Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Ihre Spende ermöglicht unser Engagement

Spendenkonto:
Bank: GLS Bank eG
IBAN:
DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS



Suche in www.lebenshaus-alb.de
 

Mahnwache zum Antikriegstag am 1. September in Gammertingen

Gammertingen: Anlässlich des 75. Jahrestags des Beginns des Zweiten Weltkriegs und des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs lädt der Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" für Montag, 1. September 2014, zur Teilnahme an einer Mahnwache von von 18 bis 18:30 Uhr am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen ein. Das Motto lautet: "100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg - Wir bleiben dabei: Frieden schaffen ohne Waffen".

Vor 100 Jahren, am 1. August 1914, wurde der Erste Weltkrieg begonnen, der sich zu einem industriellen Massenmord entwickelte, der rund 17 Millionen Menschenleben forderte.

Vor 75 Jahren, am 1. September 1939, überfielen deutsche Truppen Polen - der Beginn des Zweiten Weltkriegs, der über 55 Millionen Menschen den Tod brachte.

"Nach diesen Katastrophen sind wir leider auch heute sehr weit von der Verwirklichung der Vision entfernt, nach der Kriege überwunden sind und Frieden ohne Waffen geschaffen wird", stellt Michael Schmid, Geschäftsführer des Vereins "Lebenshaus Schwäbische Alb" fest. So habe es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weit über 100 Kriege gegeben, durch die weltweit mindestens 25 Millionen Menschen gestorben seien. Und alleine in den vergangenen zehn Jahren seien die Rüstungsausgaben aller Länder der Welt zusammengerechnet um über 50 Prozent auf etwa 1750 Milliarden US-Dollar (2012) gestiegen. Mit diesem Geld hätten akute Probleme wie Armut und Hunger, Ausbau der Gesundheitsfürsorge oder der Kampf gegen die Klimaerwärmung gelöst werden können.

Bei der Mahnwache am 1. September soll der Opfer vergangener und gegenwärtiger Kriege gedacht und zum Ausdruck gebracht werden, dass "Nie wieder Krieg" und "Frieden schaffen ohne Waffen" weiterhin sehr aktuell seien.

Ausführliche Informationen:

Veröffentlicht am

26. August 2014

Artikel ausdrucken