Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Endspurt für das Unterzeichnen der Tschernobyl-Zeitungsanzeige

Für die Berücksichtigung in einer Zeitungsanzeige ist noch bis zum 21. April (15 Uhr) Zeit zum Unterzeichnen der Tschernobyl-Anzeige!  "Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik"

Danach kann die Erklärung trotzdem gerne weiter unterzeichnet werden.
 

Ja, ich kann Ihrer Erklärung voll zustimmen und bin gerne bereit, sie auch als ein Erstunterzeichner mit zu tragen.

Es ist gut, wenn viele und aus ganz verschiedenen Richtungen darauf hinweisen, was im Augenblick höchst dringlich geboten erscheint.

Wir müssen beweisen, dass wir als homo sapiens sapiens nicht erst nach einer Katastrophe genügend Einsicht gewinnen, das für ein Überleben der Menschheit Notwendige zu fordern, sondern schon dann, wenn eine Wende noch möglich ist.

Es braucht doch wahrhaftig nicht viel Phantasie, um Alternativen zur nicht-akzeptablen Kernkraft vorzuweisen. Wir stehen doch nicht mit dem Rücken zur Wand.

Mit Dank für Ihre Initiative und mit herzlichen Grüßen

Hans-Peter Dürr

(Prof. Dr. Dr.h.c. Hans-Peter Dürr, Em. Direktor am Max-Planck-Institut für Physik [Werner-Heisenberg-Institut] und Ludwig-Maximilians-Universität München; Vorstand des Global Challenges Network GCN München)


 

Der Tschernobyl-Jahrestag (26. April) rückt näher. Damit die Zeitungsanzeige an diesem Tag veröffentlicht werden kann, bleibt gerade noch eine knappe Woche Zeit, um hierfür die Erklärung
"Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik" zu unterzeichnen (spätester Rückmeldetermin für die Berücksichtigung in der Zeitungsanzeige: 21. April - 15.00 Uhr). Das Echo auf diese Aktion ist enorm. Bisher haben bereits über 600 einzelne Menschen und Organisationen unterzeichnet. Dafür sagen wir ganz herzlichen Dank! Vertreten ist ein breites Spektrum von prominenten und weniger prominenten Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Kirchen, Gewerkschaften, Gesundheits- und Sozialbereich, Medien und sozialen Bewegungen. Die Namen lassen sich zum Teil in unserer Internet-Seite nachlesen
Online-UnterzeichnerInnen .

Herzlich danken möchten wir auch all jenen, die bisher zur Weiterverbreitung der Erklärung beigetragen haben, etwa durch Abdruck in Zeitschriften, Hinweise in Websites oder per E-Mail, durch Verbreitung der Informationsblätter, etc.. Dadurch wird es möglich, dass außer dem Leserkreis der Zeitungsanzeige noch viele andere Menschen die Erklärung zur Kenntnis nehmen können.

Es ist geplant, diese Erklärung zum 20. Jahrestag der atomaren Katastrophe von Tschernobyl durch die finanzielle Unterstützung der UnterzeichnerInnen in zwei überregionalen Tageszeitungen zu veröffentlichen. Damit dies zu bewerkstelligen ist, sind wir allerdings unbedingt auf weitere ideelle und finanzielle Unterstützung angewiesen!

Nachdem wir jetzt vom Zeitverlauf her in die Zielgerade eingebogen sind, hoffen wir, dass in einem "Schlussspurt" nochmals viele UnterzeichnerInnen dazu kommen werden. Deshalb die Bitte: Wer dies noch nicht getan hat, sollte jetzt unterzeichnen! Und andere auf diese Aktion aufmerksam machen. Danke!

Am Besten ist es, die Erklärung online zu unterzeichnen. Dann wird der Name außer in der Zeitungsanzeige ebenfalls in der Website des Lebenshauses aufgelistet. Hier geht es zum
Online-Formular.

Spätester Rückmeldetermin für Zeitungsanzeige: Freitag, 21. April - 15.00 Uhr!

Nach dieser Frist kann die Erklärung gerne weiter unterzeichnet werden (Online-Unterzeichnungen werden auf unserer Website veröffentlicht).

Vielfältige Aktionen zum Tschernobyl-Jahrestag

Bundes- bzw. weltweit finden in diesem Monat Aktionen an Atomanlagen und andernorts anlässlich des 20. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe und für den Ausstieg aus der Atomenergie statt. Damals, am 26. April 1986 ist das passiert, was eigentlich erst in Millionen Jahren hätte passieren sollen: ein Atomkraftwerk ist explodiert. Das so genannte Restrisiko hat zugeschlagen. Heute, 20 Jahre nach dem GAU, sind die Atommeiler nicht ungefährlicher geworden, denn sie sind in die Jahre gekommen. Trotzdem wird über Laufzeitverlängerungen gesprochen, und auch der Neubau von Atomkraftwerken ist wieder in der Diskussion. Der falsche Weg. Allerhöchste Zeit, dass wir uns von der Nutzung der Atomenergie endgültig und unwiderrufbar verabschieden. Wir müssen bei der Energiewende hin zu den Erneuerbaren Energien aufs Tempo drücken. Einen Ausstieg aus dem "Atomausstieg" darf es nicht geben!

Unterstützt die Aktionen und / oder plant eigene Veranstaltungen.
Auswahl von Aktivitäten / Hinweisen zu 20 Jahre Tschernobyl:

1. In den nächsten Tagen und Wochen gibt es bunt über die Republik verstreut hunderte von Veranstaltungen zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Beim Netzwerk Friedenskooperative findet sich eine ausführliche  Terminliste .

2. Zahlreiche Links zu Hintergrundinformationen, weiteren Aktions- und Veranstaltungshinweisen finden sich auf der Lebenshaus-Webseite  "Tschernobyl 20 Jahre" .

3. Das Netzwerk "Tschernobyl+20" hat anlässlich des 20. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl eine Plakatserie zu den wichtigsten Argumenten gegen Atomkraft erstellt. Entstanden sind zehn thematische DIN A2-Plakate in Farbdruck, die sich hervorragend zu Unterrrichts- und Anschauungszwecken eignen. Zielgruppen sind neben Schulen und Verbänden öffentliche Träger, Initiativen und andere Organisationen, die zum "Tschernobyl+20 Jahr" Veranstaltungen planen. Hier  zur Ansicht abrufbar .

Herausgeber: Verbändenetzwerk Tschernobyl+20, info-tschernobyl06@dnr.de , www.info-tschernobyl06.de . Eine Serie kostet inklusive Versand 20 EUR. Bestellungen der Plakatserie (also immer als Serie = 10 verschiedene Plakate) ab jetzt beim Netzwerk Friedenskooperative. Bitte mit genauer Versandadresse. Per eMail: friekoop@bonn.comlink.org . Lieferung folgt mit Rechnung.

4. Es gibt zahlreiche neue, interessante Publikationen. Zum Beispiel:

a. Die IIPNW hat eine Broschüre unter dem Titel: Zeitbombe Atomenergie 20 Jahre Tschernobyl, herausgebracht, sie kann als pdf-Dateien heruntergeladen werden. Alles weitere bei  IPPNW .

b. Das Sonderheft der "Münchner Stadtgespräche" zu 20 Jahren Tschernobyl informiert über den GAU im russischen Atomkraftwerk und, warum das Thema heute wieder so wichtig ist. Was ist damals genau passiert, was waren die Folgen der Katastrophe, wie kann eine Gemeinde oder auch der Einzelne dazu beitragen, eine verantwortbare Energiepolitik zu etablieren? Hier kann die 32-seitige  Sonderausgabe herunterladen werden.

c. Gemeinsam mit RobinWood hat die Kampagne .ausgestrahlt die Broschüre "Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz!" erstellt. Kurz und knapp werden die zehn wichtigsten Gründe vorgestellt, warum Atomkraft nicht das Weltklima rettet. Wie lange reichen die Uranvorkommen noch? Warum treibt Atomkraft Entwicklungsländer in die Schuldenfalle? Wie viel Kohlendioxid setzt Atomkraft frei? Download als pdf-Datei  "Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz!"

d. Von Igor Kostin ist das Buch: Tschernobyl - Nahaufnahme beim Verlag Kunstmann, München, zum Preis von 24.90 € erschienen. Es wurde in der gestrigen Ausgabe des Main-Echo als Buch des Monats der Aschaffenburger Hofbibliothek vorgestellt: "Kostins Nahaufnahmen sind ein bewegendes menschliches Zeugnis, eine Mahnung. (….) In einer Zeit, die die Folgen von Tschernobyl klein redet und einer ‘friedlichen Nutzung der Atomenergie’ wieder positive Seiten abgewinnt, sind Kostins Nahaufnahmen der unbekannten Opfer und Helden der Katastrophe ein unschätzbares Dokument." (Main Echo).

Veröffentlicht am

14. April 2006

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