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Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2016

Atomwaffen bedrohen seit 71 Jahren unsere Zivilisation

2009 entwarf US-Präsident Obama in Prag seine Vision einer atomwaffenfreien Welt und erhielt u.a. dafür den Friedensnobelpreis. Doch statt realen Schritten in diese Richtung startete seine Regierung eine umfassende nukleare Aufrüstung. Auch die auf dem Bundeswehrfliegerhorst Büchel (Eifel) lagernden ca. 20 US-Atomwaffen sollen in den kommenden Jahren aufgerüstet werden. Mehr als sechs Jahre nach Obamas Rede bedrohen weltweit noch immer mehr als 15.000 Atomwaffen die Menschheit, von denen über 1.500 in ständiger Einsatzbereitschaft stehen.

Statt dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird 71 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki bei allen offiziellen Atomwaffenstaaten und bei den "Nachzüglern" Israel, Indien, Pakistan und Nord-Korea modernisiert; neue bessere, genauere Sprengköpfe, neue Trägersysteme, Flugzeuge, U-Boote. Die Proliferationsgefahr steigt. Weitere Regionalmächte können bald "die Bombe" anstreben und ein neues nukleares Wettrüsten anheizen.

Bundesweit wird mit mehr als 70 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen bis zum 9. August an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert sowie die Abschaffung der Atomwaffen weltweit gefordert.

Hinweise:

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki und den Folgen, aber ebenso zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen: 

Informationen zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2016 bei Netzwerk Friedenskooperative:

Weitere interessante Links:

Veröffentlicht am

05. August 2016

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