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Solidarfonds wirkt sich positiv auf Friedensarbeit aus

Von Michael Schmid (aus: Lebenshaus Schwäbische Alb, Rundbrief Nr. 82 vom Sept. 2014 Der gesamte Rundbrief Nr. 82 kann hier heruntergeladen werden: PDF-Datei , 654 KB)

Seit zwei Jahren werde ich von unserem Verein Lebenshaus Schwäbische Alb für eine Teilzeitstelle (30 %) bezahlt. Dadurch konnte ich meine Haupt-Erwerbsarbeitsstelle bei Mariaberg e.V. auf 50 % reduzieren. Die mir dadurch für die Friedensarbeit geschenkte Zeit ist mir sehr wertvoll, kann ich mich so doch intensiver für wichtige Projekte engagieren, als das davor möglich war. Positive Auswirkungen hatte dies zum Beispiel auf die sehr zeitintensive Vorbereitung einer Tagung und weiterer Veranstaltungen im vergangenen Jahr, die sonst wahrscheinlich nicht zustande gekommen wären. Ebenso verhält es sich mit ähnlichen Veranstaltungen in diesem Herbst.

Möglich gemacht wird die Finanzierung meiner Arbeitsstelle dank der Unterstützung von vielen Menschen. Und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Mir ist sehr bewusst, dass dies wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist und ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung!

Zur Finanzierung meiner Friedensreferentenstelle wurde ja eigens ein Solidarfonds "Grundeinkommen Friedensarbeit" eingerichtet, mit dem ein möglichst hoher Teil der damit verbundenen Kosten finanziert werden soll. Dass es gelingen würde, die gesamten Kosten über den Solidarfonds zu finanzieren, hatten wir kaum zu hoffen gewagt. Deshalb sieht unser vorläufiges Ziel für eine Stellenfinanzierung pro Monat wie folgt aus: den Anteil von 520 €/Monat entsprechend den Kosten des früheren Mini-Jobs für mich aus allgemeinen Spenden, die restlichen Kosten zu einem möglichst hohen Teil über den Solidarfonds zu finanzieren.

Im Jahr 2013 konnten nicht ganz die Hälfte der Gesamtkosten für meine Teilzeitstelle über den Solidarfonds finanziert werden. Um unsere Absicht vollständig verwirklichen zu können, hätten also noch über 4.000 € im Solidarfonds gefehlt.

Das ist allerdings überhaupt kein Grund zum Jammern. Im Gegenteil, die bisher eingegangenen Spenden für den Solidarfonds sind natürlich eine enorme Unterstützung. Und da die theoretisch entstandene Finanzierungslücke im Solidarfonds durch andere allgemeine, dem Verein zugewandten Spenden, ausgeglichen werden konnte, war das für 2013 auch gar kein Problem.

Allerdings sind die monatlichen regelmäßigen Spenden in den Solidarfonds für 2014 etwas zurückgegangen. Gründe hierfür sind beispielsweise darin zu sehen, dass regelmäßige Spendenzusagen zeitlich befristet waren oder aber auch, dass jemand selber inzwischen pflegebedürftig geworden ist und sich deshalb nicht mehr zu weiteren Spenden in der Lage sieht.

Konkret bedeutet dies, dass es bei Spenden für den Solidarfonds eine monatliche Lücke in Höhe von 400 € gibt.

Deshalb hoffen wir zum einen, dass sich weitere Menschen zu regelmäßigen Spenden in den Solidarfonds bereit finden. Zum zweiten auf einmalige bzw. unregelmäßige Spenden für den Solidarfonds. Zum dritten auf genügend allgemeine, nicht zweckgebundene Spenden sowie Mitgliedsbeiträge, welche die Finanzierung unserer gesamten Arbeit tragen.

Bei zweckgebundenen Spenden bitten wir diese entweder mit dem Stichwort "Grundeinkommen Friedensarbeit" zu überweisen oder für regelmäßige Spenden einen Dauerauftrag einzurichten oder uns ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen (hierfür bitte Antwortformular unten verwenden).

Rückmeldungen bitte einfach formlos per E-Mail (an: info@lebenshaus-alb.de) oder mit dem Antwortformular (siehe Kasten).

 

Fußnoten

Veröffentlicht am

09. September 2014

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