Lebenshaus-Website: Zahlreiche Texte zu den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki
Vor 64 Jahren wurden die Menschen in Hiroshima und Nagasaki durch zwei amerikanische Atombombenangriffe von einem Moment auf den anderen in eine atomare Hölle gestürzt. Das vernichtende Höllenfeuer und die Druckwellen der Atombomben richteten verheerende Zerstörungen an. Zigtausende Menschen fanden dadurch den sofortigen Tod. Wer sich in der Nähe des Epizentrums aufgehalten, aber die atomare Apokalypse zunächst überlebt hatte, blieb meist schwer verletzt und hilflos zurück, als Opfer von Verbrennungen und Verstrahlungen. Vor allem die radioaktive Strahlung der Atombomben verursachte ein nie gekanntes Leiden unter jenen Menschen, die nicht sofort tot waren. Die völlig ungewöhnliche Situation, in der sich die überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe befanden und heute noch befinden, hat eine besondere Bezeichnung für sie entstehen lassen: "Hibakusha". Hibakusha, die angefangen haben, über die erlittenen Schrecken zu reden, versuchen in ihren Berichten das Unvorstellbare in Worte zu fassen. So entsteht ein wenn auch nur unvollkommenes Bild des Zeugnisse von Überlebenden finden sich unter: Weitere Artikel zu Hiroshima/Nagasaki und den Folgen finden sich unter: Aus den furchtbaren Verbrechen von Hiroshima und Nagasaki vor 64 Jahren wurde bekanntlich nicht die Konsequenz gezogen, die atomare Massenvernichtungswaffe weltweit zu ächten. Heute bedrohen uns immer noch rund 25.000 Atomwaffen im Besitz von neun Atomwaffenstaaten. Das ist genug um die Welt gleich mehrfach zu zerstören. Rund 2.000 dieser Waffen werden in ständiger Alarmbereitschaft gehalten, sind also per Knopfdruck startbar. Zahlreiche Artikel zur Atomwaffenproblematik finden sich unter: Das Gedenken an die Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki verpflichtet, uns weiter für die weltweite Abschaffung der Atomwaffen und der Atomenergie einzusetzen. Im Moment ist das politische Klima günstig. US-Präsident Obama hat sich mit seiner richtungweisenden Rede am 5. April in Prag klar hinter das Ziel einer atomwaffenfreien Welt gestellt. Allerdings hat seine Initiative einen Pferdefuß. Denn er redet einer erweiterten Nutzung der Atomkraft das Wort. Wenn aber immer mehr Staaten Atomkraftwerke betreiben, wächst das Risiko, dass auch immer mehr Staaten Atomwaffen bauen können. Die Situation wird also zunehmend dadurch eher noch bedrohlicher, Damit die Vision einer atomwaffenfreien wie atomenergiefreien Welt eines Tages Wirklichkeit wird, werden sich zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag wieder zahlreiche Gruppen und einzelne Menschen für dieses Ziel einsetzen. Terminübersicht zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2009: Lebenshaus Schwäbische Alb ist an verschiedenen Aktionen beteiligt: Weitere interessante Links:
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