Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!

Gammertingen: Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2020 zum 75. Mal. Der Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." nimmt diese Jahrestage zum Anlass, an diese Tragödien zu erinnern, der Opfer zu gedenken und auf die heutigen Gefahren hinzuweisen. Er lädt zum Mitmachen bei zwei Aktionen bei: Der Veröffentlichung eines Aufrufs als Anzeige in Amtsblättern und einer Mahnwache am Hiroshima-Gedenktag.

Mit Unterstützung von möglichst vielen Menschen und Organisationen aus nah und fern möchte der in Gammertingen ansässige Lebenshaus-Verein am 6. August eine Anzeige mit dem Aufruf "Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" in den Amtsblättern der Region veröffentlichen. Die Namen der unterstützenden Menschen bzw. Organisationen sollen unter dem Text aufgeführt und die Anzeige soll durch Spenden der Beteiligten finanziert werden.

In dem Aufruf heißt es: "Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen!
Heute bedrohen uns weltweit noch immer mehr als 13.000 Nuklearwaffen! Die Atommächte planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren - alleine 2019 gaben sie 73 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen aus. Auch in Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für die Atombomben in Büchel angeschafft werden. Damit würde die nukleare Teilhabe für die kommenden Jahrzehnte festgeschrieben."

Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, "Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten" und "den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und zu ratifizieren".

"Lebenshaus Schwäbische Alb" lädt zur Unterstützung seiner Anzeigenaktion ein. Hierfür werden formlose Rückmeldungen bis spätestens 1. August benötigt.
Weitere Informationen hierzu sind auf der Webseite des Lebenshauses zu finden: Bitte um Unterstützung: AMTSBLATT-ANZEIGE am 6.8. "Hiroshima und Nagasaki mahnen: Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!"

Der Gammertinger Verein ruft dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen, die an vielen Orten stattfinden, um damit sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki zu erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot zu fordern. Für den Hiroshima-Gedenktag am 6. August organisiert der Lebenshaus-Verein eine Mahnwache am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen. Beginn ist um 18:30 Uhr. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind zur Teilnahme eingeladen.(Mehr:  Mahnwache in Gammertingen: "75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" )

"Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." ist eine Partnerorganisation der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die 2017 für ihr Engagement für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag den Friedensnobelpreis erhielt. Die deutschen Partnerorganisationen von ICAN rufen für den 6. und 9. August deutschlandweit zu Gedenkaktionen auf. Es wird vielfältige Aktionen mit Bannern, Mahnwachen, Großflächenplakaten in über 100 Städten, Zeitungsanzeigen, etc. geben.

Veröffentlicht am

19. Juli 2020

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