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Erklärung zum Irankonflikt: Zeitungsanzeige - Herzliche Bitte um Beteiligung

Lebenshaus Schwäbische Alb fordert gemeinsam mit zahlreichen Vertretern und Vertreterinnen aus Friedensbewegung und Friedensforschung in einer Erklärung ein Ende der Sanktionen und Kriegsdrohungen gegen den Iran. "Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren", heißt es in der Erklärung. Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. Franz Alt, Daniela Dahn, Johan Galtung, Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Oskar Negt.

Das in den 1950er Jahren von Großbritannien und Frankreich verhängte Ölembargo gegen den Iran habe damals zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh geführt, erinnern die Unterzeichner/innen. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos würden vor allem die Menschen im Iran treffen und dem gegenwärtigen Regime die Chance bieten, sich als Opfer westlicher Aggression und als Beschützer der Unabhängigkeit des Iran darzustellen.

Die Unterzeichner/innen fordern die deutsche Bundeskanzlerin auf, jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen den Iran öffentlich auszuschließen und die Sanktionseskalation zu stoppen. Angela Merkel solle die von der UNO beschlossene Konferenz für eine Massenvernichtungswaffen-freie Zone im Mittleren und Nahen Osten unterstützen. Friedensbewegung und -forschung bitten die UNO, die geplante Konferenz möglichst bald einzuberufen, selbst wenn Israel oder der Iran sie zunächst boykottieren sollten.

Initiatoren der Erklärung "Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden" sind Andreas Buro, Christoph Krämer und Mohssen Massarrat.

Die Resonanz auf den am 23.02.2012 veröffentlichten Appell ist bisher sehr gut: Neben 39 ErstunterzeichnerInnen wurden bisher über 1.600 Unterschriften von Personen und zur Zeit 72 Organisationen/Initiativen gesammelt.

Ziel ist die Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung voraussichtlich am Freitag, 30. März. Bis Sonntag, 25. März, kann noch unterschrieben werden.

Um die Anzeige finanzieren zu können, werden noch dringend weitere UnterzeichnerInnen und Spender gesucht. Wer also den Aufruf unterzeichnen möchte, kann dies in den nächsten Tagen noch machen und sich mit einer Spende von mind. 20 Euro an der Anzeigenfinanzierung beteiligen.

Die bisherige Liste der UnterzeichnerInnen ist zu sehen unter:

Unterzeichnen solltet Ihr / sollten Sie möglichst über das Formular:

Die Erklärung "Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt" ist hier zu finden:

 

Veröffentlicht am

14. März 2012

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