mitteilung der Landpastoralkommission (CPT), die gegen die Verhaftung von Pater Amaro protestiert und seine Freilassung fordert. Von Thomas Bauer.

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13. Februar 2015 | Internationales, Militär und Krieg
10 Jahre nach der Ermordung von Schwester Dorothy - oder, wie viel kostet ein Auftragsmord

Der Bundesstaat Pará (Brasilien) ist seit vielen Jahren einer der absoluten Spitzenreiter was die Agrarrkonflikte betrifft. Insgesamt haben hier in den letzten 28 Jahren 428 Menschen dabei ihr Leben verloren. Mit ein Grund für die brutalen Ermordungen ist die Straflosigkeit der Verantwortlichen, denn nur in 21 all dieser Fälle kam es zu Verurteilungen. Von Thomas Bauer.

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16. Mai 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Großgrundbesitzer wegen Mordes an Sister Dorothy verurteilt

Höchststrafe für Vitalmiro Bastos Moura. Sieben Richter der brasilianischen Stadt Belem haben einen der Auftraggeber des Mordes an der Nonne und Urwaldschützerin Dorothy Stang zu 30 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht bezeichnete ihn als gewalttätige Persönlichkeit, ungeeignet, in der Gesellschaft zu leben. Den Mord stuften sie als feige ein.

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13. Dezember 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Mörder von Schwester Dorothy verurteilt Die Mörder der als Urwald-Nonne bekannt gewordenen Amerikanerin Dorothy Stang sind von einem Gericht in Belém zu 27 bzw. 17 Jahren Haft verurteilt worden. Stang war im Februar von gedungenen Mördern in Amazonien erschossen worden. Jahrelang hatte sie sich zuvor für die Rechte der Landlosen eingesetzt und war dabei einigen einflussreichen Männern in die Quere gekommen. Die Auftraggeber der Mörder müssen jedoch erst noch abgeurteilt werden. Von Helge Holler. (mehr...)
24. September 2005 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Die Rückkehr der Sklaverei Wird Kinderarbeit eines Tages in Deutschland wieder salonfähig? Wird Leibeigenschaft wieder so selbstverständlich wie vor der Bauernbefreiung und die Rechtlosigkeit der deutschen Arbeiter so total wie im 19. Jahrhundert? Vieles spricht dafür, dass die Sklaverei das eigentliche Ideal des globalen Unternehmertums ist. Der Kreuzzug zum Abbau von über die Jahrhunderte erkämpften Arbeitnehmerrechten hat auch in Deutschland längst begonnen und gewinnt an Boden. Es finden gezielte, koordinierte Maßnahmen zur Erzeugung eines Dritten Standes statt, der gegen die europäische Arbeitnehmerschaft in Stellung gebracht wird. Von Andrea Noll. (mehr...)
19. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Gesetz des Dschungels “Wenn sie mich bisher noch nicht erwischt haben, warum sollten sie es dann jetzt noch tun?”, schrieb die 74-jährige Dorothy Stang, eine Nonne aus den USA mit brasilianischem Pass, ihrer Kirchengemeinde noch im Januar. Sie war zu diesem Zeitpunkt seit über 38 Jahren in Brasilien und sah sich zuletzt fast täglich Todesdrohungen ausgesetzt. Die Killer kamen schließlich am Vormittag des 12. Februar. Dorothy Stang muss geahnt haben, was geschehen würde. Sie war unterwegs zu einem Treffen mit armen Bauern. Statt zu flüchten, nahm sie die Bibel und las, als sie von sechs Schüssen getroffen wurde. Von Jeroen Kuiper. (mehr...)