Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Michael Schmid als “Referent für Friedensfragen” angestellt!

Neues vom Projekt Grundeinkommen Friedensarbeit

Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie hat für die Unterstützung seines Solidarfonds "Grundeinkommen Friedensarbeit" geworben, um damit eine bezahlte Teilzeitstelle schaffen zu können. Aufgrund des guten Zuspruchs konnte Michael Schmid zum 1. Juli 2012 in Teilzeit mit 30% als "Referent für Friedensfragen" angestellt werden. Allerdings werden weiter Menschen gesucht, welche sich mit Spenden an dem Solidarfonds beteiligen, weil die Kosten bisher noch nicht vollständig gedeckt werden können.

Von Axel Pfaff-Schneider

Wenn man direkt nach einem Wettkampf einer Sportlerin oder einem Sportler ins strahlende Gesicht schaut, dann erlebt man Freude pur und ist dann ganz erstaunt, wenn sie immer wieder beteuern, dass sie es noch gar nicht begreifen können….

So ähnlich erscheint mir Michael in der letzten Zeit. Jetzt endlich ist sein Traum Wirklichkeit geworden und wir haben ihn zum 1. Juli 2012 in Teilzeit mit 30% als "Referent für Friedensfragen" angestellt. Aber so, wie ein Sportler nach dem Sieg, scheint auch er das noch gar nicht so recht zu realisieren….

Vielleicht hängt das damit zusammen, dass so eine Anstellung auch eine sehr profane Angelegenheit ist. Der Verein hat zwar schon einige Erfahrung mit Anstellungen in Form der beiden Mini-Jobs von Katrin und Michael. Und während der großen Umbauphase in den Jahren 1995/96 war Hans Landenberger als "Bauleiter" angestellt. Aktuell jedenfalls gab es noch einiges zu klären, z.B. die Wahl des passenden Tarifs (TVöD), die Eingruppierung gemäß Michaels beruflicher Qualifikation als Pädagoge und Sozialwissenschaftler (M.A.) sowie die Festlegung des genauen Umfangs der Anstellung. Auch die genaue Bezeichnung seiner Stelle haben wir nochmal im Vorstand diskutiert und uns dafür entschieden, ihn als "Referent für Friedensfragen" anzustellen.

Nicht zuletzt musste für die Gestaltung des Vertrags eine Form gefunden werden, die rechtlichen Ansprüchen genügt, die aber auch den Besonderheiten einer Anstellung in unserem Verein und dem damit verbundenen Gemeinschaftsgedanken Rechnung trägt.

Nun, ich bin zuversichtlich, dass seine im letzten Rundbrief angeklungene Euphorie über die aktuellen Entwicklungen ihm auch helfen wird, seine Anstellung voll und ganz zu realisieren und alsbald inhaltliche und praktische Früchte tragen wird.

An dieser Stelle möchte ich aber - zum wiederholten Male - ganz, ganz herzlich all jenen danken, die mit einmaligen Spenden und mit ihren festen Zusagen für regelmäßige Unterstützung zur Realisierung des Projektes beitragen. Das freut und ermutigt uns immer wieder aufs Neue, so viel Zuspruch zu erfahren und deshalb kann man das nicht oft genug wiederholen! Nur mit Ihrer und Eurer verlässlichen Unterstützung kann eine so dringend notwendige, politische Friedensarbeit, wie Michael sie leistet, langfristig und nachhaltig wirken.

Im letzten Rundbrief hatten wir zum aktuellen Stand des Solidarfonds berichtet, dass bereits ziemlich genau 500 € monatliche feste Spendenzusagen für das Projekt "Grundeinkommen Friedensarbeit" vorliegen und damit die selbstgewählte Hürde zur Umsetzung genommen ist. Mittlerweile ist dieser Betrag an Zusagen auf 730 € gestiegen. Das ist phantastisch und freut uns riesig!

Bei der praktischen Umsetzung hat sich jetzt gezeigt, dass unser Verein für diese Teilzeitstelle ein monatliches Arbeitgeberbrutto von ca. 1.500 € im Monat finanzieren muss. Wenn wir davon die bereits bisher aufgebrachten Kosten für den Mini-Job in Höhe von ca. 520 € abziehen, dann benötigen wir also rund 1.000 € zusätzlich aus dem Solidarfonds. Der aktuell offene Betrag beläuft sich noch auf ca. 270 €. Voraussetzung für das Gelingen ist allerdings, dass auch die Mittel in Höhe des wegfallenden Mini-Jobs weiterhin durch allgemeine Spendenmittel aufgebracht werden.

Mit all der bisherigen, großzügigen Unterstützung sind wir voller Zuversicht, dass sich der Solidarfonds soweit füllt, dass Michaels Anstellung vollständig gesichert ist. Wir bitten daher nochmals um Deine und Ihre Unterstützung in Form von längerfristigen monatlichen, zweckgebundenen Spenden. Eine Antwort kann über eine einfache formlose E-Mail oder mit dem beiliegenden Rücksendeabschnitt erfolgen.

Natürlich sind auch kleine oder größere, einmalige Spenden willkommen. Und selbstverständlich werden für alle Zuwendungen steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Axel Pfaff-Schneider ist Vorsitzender von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.

Veröffentlicht am

02. September 2012

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