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8. Protestkundgebung am 20. Juni in Gammertingen: “Keine Abschiebungen nach Afghanistan!”

Afghanistan: Keine Sicherheit. Nirgendwo.

Für vollständigen Abschiebestopp!

Solidarität mit Flüchtlingen weltweit!

 

Einladung zur Protestkundgebung am Weltflüchtlingstag

Mittwoch, 20.06.2018, 18.30 bis 19.30 Uhr, Stadtbrunnen

Sigmaringer Straße in Gammertingen

Am 1. Juni wurde endlich der lange erwartete Lagebericht des Auswärtigen Amtes zu Afghanistan bekannt. Aufgrund dieses Berichts erwartet die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL eine Änderung der Entscheidungspraxis für Afghan*innen: Die pauschalisierte Ablehnung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit dem Verweis auf sogenannte inländische Schutzalternativen innerhalb Afghanistans lässt sich nicht mehr aufrechterhalten. In den letzten beiden Jahren ist die Ablehnung afghanischer Asylsuchender rapide gestiegen - in der Regel begründet mit dem Hinweis, Verfolgte hätten an einem anderen Ort in Afghanistan Schutz finden können (Ausweichmöglichkeit). Wir schließen uns der Forderung von PRO ASYL an, dass aufgrund des nun bekannt gewordenen Lageberichts in den letzten Jahren abgelehnte Anträge von Asylsuchenden aus Afghanistan neu bewertet werden müssen. Zudem erneuern wir unsere Forderung nach einem Abschiebestopp nach Afghanistan.

Damit diese Forderungen von der Regierungspolitik umgesetzt werden, braucht es allerdings nachhaltigen Druck aus der Zivilgesellschaft. Denn der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan soll Anfang Juli stattfinden. Dagegen protestieren wir mit unserer Kundgebung am 20. Juni.

Am 20. Juni ist auch der von den Vereinten Nationen 2001 eingerichtete Weltflüchtlingstag. An diesem Aktionstag wird weltweit mit zahlreichen Aktionen auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, hat einen neuen Rekord erreicht: Mehr als 65 Millionen Menschen waren im Jahr 2016 laut UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) gezwungen, ihre Heimat zu verlassen; mehr als die Hälfte sind Kinder.

Mit unserer Protestkundgebung am 20. Juni bringen wir unsere Solidarität mit Flüchtlingen aus Afghanistan zum Ausdruck, aber auch mit allen anderen Flüchtlingen. Wir würdigen ganz besonders die Stärke, den Mut und die Widerstandsfähigkeit, die Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Staatenlose täglich aufbringen. Und wir unterstützen ausdrücklich die Ziele des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR): bessere Lebensbedingungen für die Betroffenen und ein bestmögliches Zusammenleben von Vertriebenen und einheimischer Bevölkerung.

Derzeit gibt es heftigen Streit um die Flüchtlingspolitik, über den sogar die Bundesregierung zerbrechen könnte. Nicht übersehen werden sollte, dass es dabei im Wesentlichen darum geht, ob Deutschland seine eigenen Grenzen dichter macht, um Flüchtlinge abzuweisen, oder ob die Außengrenzen Europas dichter gemacht werden. Die Stimmung wird immer aufgeheizter, Flüchtlinge und ihre Unterstützer*innen werden immer häufiger auf übelste Weise diffamiert. Mit Begriffen wie "Asyltourismus" und "Anti-Abschiebe-Industrie" wird Stimmung gemacht. Der Rechtspopulismus verändert unser Land und ist eine Gefahr für die Demokratie.

Unsere Kundgebung am 20. Juni ist eine Möglichkeit, öffentlich Gesicht zu zeigen für eine demokratische, menschenfreundliche und offene Gesellschaft.

Herzliche Einladung zu unserer Protestkundgebung am 20. Juni in Gammertingen.

Bitte informiert andere Menschen, kommt selber zur Protestveranstaltung, bringt andere mit, um ein deutliches Zeichen des Protests gegen die verheerenden Abschiebungen an den Hindukusch und der Solidarität mit Flüchtlingen weltweit setzen zu können!

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Veröffentlicht am

20. Juni 2018

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