Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Offener Brief an Bürgermeister: Unterstützung von Afghanistan-Krieg nicht in unserem Namen!

Beim Verein Lebenshaus Schwäbische Alb zeigt man sich über die erstaunlich positive Resonanz sehr erfreut: Schon kurz nach Beginn der von ihm gestarteten Unterschriftensammlung unter einen Offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Gammertingen (Kreis Sigmaringen), Holger Jerg, sind zahlreiche Unterschriften eingegangen. Protestiert wird gegen eine "Patenschaft" mit einer Bundeswehreinheit und der damit verbundenen Unterstützung des Afghanistan-Krieges. Gleichzeitig wird die Gemeinde aufgefordert, sich für zivile Alternativen im Afghanistan-Krieg einzusetzen und Kommunale Friedensarbeit zu fördern. Erwünscht sind weitere Unterschriften aus nah und fern.

Dieser lokale Vorgang hat eine weit über unsere Region hinausreichende Bedeutung. Bekanntlich lehnen in der Bundesrepublik inzwischen über zwei Drittel der Bevölkerung den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ab. Um dieser ablehnenden Haltung der Bevölkerung sowohl gegenüber dem Einsatz in Afghanistan, aber auch wegen zukünftiger Auslandseinsätze der Bundeswehr entgegenzuwirken, wird derzeit über verschiedenste Maßnahmen versucht, so etwas wie Normalität für das Militärische in unserer Gesellschaft zu erzeugen. Wer die Überzeugung teilt, dass Krieg keine Probleme löst und nie zu rechtfertigen ist, sollte wachsam gegenüber solchen Tendenzen sein. Und sich, wo immer möglich, dagegen wehren!

Wir erhoffen uns eine große Unterstützung unseres Offenen Briefes, um so gemeinsam unseren Protest gegen diese Militarisierung unserer Gesellschaft mit einer Unterschrift zum Ausdruck zu bringen und uns für Alternativen einzusetzen. Deshalb laden wir Sie/Dich herzlich ein, den Offenen Brief zu unterzeichnen. Außerdem freuen wir uns, wenn jede/r im Rahmen seiner Möglichkeiten andere Menschen auf diese Aktion hinweist.

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Veröffentlicht am

11. Juni 2010

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