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Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. begrüßt Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages

Am 22. Januar 2021 tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Lebenshaus Schwäbische Alb begrüßt das Inkrafttreten dieses Vertrags, mit dem Atomwaffen ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten sind.

"Dass dieser Vertrag zustande gekommen ist, dafür kommt der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) ein großes Verdienst zu", stellt Michael Schmid, Lebenshaus-Geschäftsführer, fest. "Dafür wurde dieses zivilgesellschaftliche Bündnis 2017 bereits mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet."

Lebenshaus Schwäbische Alb setzt sich seit seinem Bestehen für eine atomwaffenfreie Welt und als deutsche Partnerorganisation von ICAN seit Jahren für die Ächtung von Atomwaffen ein. Schmid betont: "Als Mitglied von ICAN begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages. Er ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne atomare Massenvernichtungsmittel. Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind katastrophal. Wir brauchen jetzt eine neue Debatte über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle. Eine friedliche und sichere Zukunft lässt sich nur in einer Welt ohne Atomwaffen gestalten."

Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise rund 13.400 Atomwaffen. Derzeit investieren die Atomwaffenstaaten massiv in die Modernisierung und Einsatzfähigkeit ihrer Atomwaffenarsenale. Vereinbarungen zur nuklearen Abrüstung - wie der INF-Vertrag—wurden aufgekündigt, ohne dass ein Folgevertrag an seine Stelle getreten ist. Der neue Atomwaffenverbotsvertrag verbietet allen beigetretenen Staaten die Herstellung, Weitergabe, Stationierung und Drohung sowie den Einsatz von Atomwaffen. 86 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet, 51 haben ihn ratifiziert. Ein großer Teil der Staatengemeinschaft sagt damit "Stopp" zur atomaren Aufrüstung.

Lebenshaus Schwäbische Alb ruft gemeinsam mit den deutschen ICAN-Partnern zu verschiedenen Aktionen und Aktivitäten rund um den 22. Januar 2021 auf und beteiligt sich an einer Aktion, in der bundesweit 1200 Flaggen mit der Aufschrift "Atomwaffen sind verboten" ausgehängt werden.

Informationen:

Veröffentlicht am

18. Januar 2021

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