Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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21. März: Anti-Atom-Großkundgebung in Neckarwestheim

"Endlich Abschalten!" unter diesem Leitspruch rufen 35 Verbände, Initiativen, Stiftungen und Parteien - darunter Aktionsbündnisse Castorwiderstand und Energiewende Heilbronn, .ausgestrahlt, BBMN, BDKJ, BUND, Deutsche Umweltstiftung, Energiewende-Komitee, DGB, DUH, Grüne, IPPNW, NABU, Naturfreunde, LNV, SPD und Lebenshaus Schwäbische Alb - am Sonntag, 21.03.2010, zu einer Anti-Atom-Großkundgebung mit dem längsten Anti-Atom-Banner der Welt auf. Die Veranstalter fordern die Bundes- und Landesregierung auf, alle Atomkraftwerke abzuschalten - allen voran Neckarwestheim und Biblis - und sich für die regenerativen Energien stark zum machen.

Ab 14 Uhr sind auf dem Parkplatz des Atomkraftwerks Neckarwestheim Reden, Musik und Kabarett sowie eine Foto-Aktion geplant. Als Hauptredner wird der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger sprechen. Anschließend präsentieren die Teilnehmer das mit 1500 Meter längste Anti-Atom-Transparent der Welt. Bei der Großveranstaltung rechnen die Veranstalter mit mehreren tausend Teilnehmern. Im Vorfeld der zentralen Kundgebung finden an diesem Tag in Heilbronn, Kirchheim und Nordheim einzelne Anti-Atom-Aktionen statt.

Neckarwestheim steht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Reststrommenge nach derzeitiger Rechtslage reicht bei voller Leistung nur noch wenige Wochen. Der Betreiber des AKW Neckarwestheim, der Energieversorger EnBW, hat zugegeben, dass er in den nächsten Monaten den Block I nur mit reduzierter Leistung fahren will. Damit zeigt er, dass er darauf setzt, dass die Bundesregierung im Rahmen des neuen Energiekonzeptes dem Uraltreaktor eine Laufzeitverlängerung geben wird. Das dürfen wir nicht durchgehen lassen. Dagegen müssen wir Protest einlegen. Keine Laufzeitverlängerung! Jetzt muss die Energiewende konkret werden! Deshalb kommt/kommen Sie alle am 21. März nach Neckarwestheim.

Das Anti-Atom Frühlingsfest wird unterstützt von:

  • Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim
  • ABC - Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
  • Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn
  • Aktionsbündnis Energiewende Oberschwaben
  • Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
  • ako Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
  • BBMN - Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar
  • BDKJ - Bund der Deutschen Katholischen Jugend / BDKJ-Diözesanstelle Rottenburg-Stuttgart
  • Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"
  • BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg
  • BUNDjugend Baden-Württemberg
  • Bund Naturschutz in Bayern
  • Bündnis 90 Die Grünen Baden-Württemberg
  • Deutsche Umwelthilfe
  • Deutsche Umweltstiftung
  • DGB Baden-Württemberg
  • Die Linke
  • EWS - ElektrizitätsWerke Schönau
  • FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik
  • grüne jugend Baden-Württemberg
  • IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
  • Jusos Stuttgart
  • Klima und Umweltbündnis Stuttgart
  • Landesjugendring Baden-Württemberg
  • LNV - Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
  • Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie
  • NABU -Naturschutzbund
  • NAJU - Naturschutzjugend
  • Naturfreunde in Baden-Württemberg
  • Naturfreundejugend Württemberg
  • ÖDP
  • SOFA - Gruppe für den sofortigen Atomausstieg Münster
  • SPD Baden-Württemberg
  • Verein für Umweltschutz und Landschaftspflege Oetigheim (VUL) 

 Bundesweiter Protest-Kalender für das erste Halbjahr 2010

  • Am 27. März werden Anti-Atom-Initiativen dezentral in vielen Orten an den Vertretungen der Stromkonzerne demonstrieren.
  • Das Bündnis "Atomausstieg selber machen", getragen von vielen Initiativen und Umweltverbänden, ruft vom 10. bis 18. April zu einer Stromwechsel-Aktionswoche in zahlreichen Städten und Regionen auf, um möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, keinen Atomstrom mehr zu kaufen und zu einem echten Ökostrom-Anbieter zu wechseln.
  • Vom 21. bis 24. April rollt ein Anti-Atom-Treck vom niedersächsischen Gorleben über Uelzen und Lüneburg zum AKW Krümmel in Schleswig-Holstein (siehe www.contratom.de/treck ).
  • Am 24. April gibt es zeitgleich eine große Umzingelungs-Aktion am AKW Biblis (Hessen), eine Demonstration am Atommüll-Lager in Ahaus (NRW) und eine Aktions- und Menschenkette vom AKW Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) über Hamburg zum AKW Krümmel (siehe www.anti-atom-umzingelung.de ; www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette.html ).
  • Anlässlich der von der Bundesregierung geplanten Aufhebung des Moratoriums im Endlager-Bergwerk Gorleben und zum 30. Jahrestag der "Republik Freies Wendland" wird am 5. Juni in Gorleben demonstriert.
  • Neben diesen Großaktionen wird es unzählige lokale Demonstrationen und Veranstaltungen geben, die von örtlichen Organisationen vorbereitet werden. In den letzten Monaten haben sich in zahlreichen Orten neue Anti-Atom-Initiativen gegründet.

Veröffentlicht am

12. März 2010

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